Absteiger Alfeld am Sonntag beim TuS Sulingen / Trainer-Hickhack Thema im Team

Eine Frage des Willens

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Tim Bösche steht auch am Sonntag gegen den SV Alfeld zwischen den Pfosten des TuS Sulingen.

Sulingen - Natürlich war die plötzlich wieder unklare Nachfolge ihres Trainers Walter Brinkmann auch Thema im Team des TuS Sulingen. B-Lizenz-Inhaber Björn Wnuck, zur neuen Saison eigentlich schon beim Landesligisten verpflichtet, bekam vom Club einen Korb. Doch Brinkmann glaubt „definitiv nicht“, dass dies die Vorbereitung auf das drittletzte TuS-Spiel unter seiner Regie beeinflusst: „Natürlich waren einige überrascht, die davon noch nichts wussten – aber die Stimmung in der Mannschaft ist super, und alle konzentrieren sich jetzt auf den SV Alfeld“, sagt der im Sommer zum SC Heiligenfelde wechselnde Brinkmann.

Für das Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen den nicht mehr zu rettenden Vorletzten fordert er eine Reaktion – einerseits auf die jüngste 1:2-Niederlage in Burgdorf, andererseits auf die 1:2-Schlappe im Hinspiel bei den Alfeldern. „Im Pokal haben wir Alfeld geschlagen, jetzt wollen wir das wiederholen“, stellt der TuS-Coach heraus.

Dies funktioniere allerdings nur mit der nötigen Portion Willen und Konsequenz: „Wir müssen vor dem Tor entschlossen sein und dürfen uns nicht in Alleingängen verzetteln“, mahnt der Übungsleiter. Vor allem sollte seine Defensive Jan Laumann im Auge behalten. „Der hat uns in den vergangenen zwei Jahren schon mehrfach geärgert“, erinnert sich Brinkmann an den Torschützen zum 1:0 im Hinspiel Mitte November. Wenn Sulingen aber seinen fünften Platz verteidigen will, wäre ein Rückstand alles andere als förderlich.

Nur gut für die Platzherren, dass sie fast in Bestbesetzung auflaufen können. Für den am Finger verletzten David Schröder steht wieder Zweitherren-Keeper Tim Bösche zwischen den Pfosten – nach erfüllter Aufstiegsmission mit der Reserve aus der 1. Kreisklasse. Viel mehr dürfte auf der Torhüter-Position aber nicht passieren, denn Keeper Marc Jamieson ist noch auf Weltreise. Als Ersatzmann sitzt der 43-jährige Torwarttrainer Bernd Meyer auf der Bank. Für den Notfall würde auch Innenverteidiger Manuel Meyer in den Kasten gehen. Daran hatte der Routinier während der Wintervorbereitung Gefallen gefunden. „Im Spielaufbau und im Coachen der Vorderleute kennen wir Manus Qualitäten ja, die Größe bringt er mit, aber er ist auch auf der Linie stark“, verdeutlichte Brinkmann damals.

ck

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