Knorpelschaden zwingt Jana Helms zum Karriereende

Oberliga-Handball: 40:18 – BV Garrel erteilt HSG Phoenix eine Lektion

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Muss ihre Handball- und Fußball-Karriere aufgrund eines Knorpelschadens beenden: Rückraumakteurin Jana Helms von den Oberliga-Handballerinnen der HSG Phoenix.

Garrel - Das war schon ein Klassenunterschied: Ein Rumpfteam der Oberliga-Handballerinnen der HSG Phoenix bekam am Sonnabend die Grenzen aufgezeigt, unterlag beim Tabellenzweiten BV Garrel mit 18:40 (7:19). Bitter: Aufgrund eines Knorpelschadens im Knie muss Rückraumspielerin Jana Helms ihre Karriere beenden. Außerdem fehlten Leistungsträgerin Nadine Berger (mehrfacher Bänderriss im Sprunggelenk), Mareen Kunze (eingeklemmter Nerv in der Schulter) und Torhüterin Laura-Celine Hoffmann (beruflich verhindert).

Außerdem fehlten Leistungsträgerin Nadine Berger (mehrfacher Bänderriss im Sprunggelenk), Mareen Kunze (eingeklemmter Nerv in der Schulter) und Torhüterin Laura-Celine Hoffmann (beruflich verhindert).

„Wir haben total schlecht ins Spiel gefunden“, meinte Phoenix-Coach Thomas Reinberg. So lagen die Gäste schnell mit 1:6 (7.) zurück. Bis zum 3:8 (11.) durch Stefanie Gerding blieb es beim Fünf-Tore-Rückstand. Anschließend handelte sich Gerding eine Zwei-Minuten-Strafe ein. Durch einen von Torjägerin Sarah Weiland (7/4) verwandelten Siebenmeter zog der Favorit auf 10:3 davon (15.). 

Mit einem Doppelpack verkürzten Jaqueline Hanke und Stefanie Gerding per Strafwurf auf 6:11 (18.). Gerding gelang mit ihrem vierten Tor zwar noch das 7:13 (22.), aber danach war’s mit der Herrlichkeit der HSG Phoenix endgültig vorbei. „Wir haben anschließend bis zur Halbzeitpause total den Faden verloren, haben einfach zu undiszipliniert gespielt, zu viele Tempogegenstöße kassiert und technische Fehler erlaubt“, fasste Reinberg zusammen. Mit einem 6:0-Lauf baute die Heimteam seinen Vorsprung somit auf 19:7 aus.

Nach dem Seitenwechsel beendete Gerding die zehnminütige Funkstille des Angriffs mit dem Tor zum 8:20 (32.). Doch die Gastgeberinnen drückten weiter auf die Tube, die achtfache Torschützin Lisa Noack erhöhte in Überzahl auf 30:10 (42.). Beim Stand von 16:35 (52.) handelte sich HSG-Akteurin Christina Lehmkuhl nach einem Foul die Rote Karte ein. Den Schlusspunkt zum 40:18-Kantersieg setzte Inga Frenzel (5/2) mit einem verwandelten Strafwurf. „Unterm Strich mussten wir für die Begegnung einfach zu viele Ausfälle kompensieren. Wir müssen jetzt sehen, dass wir uns irgendwie in die Winterpause schleppen“, meinte Trainer Reinberg. - mbo/jdi

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