Haut und Sabehaioun verlassen Melchiorshausen / Morgen gegen Huchting

Abschiedsfeier an der B 6

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Bastian Steyer (l.) steht dem TSV Melchiorshausen derzeit nur als Stand-by-Spieler zur Verfügung.

Melchiorshausen - Das letzte Landesliga-Spiel des TSV Melchiorshausen dieses Jahres wird Marco Haut verpassen. Die morgige Nachholpartie ab 14 Uhr gegen den FC Huchting wäre seine letzte Einsatzchance gewesen, doch der Defensivmann scheint es verschmerzen zu können. Denn Haut kehrt dem TSV in der Winterpause den Rücken und schließt sich dem TuS Sudweyhe an. Zudem meldete sich Hassan Sabehaioun bei Trainer Mike Barten ab, und Bastian Steyer steht den Blau-Weißen nur noch als Stand-by-Kicker zur Verfügung.

Für Steyers Schritt ins zweite Glied zeigt Barten volles Verständnis: „Bastian hat gerade mit seiner Meisterschule viel um die Ohren und konnte nicht so oft trainieren. Mal sehen, ob wir ihn nicht wieder hinbekommen, wenn er seinen Meisterbrief hat.“ Auch bei Sabehaioun sieht er ein, „dass der Aufwand zu groß war: Er arbeitet in Achim, und das ist eine ziemliche Fahrerei.“

Am meisten tut es dem TSV-Trainer um Marco Haut leid, der zur Rückrunde bei Kreisliga-Spitzenreiter TuS Sudweyhe einsteigt: „Ich persönlich finde es schade, weil unser Kader durch Marco noch stärker geworden ist. Aber Sascha Otten und Frank Weseloh habe ich noch ein bisschen stärker gesehen. An beiden kam er nicht vorbei. Da hätte ich mir als Trainer gewünscht, dass er mehr um seine Position kämpft.“

Nun muss Haut aus privaten Gründen auch das Heimspiel gegen Huchting sausen lassen – wie einige weitere auch, die mit diesem Nachholtermin nicht rechnen konnten: Frank Weseloh, Yannik Funck, Matthias Kastens, Sascha Kleemann und Felix Cohrs müssen wohl aus beruflichen Gründen passen. Rustam Arifi brummt weiter seine Rot-Sperre ab, Jan de Boer laboriert an einer Bandscheiben-Vorwölbung. „Also sind jetzt mal andere dran“, sagt Barten – und freut sich auf die Rückkehr von Tim Cohrs nach achtwöchiger Verletzungspause. Noch länger musste Julian Michel wegen einer Schambeinentzündung aussetzen. „Von Anfang an wird es wohl nicht reichen, aber zumindest erstmal für die Bank. Er hat dieses Gefühl verdient, wieder dazu zu gehören“, sagt Barten.

Für den sportlichen Jahresabschluss wünscht sich der Trainer nicht weniger als einen Sieg gegen den Tabellenzwölften: „Dann wären wir mit 35 Punkten weiter oben dran. Und außerdem hebt das die Stimmung bei der anschließenden Weihnachtsfeier.“ · ck

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