Abschiedsspiel für Meyer und Schops endet mit 5:5 / Bewegende Szenen zum Schluss

Tore, Tricks und ein paar Tränen

Der emotionale Höhepunkt: Thorolf Meyer (li.) und Maarten Schops (re.) durchschreiten zum Abschied das Spalier ihrer ehemaligen Weggefährten.
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Der emotionale Höhepunkt: Thorolf Meyer (li.) und Maarten Schops (re.) durchschreiten zum Abschied das Spalier ihrer ehemaligen Weggefährten.

Sukingen - Von Arne Flügge.  Als Thorolf Meyer und Maarten Schops bei ihrer Auswechslung durch das Spalier von ehemaligen Weggefährten schritten und im Hintergrund „Time to say goodbye“ von Andrea Bocelli aus den Lautsprecherboxen dröhnte, lief es nicht nur den beiden Fußballern eiskalt den Rücken herunter. Es war der emotionale Höhepunkt des Abschiedsspiels für „Toto“ und Maarten gestern im Sulinger Sportpark, das 5:5 endete.

„Das waren noch einmal ganz große Gefühle zum Abschluss“, sagte der 38-jährige Meyer, der künftig nur noch in der Alten Herren des TuS Sulingen spielen wird und sich ein paar Tränen nicht verkneifen konnte, „aber das bleibt ja nicht aus. Zum Glück ist es nicht komplett aus mir herausgebrochen, aber das kann ja vielleicht noch kommen.“

Auch der ansonsten so hartgesottene Schops hatte feuchte Augen bekommen. „Es war sehr schön, ich denke, ich werde es erst später richtig realisieren, dass dies nun mein letztes Spiel war. Dass heute so viele Jungs von früher da sind, um uns zu verabschieden, ist sehr emotional“, sagte der 39-Jährige. Er wird ab der neuen Saison Trainer des Landesligisten TuS Sulingen.

Viele Freunde und ehemalige Mitspieler waren gekommen, um Schops und Meyer in einem Spiel „Toto and friends“ gegen Maarten and friends“ in den fußballerischen Ruhestand zu verabschieden. „Es waren einige dabei, die ich lange nicht mehr gesehen hatte“, freute sich Thorolf Meyer.

Und das Fußballspielen hatten die Jungs um Torwart Rene Damerow, Christian Schiffbänker oder Francis Banecki auch nicht verlernt. Die gut 200 Zuschauer im Sportpark sahen ein gutes Spiel mit zahlreichen Kabinettstückchen, wobei der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen durfte.

So erhielt Mehmet Koc vom „Team Maarten“ bereits nach zwölf Minuten die Höchststrafe von Trainer Andy Homann. Nachdem der Stürmer den Ball freistehend in die dritte Etage geknallt hatte, wurde er sofort ausgewechselt. Später allerdings wieder begnadigt.

Auch Tore fielen genügend. Am Ende trennten sich beide Mannschaften schiedlich, friedlich mit 5:5. Für das „Team Toto“ traf Thorolf Meyer zwei Mal, Niklas Klare, Philipp Meier und Salam Garaf waren die weiteren Torschützen. Für das „Team Maarten“ waren – natürlich – Maarten Schops, zwei Mal Francis Banecki, Christian Schiffbänker und Mehmet Koc erfolgreich. „Es hat noch einmal viel Spaß gemacht“, strahlte „Toto“ später, „ich hatte eine wunderschöne Zeit.“

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