Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz fertigt HSG Schwanewede/Neuenkirchen ab

39:24 – Palevicius und Kamil Chylinski beleben das Spiel

Barnstorfs Linkshänder Arunas Srederis (M.) musste gestern einiges einstecken. In dieser Szene attackieren Matthias Ruckh (l.) und Fabian Rojahn den Litauer. ·
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Barnstorfs Linkshänder Arunas Srederis (M.) musste gestern einiges einstecken. In dieser Szene attackieren Matthias Ruckh (l.) und Fabian Rojahn den Litauer. ·

Diepholz - Von Matthias BorchardtDie HSG Barnstorf/Diepholz bleibt in der Erfolgsspur: Im Verfolger-Duell der Handball-Oberliga schlug der Tabellenfünfte gestern Abend vor 250 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle die HSG Schwanewede/Neuenkirchen mit 39:24 (13:10). Während die Gastgeber damit im Titelrennen bleiben, können die Gäste nach der fünften Saison-Niederlage das Thema Meisterschaft vorzeitig abhaken.

„Wir haben eine reife Leistung in der Deckung gezeigt. In der zweiten Halbzeit haben wir den Druck erhöht und uns immer mehr abgesetzt“, analysierte Barnstorfs zufriedener Trainer Heiner Thiemann.

„Ich habe zwei Tage lang mit einem Magen- und Darminfekt flach gelegen. Jetzt geht’s aber wieder“, gab Barnstorfs Kreisläufer Andrius Gervé grünes Licht für einen Einsatz. Dagegen saß Rückraumakteur Mariuas Kasmauskas mit Rückenproblemen auf der Tribüne. Dafür wirkte jedoch Linkshänder Denis Maksimovich (4) wieder mit.

Die Hausherren begannen nervös, erlaubten sich ungewohnt viele technische Fehler im Angriff. Und Andrius Gervé scheiterte beim Stand von 2:2 (6.) mit einem Siebenmeter an Schwanewedes Torhüter Daniel Sommerfeld. Erst nach dem 4:4 (9.) fingen sich die Barnstorfer. Arunas Srederis mit Doppelpack und Nils Mosel mit seinem 100. Saisontor sorgten mit drei Treffern in Folge für eine 7:4-Führung (13.). Der Litauer Srederis erhöhte zwar auf 9:5 (21.), doch danach bestraften die „Schwäne“ zwei Fehler und verkürzten auf 7:9 (21.). Andrius Gervé (8/3) schaffte wenig später mit zwei „Buden“ einen Vier-Tore-Vorsprung (11:7/23.). Eine höhere Führung vergab der amtierende Vizemeister in der ersten Hälfte leichtfertig, denn Finn Richter, Andrius Gervé, Nils Mosel und Martin Golenia brachten mehrmals den Ball nicht an Daniel Sommerfeld vorbei.

Nach der Pause drehten die eingewechselten Laurynas Palevicius (8) und Kamil Chylinski (6) auf den Außenpositionen auf. „Sie haben das Spiel belebt“, lobte Thiemann die Flügelzange. So zog der Tabellenfünfte über 17:12 (34.) auf 24:14 (43.) davon. Die Barnstorfer ließen nicht locker, setzten sich nach einem Treffer von Palevicius auf 33:18 (53.) ab und landeten am Ende einen ungefährdeten 39:24-Erfolg. Schwanewedes Goalgetter Andreas Szwalkiewicz (4/1) hatten die Barnstorfer im Griff. Bester Torschütze beim Tabellendritten war Kreisläufer Ole Harms, der achtmal traf.

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