39-jähriger Squasher aus Diepholz setzt sich zum siebten Mal Landes-Krone auf

Dennis Jensen gewinnt das Generationen-Duell

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Sechs Spiele an einem Tag: Dennis Jensen stellte in Hannover unter Beweis, dass er fit wie eh und je ist.

Diepholz - Dennis Jensen hat sich zum siebten Mal den Niedersachsenmeistertitel gesichert. Bis dahin hatte der Diepholzer Bundesliga-Squasher aber einen langen Atem beweisen müssen. Denn für den 39-Jährigen war es ein Marathon-Tag: Fünf Partien waren in Hannover zu absolvieren, bis es im Finale zum Generationen-Duell kam.

64 Teilnehmer waren in Hannover angetreten, um den besten Squasher des Landes unter sich auszuspielen. Jensen legte gut los, schaltete in der ersten Runde den für Langenhagen spielenden Alfred Dehnbostel aus. Auch Marius Saxarra (SH Neustadt) hatte keine Chance gegen Jensen.

Der erste vermeintliche Prüfstein wartete dann im Achtelfinale, doch der Diepholzer schaltete auch den an Nummer sieben gesetzten Uwe Petry (SC Boastars Hannover) aus, bevor es zum Kreisduell kam: Jensen musste gegen Kevin Krämer vom Bassumer SC ran. Der 39-Jährige spielte druckvoll und hatte keinerlei Mühe, dass Spiel in drei Sätzen zu gewinnen. Auch die Partie gegen den an Position drei gesetzte Thomas Kretschmer aus Braunschweig war für Jensen nur eine Durchgangsstation ins Finale der Landesmeisterschaft.

Hier wartete mit dem 17-jährigen Thorge Bierschwall (LA Harsefeld) eines der größten Talente der deutschen Squashszene. Und Bierschwall wurde seinem Ruf gerecht. Der um 22 (!) Jahre ältere Jensen musste im sechsten Spiel erstmals alles abrufen, um den stark aufspielenden Youngster unter Kontrolle zu halten. Der Knackpunkt war der zweite Satz: Jensen lag mit 5:10 hinten, doch mit Kampfgeist und Routine kam er zurück und holte sich den Durchgang noch mit 13:11. Die Moral bei Bierschwall war gebrochen, so dass Jensen seinen ersten Matchball nutzte. „Ich bin einfach nur glücklich, aber auch super kaputt“, lautete seine Bilanz des Marathon-Tages.

Bemerkenswert: Jensen stürmte ohne Satzverlust zum siebten Landestitel, damit scheint er für die Bundesliga-Playoffs mit seinem SC in Frankfurt am Main (18. April) gerüstet zu sein.

Martin Tonn

wird starker Dritter

Das sieht auch beim Teamkollege Martin Tonn so aus. Dieser belegte in Hannover nach fünf Siegen und einer Pleite den Bronzerang. Er musste sich nur Bierschwall im Halbfinale mit 1:3-Sätzen geschlagen geben. Mit Christian Olthuis war ein dritter Akteur des 1. SCD bei der Landesmeisterschaft vertreten. Mit einer ausgeglichenen Bilanz (drei Siegen und drei Niederlagen) landete er auf Rang 38.

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