32:31-Arbeitssieg bei der SVGO Bremen / Carsten-Frerichs und Gervé gefallen

Die HSG Barnstorf/Diepholz bekleckert sich nicht mit Ruhm

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Rackerte unermüdlich am Kreis und setzte seinen Körper immer wieder geschickt ein: Barnstorfs Andrius Gervé (l.). Der litauische Nationalspieler erzielte beim 32:31-Auswärtssieg sieben Tore.

Barnstorf - Nach drei Auswärtsniederlagen in Folge gelang den Oberliga-Handballern der HSG Barnstorf/Diepholz am Freitagabend im letzten Hinrundenspiel vor 70 Zuschauern beim Tabellenvorletzten SVGO Bremen ein 32:31 (15:15)-Erfolg. „Das war ein Arbeitssieg, wir haben nicht gut gespielt. Ich muss dem Gegner allerdings Respekt für seine engagierte Leistung zollen“, unterstrich Barnstorfs Trainer Dag Rieken.

Beim Tabellendritten gefielen Rechtsaußen Bastian Carsten-Frerichs (8/4) und Kreisläufer Andrius Gervé (7), die gemeinsam 15 Tore erzielten. Auf eine ordentliche Quote kamen im Angriff die beiden Rückraumakteure Arunas Srederis (6) und Tobias Meyer (5). In der Abwehr bot Cedric Quader auf der Halbposition gegen den wurfstarken Linkshänder Nils Zittlosen, der nur zu drei Treffern kam, eine gute Leistung. Dagegen hatten die Gäste in der Deckung mit den beiden Bremer Rückraumakteuren Erik Brandt (9/2) und Leif Brandt (8/1) Probleme.

Im ersten Spiel unter Interimstrainer Ralf Brandt (Coach Uwe Feldermann war Anfang der Woche zurückgetreten) erwischten die Gastgeber einen guten Start, führten nach neun Minuten mit 5:1. Den Barnstorfern, die ohne Kamil Chylinski antraten, unterliefen nicht nur drei technische Fehler, sondern sie erzeugten mit Mittelmann Lucian-Raul Ferent zu wenig Druck im Angriff. „Gleich am Anfang hatten wir eine schwache Phase“, monierte Rieken. Der Tabellendritte steigerte sich, kämpfte sich heran. Tobias Meyer glich nicht nur zum 8:8 (19.) aus, sondern Bastian Carsten- Frerichs brachte den letztjährigen Vizemeister mit verwandeltem Siebenmeter beim 9:8 (21.) zum zweiten Mal in Front. Gervé erhöhte sogar auf 12:10 (25.). Die abstiegsgefährdeten Hausherren hielten aber weiter dagegen, und Alexander Rath glich zum 15:15-Pausenstand aus. „Wir haben nicht den Zugriff in der Abwehr bekommen“, analysierte der 46-jährige HSG-Coach.

Nach dem Wechsel legte die Heimmannschaft zum 19:17 (37.) vor. Carsten-Frerichs mit Doppelpack und Gervé drehten mit drei „Buden“ in Folge den Spieß zum 20:19 (39.) um. Anschließend scheiterte Gervé mit einem Siebenmeter an Bremens Torwart André Franke, der danach weitere Bälle von Ferent und Gervé parierte. Auf der anderen Seite hatte HSG-Torhüter Dontas Biras mit nur sieben gehaltenen Bällen nicht seinen besten Tag erwischt. Effektiver war da der eingewechselte Manuel Pauli, der bei seinem 20-minütigen Einsatz sechs Bälle hielt. Bis zum 23:23 (46.) setzte sich keine Mannschaft entscheidend ab. Bastian Carsten-Frerichs deckte danach Leif Brandt kurz. Zwar führte die SVGO Bremen nach ei-

Finn Richter sorgt

für die Entscheidung

nem Gegenstoßtor von Linksaußen Marc Krüger (5) beim 27:25 (50.) noch einmal, danach folgte eine starke Phase des Tabellendritten. Die Barnstorfer erzielten fünf Tore in Folge, Tobias Meyer traf in Unterzahl zum 30:27 (54.). Diesen Vorsprung gaben sie aber wieder aus der Hand. „Wir haben zu ungeduldig gespielt und machten dann noch den einen oder anderen technischen Fehler“, kritisierte Rieken sein Team. Die Folge: Die Bremer egalisierten zum 30:30 (58.) und 31:31 (59.). Für die Entscheidung sorgte der eingewechselte Finn Richter, der einen erweiterten Gegenstoß von der Linksaußenposition mit dem 32:31-Siegtor abschloss. „Das war ein enges Spiel, das wir aber letztendlich verdient gewonnen haben“, urteilte Rieken.

mbo

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