36-Jähriger holt sich Sieg beim 65. Schwarmer Grasbahnrennen / Abbruch vor den Endläufen

Tebbe ist schneller als der Regen

Marc Wessel hatte als Rennleiter jede Menge Arbeit.
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Marc Wessel hatte als Rennleiter jede Menge Arbeit.

Schwarme - Von Gerd Töbelmann. Petrus und das Schwarmer Grasbahnrennen – das passt irgendwie nicht. Wie schon im vergangenen Jahr konnte Veranstalter MSC Schwarme sein komplettes Rennprogramm nicht durchziehen, sondern musste teilweise gehörige Abstriche machen. Dies galt auch für den Zuschauerzuspruch, denn statt der erwarteten 1300 Besucher waren es gestern bei der 65. Auflage nicht einmal 1000. Den Sieg bei den A-Lizenz-Solisten holte sich der Haselünner Jörg Tebbe, der damit nach 2011 schon zum zweiten Mal auf dem Niedersachsenring triumphierte.

Klar, dass der 36-Jährige hinterher im strömenden Regen den Strahlemann gab: „Es ist wirklich gut für mich gelaufen. Das Material hat perfekt gepasst. Am Ende wurden die Verhältnisse bei einsetzendem Regen allerdings immer kritischer, weil das genaue Steuern nicht mehr gut möglich war. Deshalb war die Absage genau die richtige Entscheidung. Es wäre gefährlich gewesen, die letzten Rennen unbedingt noch durchpeitschen zu wollen.“

Bis zur Absage hatte Rennleiter Marc Wessel alles getan, um vor dem großen Regen fertig zu werden: Die Fahrervorstellung wurde abgesagt, die Begrüßungsworte fielen knapper als sonst üblich aus, das Rennen um den Bahnrekord wurde gestrichen, und statt der eigentlich vorgesehenen vier Runden wurden die Fahrer schon nach drei Umläufen von der Bahn geschickt. „Wir haben die Info, dass es ab 16 Uhr länger regnen soll. Bis dahin müssen wir durch sein. Das kann klappen“, hatte Rennleiter Wessel spekuliert.

Doch wie gesagt: Petrus ist sicherlich kein MSC-Mitglied, sondern öffnete seine Schleusen bereits eine halbe Stunde vorher. Konsequenz: Die Veranstaltung wurde erst unter- und dann schnell abgebrochen. „Es ist keine Besserung in Sicht. Hier geht nichts mehr“, sagte Wessel.

„Das ist die absolut richtige Entscheidung. Reguläre Rennen wären unmöglich gewesen“, stimmte MSC-Clubfahrer Enrico Janoschka dem vorzeitigen Ende zu. Mit seiner eigenen Leistung war der Güstrower indes nicht zufrieden, „aber ohne jegliches Training in dieser Saison kommt das für mich auch nicht so ganz überraschend.“ In seinem ersten Vorlauf verpennte der Routinier den Start, wurde vom späteren Sieger Tebbe „abgestrahlt“ und landete auf Platz drei. Im zweiten Rennen lief es noch schlechter, denn Janoschka musste mit Motorenprobleme aufgeben.

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