Aber da ist ein Brinkumer Patzer am Sonntag gegen Blumenthal nicht erlaubt

„Die Meisterschaft ist noch lange nicht weg“

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Auch Brinkums Kai Tönsmeyer (am Ball) muss am Sonntag gegen Blumenthal eine Schippe drauflegen, damit es zum Sieg reicht.

Brinkum - Die Stimmung bei Brinkums Trainer Dennis Offermann war schon mal hörbar besser. Zu enttäuscht ist der Trainer des Fußbal-Bremen-Ligisten Brinkumer SV noch über das 1:1 zuletzt gegen Union 60: „Wir haben einfach schlecht gespielt.“ Es scheint, als sei der Titeltraum schon kurz vor der Winterpause für den Brinkumer SV geplatzt zu sein.

Vier Punkte beträgt der Vorsprung des Spitzenreiters Bremer SV schon gegenüber den Brinkumern. Und so richtig scheint keiner mehr damit zu rechnen, dass die Bremer noch viele Punkte liegen lassen. „Die Meisterschaft ist schwieriger geworden, aber noch lange nicht weg,“ gibt sich Offermann kämpferisch. „Wir müssen einfach versuchen, unser Selbstvertrauen weiter zu halten. Wir haben bisher eine super Serie gespielt. Dass wir guten Fußball spielen können, haben wir bewiesen – auch in schweren Spielen.“

Und genau so ein schwieriges Spiel steht am Sonntag (14.00 Uhr) im Heimspiel am Brunnenweg an. Mit dem Blumenthaler SV kommt der aktuell Sechste der Liga und eines der führenden Teams in der „Karten-Statistik.“ Könnte ein körperbetontes Spiel für die Brinkumer werden, die aber laut Offermann zu einer der „spielstärksten Mannschaften“ gehört. Trotzdem scheint den Gastgebern Blumenthal zu liegen. Seit mehr als drei Jahren gab’s keine Niederlage mehr.

Neben dem bitteren Punkteverlust gegen Union 60 hat Coach Offermann auch noch mit personellen Schwierigkeiten zu kämpfen: „Aber das wollen wir nicht schon im Vorfeld als Entschuldigung gelten lassen. Wir haben Qualität im Kader. Jetzt müssen andere in die Bresche springen.“

Neben den verletzten Jürgen Heijenga und Hendrik Stannius fehlt auch der gesperrte Kapitän Jannik Bender, der gegen Union die Ampelkarte zu Gesicht bekam. „Das ist bitter, weil das alles unsere nominellen defensiven Mittelfeldspieler sind.“ Außerdem kommt noch hinzu, dass sich Jan-Christoph Kornau im Training einen Finger gebrochen hat.

Taktisch will Offermann deshalb aber nichts anderes ausprobieren. „In so einer Situation sollte man nicht auch noch die Taktik umstellen. Wichtig ist, dass wir uns vom Kopf her richtig auf das Spiel gegen Blumenthal einstellen“, meint der Brinkumer Trainer.

Vielleicht weichen die Gastgeber auch auf ihren neuen Kunstrasenplatz aus. Dies hätte sich Marcel Dörgeloh auch schon gegen Union 60 gewünscht, denn der Mittelfeldmann meinte nach dem Match frustriert: „Warum hat der Verein den eigentlich gebaut...?“ Sollte wohl heißen: Auf dem künstlichen Geläuf hätte er Brinkum im Vorteil gesehen.

ktu

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