TSV Wetschen stellt sich auf heißen Tanz in Garbsen ein

Abschied: Krause will mit Landesliga-Verbleib gehen

Bot zuletzt als Sechser oder Zehner starke Leistungen beim TSV Wetschen: Mittelfeldakteur Andre Krause (am Ball). Der 29-Jährige will sich morgen in Garbsen mit dem Landesliga-Verbleib von seiner Mannschaft verabschieden. - Foto: Borchardt

Wetschen - Von Matthias Borchardt. Spannung pur am letzten Spieltag in der Fußball-Landesliga: Der TSV Wetschen hat morgen alles selbst in der Hand, wenn der Tabellen-13. beim Absteiger TuS Garbsen (Anstoß 16 Uhr) gewinnt, dann spielt die Mannschaft auch in der Serie 2016/2017 in der Landesliga. Letztmalig trägt Leistungsträger Andre Krause das Trikot des TSV Wetschen. „Ich möchte mich unbedingt mit dem Klassenverbleib verabschieden“, sagt der Mittelfeldakteur.

Der 29-Jährige befindet sich ab heute mit seiner Familie im Kurzurlaub, reist aber am Sonnabend direkt nach Garbsen: „Ich hoffe, dass wir die Saison mit einem tollen und erfolgreichen Spiel krönen können. Erst danach kann ich mich voll und ganz auf meine neue Aufgabe in Ströhen konzentrieren.“ Bekanntlich verlässt Krause den Kreis Diepholz nach zwölf Jahren (TSV Wetschen und SG Diepholz) und steigt beim westfälischen Kreisligisten SSV Preußisch Ströhen als Spielertrainer ein.

Krause rechnet noch einmal mit nervenaufreibenden 90 Minuten: „Ich denke mal, dass uns in Garbsen ein heißer Tanz erwartet. Für die Gastgeber geht’s um nichts, die werden aber alles abrufen, um sich vernünftig aus der Landesliga zu verabschieden. Uns wird nichts geschenkt werden. Für mich ist es ein ganz besonderes Spiel, das letzte für Wetschen, das letzte im Kreis Diepholz, das letzte als Spieler. Es war eine schöne und erfolgreiche Zeit in Wetschen. Ich werde die Jungs, den Verein und natürlich die Zuschauer vermissen.“

Für den vierten Absteiger kommen mit dem MTV Almstedt (26 Punkte), dem TSV Wetschen (26) und STK Eilvese (24) noch drei Mannschaften in Frage. Die schlechteste Ausgangsposition haben die Eilveser, die gegen Meister HSC Hannover zum Siegen verdammt sind. Sollten sie verlieren, dann sind der MTV Almstedt (erwartet den Tabellenvierten SV Ramlingen-Ehlershausen) und der TSV Wetschen gerettet.

Wetschens Trainer Friedel Holle weiß, dass die Situation für Akteure und Verantwortliche belastend ist, verspricht aber: „Wir hängen uns noch einmal volle Pulle rein.“ Seine Marschroute steht: „Wir wollen nach vorn spielen, den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen. Allerdings müssen wir im Abschluss konzentrierter sein.“

Philipp Nüßmann morgen wieder dabei

Daran haperte es zuletzt beim 1:1 gegen den OSV Hannover, denn da ließen die Wetscher vor allem in der ersten Halbzeit zu viele Chancen ungenutzt.

Personell fällt bei den Gästen auf alle Fälle Ricardo Tenti aus. Der Offensivmann hatte sich in der Endphase der Partie gegen den OSV Hannover bei einem Sturz einen Bänderriss in der linken Schulter zugezogen. Der 20-Jährige hatte sich bei einem Schulterspezialisten in Herford noch eine zweite Meinung geholt, muss jetzt doch nicht operiert werden. Nach Rückgang der Schwellung beginnt er mit Rehamaßnahmen. „Wenn es mein Gesundheitszustand zulässt, dann versuche ich, mit nach Garbsen zu fahren“, sagt Tenti.

Mit starken Erkältungen schlagen sich Dino Maieli, Murat Demirli und Lukas Heyer herum. Holle weiß erst kurzfristig, welche Spieler ihm zur Verfügung stehen. Auf jeden Fall ist Philipp Nüßmann wieder dabei.

In der Hinbegegnung hatte der TSV Wetschen mit den Spitzen Oliver Ihnken und Nils Unger den TuS Garbsen mit 4:0 geschlagen. Vermutlich stürmen beide Akteure wieder.

Nach dem Abpfiff wollen sich die Nichtabstiegs-Helden endlich die T-Shirts anziehen, denn sie machen im Bus die Reise mit nach Garbsen. Nach der Rückkehr wollen Spieler, Trainer, Verantwortliche und Fans im Vereinsheim den Landesliga-Verbleib feiern.

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