43,89 Meter bedeuten in Hamburg Gold im Speerwurf / Jasmina Bier wird Fünfte

Imme Ihli mit Kreisrekord auf den norddeutschen Thron

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Haute im fünften Durchgang richtig einen raus: Die Brinkumerin Imme Ihli wurde in Hamburg mit 43,89 Metern Norddeutsche Meisterin im Speerwurf.

Hamburg - Von Gerd Töbelmann. Diese Saison gehört ihr: Nach dem Landesmeistertitel in Bremen vor gut einer Woche setzte Imme Ihli vom FTSV Jahn Brinkum noch einen drauf: Am Sonntag in Hamburg holte sie sich mit neuer Bestleistung von 43,89 Metern (gleichzeitig Kreisrekord) den Titel der Norddeutschen Meisterin im Speerwurf.

„Damit hatte ich nie und nimmer gerechnet. Eine Konkurrentin war mit 49 Metern gemeldet – da hatte ich mir nichts ausgerechnet und bin recht entspannt in den Wettkampf gegangen“, berichtete die 23-Jährige nach ihrem Wettkampf.

Im Vorkampf lief es dann gar nicht rund, denn nach drei Würfen standen nur 38,70 Meter zu Buche. Ihli haderte schon mit sich: „Ich habe schon befürchtet, dass das nicht für den Endkampf reichen sollte.“ Doch es langte, denn Ihli landete

Keine springt so

weit wie Eckhardt

auf Platz fünf und durfte ihr Sportgerät noch dreimal in die Hand nehmen. Und im fünften Durchgang rutschte ihr so richtig einer raus, denn mit 43,89 Metern schockte sie ihre Konkurrentinnen, die im sechsten und letzten Durchgang nicht mehr kontern konnten. Für eine DM-Teilnahme in knapp zwei Wochen in Ulm (Quali-Weite ist dort 50 Meter) reicht ihr Leistungsvermögen momentan noch nicht aus. „Aber daran arbeite ich, denn mein Traum ist es, irgendwann einmal auch bei einer Deutschen zu werfen“, meinte Ihli.

Ebenfalls in Hamburg am Start war Vereinskollegin Jasmina Bier. Im U18-Wettbewerb langten 11,65 Meter mit der Kugel nur zu Platz elf. Trainerin Ute Schröder sagte dazu: „Das war etwas wenig, aber Jasmina kam mit dem Ring irgendwie nicht klar.“ Dafür waren 33,31 Meter mit dem Diskus aber in Ordnung. Mit dieser Weite belegte die 17-Jährige einen guten fünften Platz.

Der Asendorfer Louis Knüpling dagegen musste seinen Start aufgrund von Hüft- und Rückenproblemen absagen.

Neele Eckhardt, Ex-Schützling von Schröder beim TSV Asendorf und nun für die LG Göttingen am Start, erwischte einen Sahnetag und holte sich im Dreisprung mit 13,67 Metern den Titel.

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