A-Junioren gewinnen nach 4:1-Finalsieg gegen TuS Sulingen verdient den Fußball-Bezirkspokal / „Beide Vereine können stolz sein“

Lüdeke und Verzagt schießen Sudweyhe zum Triumph

+
Geschafft! Die A-Junioren-Fußballer der JSG Sudweyhe/Weyhe-Lahausen wurden nach einem 4:1-Sieg beim TuS Sulingen Bezirkspokalsieger. Unsere Aufnahme zeigt das erfolgreiche Team mit (hinten von links) Trainer Lars-René Nickel, Julian Heusmann, Hannes Lüdeke, Ole Ahrlich, Ralf Heineke, Marvin Zwiebler, Mohamed Rida, Kaan Menemen, Trainer Matthias Bolte sowie (vorn von links) Jason Traemann, Calvin Helms, Pascal Witt, Nico Helmbold, Yannick Chwolka, Philipp Zabywalski, Robin Verzagt, Lucas Chwolka und Kevin Rödel.

Sulingen - Nach dem Abpfiff war es wie so oft nach Pokalendspielen: Auf der einen Seite Jubelsprünge, Freude, Sektduschen – auf der anderen Frust pur! Dennoch: Nach diesem Bezirkspokalendspiel der A-Junioren konnten beide Mannschaften erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Zwar hatte die favorisierte JSG Sudweyhe den TuS Sulingen souverän mit 4:1 (3:0) in die Schranken gewiesen, aber letztlich krönten beide Teams mit der Finalteilnahme ihre starke Saison.

„Beide Vereine können stolz sein, dass es das erste Mal in der Geschichte ein Endspiel auf Bezirksebene zwischen zwei Diepholzer Mannschaften gab“, erklärte Staffelleiter Manfred Schütte und übergab Sudweyhes Kapitän Julian Heusmann den Pokal: „Mit Sudweyhe war der Landesligist einen Tick besser als Bezirksligist Sulingen und hat damit verdient gewonnen.“

Besser bedeutete in diesem Fall vor allem abgezockter. Denn in den ersten 20 Minuten drückten die Sulinger vor heimischer Kulisse ordentlich aufs Gas, verpassten es aber sich zu belohnen. Maxi Meyers Versuch nach einer Ecke von Pascal Löhmann wurde auf der Linie geklärt (12.), Niklas Bartschs Kopfball strich knapp vorbei (13.), und nach einem Freistoß von Marvin Zawodny scheiterte Bartsch erneut freistehend (15.) vor dem JSG-Tor.

So kam es kurz darauf, wie es kommen musste. Der Favorit legte vor – und das mit einem Traumtor: Nach einer Kopfball-Abwehr von Bartsch landete der Ball 22 Meter vor dem Kasten direkt bei Hannes Lüdeke, und der nagelte den Ball volley unter die Latte – 1:0 (22.). „Der Treffer hat Ruhe in unser Spiel gebracht“, konstatierte Sudweyhes Co-Trainer Lars-René Nickel.

Die Gastgeber hingegen wirkten geschockt und leisteten sich vor der Pause noch zwei grobe Schnitzer. Zunächst verlor Andreas Rudat direkt vor dem eigenen Sechzehner mit einem missglückten Hackentrick den Ball, so dass sich Sudweyhes Robin Verzagt den Ball schnappte und das 2:0 markierte (27.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff pennte dann die gesamte Sulinger Hintermannschaft einschließlich Schlussmann Chris Schlüßler, so dass Verzagt nach Querpass von Heusmann auch noch zum 3:0 einschob (43.).

Im zweiten Durchgang machte Lüdeke mit dem 4:0 direkt nach dem Wiederanpfiff bereits den Sack zu. Danach passierte nicht mehr viel. Die Sulestädter glaubten nicht mehr an eine Wende und kamen dementsprechend auch nicht mehr zu Torchancen. Auf der anderen Seite ließ Sudweyhe noch reihenweise Möglichkeiten aus. In der Nachspielzeit kam Sulingen noch zum Ehrentreffer, als Wladislaw Legostaev nach einem Schnittstellenpass von Lauritz Müller einnetzte. „Wir hätten hier einfach selbst in Führung gehen müssen, um das Ergebnis womöglich anders zu gestalten“, trauerten Sulingens Trainer Dominic Brock und Mustafa Cali den vergebenen Chancen nach: „So ist der Sieg für Sudweyhe natürlich verdient.“

Sudweyhes Coach Matthias Bolte fand lobende Worte für beide Teams: „Man hat gesehen, dass Sulingen über ein hohe Qualität verfügt. Ich denke, unsere größere Erfahrung und Cleverness waren heute der Schlüssel.“

pka

Das könnte Sie auch interessieren

Winter auf Poel: Angelfahrten und Schatzsuche

Winter auf Poel: Angelfahrten und Schatzsuche

Kompakte Knipsen: Was sie noch besser können als Smartphones

Kompakte Knipsen: Was sie noch besser können als Smartphones

Bei "Valletta 2018" feiert ganz Malta

Bei "Valletta 2018" feiert ganz Malta

Robust und schnittverträglich: Berberitze als Buchs-Ersatz

Robust und schnittverträglich: Berberitze als Buchs-Ersatz

Meistgelesene Artikel

TuS Kirchdorf zu ängstlich gegen TSV Wetschen

TuS Kirchdorf zu ängstlich gegen TSV Wetschen

Oberliga-Handball: 40:18 – BV Garrel erteilt HSG Phoenix eine Lektion

Oberliga-Handball: 40:18 – BV Garrel erteilt HSG Phoenix eine Lektion

Verbandsligist Heiligenrode verliert bei Aufstiegsaspirant Seelze

Verbandsligist Heiligenrode verliert bei Aufstiegsaspirant Seelze

Tischtennis-Bundesligist Werder Bremen siegt mit 3:1 gegen Fulda

Tischtennis-Bundesligist Werder Bremen siegt mit 3:1 gegen Fulda

Kommentare