Aber letztlich ist Esin Demirkapi froh, dass er in Brinkum geblieben ist

„Ich hätte mich fast in Neustadt angemeldet“

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Nach seinen beiden Kreuzbandrissen und einigen Selbstzweifeln ist Esin Demirkapi (links) mittlerweile wieder fester Bestandteil der Brinkumer Innenverteidigung.

Brinkum - Von Gerd Töbelmann. Und wieder ein Spiel, in dem der Brinkumer SV klarer Favorit ist: Nach dem 6:2 in der Fußball-Bremen-Liga gegen die BTS Neustadt zählt im Achtelfinale des Bremer Landespokals morgen ab 15.00 Uhr nur ein Weiterkommen beim Landesligisten SC Vahr Blockdiek.

„Wir müssen ja nicht lange um den heißen Brei herumreden: Wir wollen im Pokal überwintern. Fertig“, sagt Brinkums Trainer Kristian Arambasic, der die Vahrer bei deren 2:1 in der Liga gegen Türkspor persönlich unter die Lupe genommen hat und dabei nicht gerade vor Ehrfurcht erstarrte: „Wir schauen aber sowieso nur auf uns. Wenn wir unsere momentan gute Leistung halten, dann kommen wir auch ins Viertelfinale.“

Gegenüber dem Neustadt-Sieg plant Arambasic die Veränderung seiner Startelf „auf ein oder zwei Positionen“. Noch wichtiger ist dem BSV-Coach allerdings die Besetzung des zweiten Torhüterpostens. „Platzhirsch“ Mathis Peters erfreut sich zwar bester Gesundheit, aber Ersatzmann Niklas Ernst plagt sich mit Armproblemen herum. Torwarttrainer Thorsten Degenhardt ließ seine Beziehungen spielen und lud einen Keeper zum Probetraining ein. Ob es jedoch zu einer Verpflichtung kommt, stand gestern noch nicht fest.

Fest steht indes, dass Esin Demirkapi wieder eine feste Größe in der Brinkumer Innenverteidung ist. Das ist so normal nicht, denn der 22-Jährige hatte sich innerhalb eines Jahres gleich zwei Mal das Kreuzband gerissen – die Karriere hing am seidenen Faden.

„Nach dem zweiten Riss wollte ich mit Leistungsfußbal, zumindest in Brinkum, schon aufhören und es etwas ruhiger angehen lassen. Ich hätte mich fast bei meinem alten Verein in Neustadt angemeldet. Aber dann hat mich Kristian Arambasic davon überzeugt, doch weiterhin für Brinkum zu spielen.“

Brinkums Coach jedenfalls hat immer an Demirkapi geglaubt. „Ich habe während seiner Verletzung immer mal wieder mit ihm gesprochen und versucht, ihm einen Rückhalt zu geben. Mittlerweile ist er bei rund 80 Prozent seines Leistungsvermögens. Die noch fehlende Spritzigkeit macht er mit gutem Auge und Stellungsspiel mehr als wett“, meinte Arambasic gestern.

Demirkapi sieht das ähnlich: „Ich bin sehr selbstkritisch und weiß, dass ich mich noch steigern muss. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, dass ich Ende Oktober bei 100 Prozent bin. Und da sind Spiele das beste Mittel, um das bis dahin auch zu schaffen.“

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