44:20 – Klostermann-Team lässt gegen Underdog Lemförde nichts anbrennen

Keine Macht dem Schlendrian

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Arissa Becker (beim Wurf) und ihre Barnstorfer Teamkolleginnen ließen Lemförde beim 44:20-Erfolg nicht den Hauch einer Chance. Jetzt gilt es für die HSG, gegen Wagenfeld nachzulegen.

Barnstorf/Lemförde - So kann man entspannt in eine vierwöchige Spielpause gehen: Die Weser-Ems-Liga-Handballerinnen der HSG Barnstorf/Diepholz untermauerten jetzt ihre Aufstiegsambitionen mit einem 44:20(18:9)-Kantersieg gegen den TuS Lemförde. „Die Einstellung war dieses Mal optimal“, freute sich HSG-Trainer Klaus Klostermann.

Denn der erfahrene Coach weiß, dass sich gegen einen Tabellenletzten schnell mal der Schlendrian einschleichen kann. Doch nichts da: „Wir haben Lemförde nicht unterschätzt. Vor allem in der Abwehr sind wir von Anfang an konzentriert an die Sache herangegangen.“

Zwar gelang den Gästen das erste Tor des Tages, doch es blieb die einzige TuS-Führung. Barnstorf kam immer besser auf Touren, führte bereits in der achten Minute mit 6:3. Über 10:3 (11.) ging es dann mit 18:9 in die Kabinen. Mit einem Zwischenspurt in der zweiten Halbzeit wischten die Gastgeberinnen dann die letzten Zweifel vom Tisch: Aus einem 22:13 wurde im Nu ein 27:13 (40.). Über 36:19 (50.) kam schließlich der ungefährdete 44:20-Sieg zustande.

„Wir haben heute wirklich ein gutes Spiel abgeliefert. Schön war es, dass wirkliche alle gleichmäßig konzentriert waren“, freute sich Klostermann: „Aber man muss auch sagen, dass Lemförde kein starker Gegner war. Dafür waren sie heute zu harmlos.“ Bei den Gastgeberinnen zeigten sich Larissa Gläser (acht Tore) und Rückraum-Allrounderin Jane Müller (neun) am treffsichersten, bei Lemförde kam Sina Hansen auf sechs Tore (davon ein Siebenmeter).

Doch allzu viel sollten sich die Barnstorferinnen auf diesen Sieg nicht einbilden, schließlich ist Lemförde noch sieglos. Das weiß auch Klostermann, der den Fokus auf die nächste Aufgabe setzt: „Wir haben jetzt vier Wochen Pause und werden diese für eine konzentrierte Vorbereitung auf das Wagenfeld-Spiel nutzen.“ Wagenfeld hat zwei Punkte weniger als Barnstorf, allerdings auch zwei Spiele weniger. Auch deshalb bezeichnet Klostermann sie als „gleich stark“.

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