Neuzugang Gildenberg erzielt Ehrentor / Greifenberg vermisst Gegenwehr / Nun fünf Regionalliga-Heimspiele in Folge

A-Junioren des JFV Rehden enttäuschen in Braunschweig – 1:5

Leer ausgegangen: Rehdens Moritz Raskopp (am Ball) kassierte zum Start ins neue Fußball-Jahr ein 1:5 bei Regionalliga-Konkurrent Eintracht Braunschweig. Foto: Krüger

Braunschweig – Die „Mannschaft des Jahres“ wollte den Rückenwind ihres Triumphes mitnehmen – ist stattdessen aber auf dem harten Boden der Tatsachen gelandet. Beim Tabellenachten Eintracht Braunschweig unterlagen die A-Junioren des JFV Rehden, bei der Sportlewahl-Gala in Diepholz am Freitagabend noch strahlende Sieger, mit 1:5 (0:2) – ein völlig missglückter Jahresauftakt für den Aufsteiger, der als Viertletzter weiterhin heftig um den Klassenverbleib bangen muss.

Dabei hatten sich die mit drei Neuzugängen (Thilo Gildenberg, Lewis-Bela Stroth, Gabriel Czyborra) angetretenen Gäste laut Betreuer Rolf Greifenberg in der Stadt Heinrichs des Löwen durchaus einiges ausgerechnet: „Zumindest ein Punkt war unser erklärtes Ziel. Aber wir haben uns zu einfach abkochen lassen und sind gerade im Mittelfeld ständig nur hinterhergelaufen.“ Folgerichtig lagen die Gäste schon zur Halbzeit mit 0:2 zurück: Erst hatte Marius Homann den Ball bereits nach sechs Minuten ins Netz gestochert, dann Leander Petry in der 36. Minute zur Vorentscheidung nachgelegt.

Doch damit war es für Rehden noch nicht überstanden. In der 60. Minute erhöhte Tom-Luca Winter für Braunschweig auf 3:0, ehe elf Zeigerumdrehungen später Matthias Heiland einen umstrittenen Foulelfmeter zum 4:0 verwandelte. Anschließend betrieb Gildenberg mit seinem Ehrentreffer zwar noch etwas Ergebniskosmetik (75.), doch in der 81. Minute stellte erneut Winter den alten Abstand wieder her. Dabei blieb es auch, doch umgehend zur Tagesordnung wollte Greifenberg keinesfalls übergehen: „Nach unserer guten Vorbereitung hat mich der Auftritt der Jungs ziemlich enttäuscht. Natürlich ist Braunschweig mit einer extrem aufgerüsteten Truppe aufgelaufen, aber ich hätte mir mehr Gegenwehr gewünscht.“

Die erwartet Greifenberg nun in den kommenden Partien: „Wir haben fünf Heimspiele in Folge. Da müssen wir den Grundstein zum Klassenerhalt legen. Hoffentlich haben alle den Ernst der Lage begriffen. Wir müssen schleunigst wieder punkten.“ Die Gegner heißen Weiche Flensburg (8. März), Union Tornesch (15. März), FT Braunschweig (22. März), JFV Calenberger Land (29. März) und Eintracht Norderstedt (5. April). Alle diese Sonntagspiele beginnen um 14 Uhr.  drö

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Raumtrenner sind mehr als nur Raumtrenner

Raumtrenner sind mehr als nur Raumtrenner

So klappt es mit der neuen Fremdsprache

So klappt es mit der neuen Fremdsprache

Hefezopf und Rüblikuchen: So wird Ostern richtig fluffig

Hefezopf und Rüblikuchen: So wird Ostern richtig fluffig

Wie werde ich Kauffrau/Kaufmann für Verkehrsservice

Wie werde ich Kauffrau/Kaufmann für Verkehrsservice

Meistgelesene Artikel

Künftiger Trainer der SG Diepholz sagt: „Mir fehlt der Fußball ohne Ende“

Künftiger Trainer der SG Diepholz sagt: „Mir fehlt der Fußball ohne Ende“

Brinkmanns Vorschlag: „Die Saison für ein Jahr einfrieren“

Brinkmanns Vorschlag: „Die Saison für ein Jahr einfrieren“

Spitzen-Squasher vor ungewisser Zukunft

Spitzen-Squasher vor ungewisser Zukunft

„Sturmtank“ für Sudweyhe

„Sturmtank“ für Sudweyhe

Kommentare