HSG Barnstorf/Diepholz hat Respekt vor Spitzenreiter Duderstadt, aber keine Angst

„Im Abwehrverband haben wir uns stabilisiert“

Kreis-Diepholz - BARNSTORF (mbo) · Nach den Heimsiegen gegen den SV Beckdorf (40:24) und die TG Münden (28:26) ist das Selbstvertrauen bei den Regionalliga-Handballern der HSG Barnstorf/Diepholz wieder gestiegen. Am Sonnabend stellen sie sich um 18 Uhr beim Spitzenreiter TV Jahn Duderstadt vor.

„Wir haben sicherlich Respekt vor dem Gegner, aber vor keiner Mannschaft Angst“, unterstreicht Heiner Thiemann, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz. Auch Duderstadts Coach Stephan Albrecht erstarrt nicht vor Ehrfurcht vor den Gästen, sagt aber: „Das wird ein ganz schweres Spiel.“ Er kann sich noch an die vergangene Saison erinnern, als die Eichsfelder in Diepholz beim 25:39 nicht den Hauch einer Chance hatten. Daheim verloren sie zwar auch, leisteten aber beim 31:32 wesentlich mehr Widerstand.

Heiner Thiemann stellte bei seiner Mannschaft Fortschritte fest: „Im Abwehrverband haben wir uns stabilisiert.“ Dabei zahlte sich die Rückkehr von Tomas Lenkevicius aus. Mit dem 31-Jährigen hat der Tabellensechste in dieser Serie noch kein Punktspiel verloren.

Der Litauer gibt nicht nur der 3:2:1-Deckung den nötigen Halt, sondern er treibt den Ball auch schnell nach vorn. So klappte der erweiterte Gegenstoß schon viel besser. Linksaußen Finn Richter und der pfeilschnelle Nils Mosel kamen zuletzt zu einfachen Toren.

Personell sieht’s bei den Barnstorfern besser aus. Lediglich die Kreisläufer Ulf Grädtke (Kreuzbandriss) und Oliver Heuer (fiebriger Infekt) fehlen. Neuzugang Denis Maksimovich kam nach seiner Fußverletzung (Plantarsehne unter der Fußsohle gereizt) in den vergangenen zwei Partien jeweils in der zweiten Halbzeit zum Einsatz, machte mit jeweils drei

nEin Trio ragt bei

nGastgebern heraus

Toren auf sich aufmerksam. Der Linkshänder muss aber noch mehr in die Konzeptionen und Laufwege integriert werden.

Die Gastgeber verfügen über eine spielstarke Mannschaft, aus der drei Akteure hervorstechen. Da wäre zunächst einmal der wurf- und sprungstarke Matthias Heim (67/17 Tore erzielt) im linken Rückraum zu nennen. Auf der anderen Halbposition sorgt der Däne Dennis Knudsen (60 T.) mit Schlagwürfen für Gefahr. Und am Kreis wirbelt der litauische Kreisläufer Nerijus Kesilis (57 T.).

Die Barnstorfer werden zunächst einmal die kämpferische Komponente ins Spiel bringen. Steht die Abwehr, dann geht’s mit Tempo nach vorn. Wichtig ist auch, dass die heimischen Handballer im gebundenen Angriff die Chancen nutzen.

Mittelmann Marek Saloka fasst auf seiner neuen Position immer besser Fuß, setzt seine Nebenleute gut in Szene. Malte Helmerking hat im halblinken Rückraum mit Tobias Meyer Konkurrenz bekommen. Der 19-jährige Syker, der zum Wochenanfang wegen eines grippalen Infektes nicht trainiert hat, bot gegen die TG Münden eine ordentliche Leistung. Dagegen steckt Sigitas Stropus in einem kleinen Tief.

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