Frauen-Landesligist HSG Phönix fährt beim VfL Horneburg ersten Auswärtssieg ein

32:25 – Abwehr-Umstellung von Honscha zahlt sich aus

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Bot eine ordentliche Leistung und steuerte zum 32:25-Auswärtssieg beim VfL Horneburg sechs Treffer bei: Linkshänderin Jana Klopsch (l.) von der HSG Phönix. ·

Bassum/Twistringen - Dank einer starken zweiten Halbzeit haben die Handballerinnen des Landesligisten HSG Phönix ihre ersten Auswärtspunkte eingefahren. Beim Tabellennachbarn VfL Horneburg siegten sie mit 32:25 (12:17) und kletterten auf den siebten Tabellenplatz.

„Mit diesem Auftritt bin ich sehr zufrieden“, betonte Co-Trainer Stefan Honscha. Er selber leitete beim 12:17-Pausenstand die Wende ein. „Wir haben von einer 5:1- auf eine 6:0-Abwehr umgestellt. Außerdem habe ich die Damen, die zu Beginn der zweiten Hälfte auf der Platte standen und schnell den Ausgleich zum 18:18 erzielt haben, fast durchspielen lassen“, erklärte er. Seine Begründung: „Die Mädels hatten einen Lauf. Daher habe ich kaum Wechsel vorgenommen. Sonst wären uns vielleicht der Spielfluss, der gute Rhythmus abhanden gekommen.“

Bestes Beispiel war Rückraumspielerin Jana Klopsch: „Wenn sie frisch aufs Feld kommt, braucht sie immer eine gewisse Eingewöhnungszeit. Jetzt hat sie fast 60 Minuten lang gespielt, hatte einen guten Rhythmus und hat sechs Tore erzielt. Das freut mich für sie“, betonte Honscha. Die fünf Feldspielerinnen, die in der zweiten Hälfte nur sporadisch zum Einsatz kamen, akzeptierten Honschas Entscheidung klaglos. „Man kann es nie allen recht machen. Aber im Sinne der Mannschaft mussten wir so handeln“, erklärte er. Der Erfolg gab ihm Recht.

Der Beginn der Partie war ausgeglichen, Phönix führte sogar mit 7:6. Danach geriet das Team mit 8:12 und 12:17 in Rückstand. „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und hinten zu wenig Präsenz gezeigt“, monierte Honscha. Entscheidend für den Sieg war dann, dass seine Mannschaft nach dem Wiederanpfiff in der Abwehr wie ein Bollwerk stand. So schafften die Gäste den Ausgleich zum 18:18 und gingen über 20:19 mit 24:20 in Führung. Beim 29:22 (50.) waren sie nicht mehr einzuholen. · an

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