3:2-Sieg der Bundesliga-Schützen folgt 0:5 gegen den mit Kaderathleten gespickten SV Kriftel

Bassum „auf dem Boden der Tatsachen“

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Bassums Peter Benne setzte sich mit zwei Ringen Vorsprung gegen Wathlingens Torben Wolf durch. Das bescherte dem Aufsteiger den nächsten Sieg.

Kreis-Diepholz - Von Cord Krüger. BassumKreis-Diepholz - Von Cord Krüger. Jens Voß hatte es geahnt: Gegen den SV 1935 Kriftel, komplett besetzt mit Nationalkaderschützen der Olympischen Pistole, dürfte es für den SV Bassum von 1848 nichts zu holen geben – das stand für den Sportleiter des Bundesliga-Aufsteigers schon vorher fest. Gestern Mittag, nach dem glatten 0:5 gegen Kriftel, meinte Voß: „Wir sind zurück auf dem Boden der Tatsachen.“ Nur gut, dass sich sein Team am Vorabend auf der Anlage bei Mitaufsteiger Wathlingen mit 3:2 durchgesetzt und damit zwischenzeitlich ein 6:0-Punktepolster angefressen hatte.

Freischütz Wathlingen - SV Bassum von 1848 2:3: Sehr zum Leidwesen der starken Fan-Kulisse in Wathlingen hatten die Bassumer gegen die Gastgeber den dritten Saisonsieg eingefahren. Das Duell verlief allerdings ziemlich eng, „was wiederum natürlich schön für die Zuschauer war“, meinte Voß. Sascha Sandmann, nach seinen guten Leistungen in den ersten zwei Bundesliga--Begegnungen auf Position eins der Setzliste vorgerückt, musste beim 370:370 gegen Kristian Callaghan sogar ins Stechen, das er erst im dritten Durchgang mit 10:8 für sich entschied. Zuvor hatten beide zwei Mal eine 9 ins Ziel gebracht. Nach diesem Fight meinte Callaghan anerkennend: „Für so eine Nervenschlacht bin ich noch zu jung.“

Zuvor hatte Stefan Pabstmann gegen Jan-Oliveer Waßmann gepunktet – dank seiner guten ersten drei Serien. Und Peter Benne setzte sich mit zwei Ringen Vorsprung an Position fünf gegen Torben Wolf durch. „Das war natürlich eine schöne Ausgangslage für das gemeinsame Abendessen mit allen Mannschaften“, schilderte Voß.

SV Bassum von 1848 - SV 1935 Kriftel 0:5: „Wir müssen die Punkte gegen andere Mannschaften holen“, wusste Voß hinterher: „Die Krifteler stehen in Diensten der Polizei, können dort zusammen mit dem Bundestrainer arbeiten und haben natürlich viel mehr Bundesliga-Erfahrung als wir.“

An Position eins bekam das Sascha Sandmann gegen Ausnahme-Schütze Christian Reitz zu spüren, der sein Duell mit 391 Ringen beendete. Sandmann hingegen wirkte am Anfang nicht frisch, steigerte sich zwar mit einer 97er-Serie zum Schluss, doch die Aufholjagd kam zu spät.

Auch Albert Grieskamp steigerte sich zum Schluss – ein Mutmacher für die kommenden Aufgaben. Mehr drin war für Denis Rother an Position drei. Drei schlechte Schüsse in der letzten Serie gaben aber letztlich den Ausschlag zugunsten von Dominik Sänger. In Stefan Pabstmanns Gefecht mit Andreas Fix bewies der Krifteler am Ende die besseren Nerven, und auch Martin Mohnke dachte gestern anscheinend zu viel nach, vermutete Voß: „Die Probeschüsse waren gut, aber in der ersten Serie hat Martin den Finger am Abzug nicht krumm bekommen.“

Also setzte es im vierten Wettkampf die erste Niederlage. Doch die wirft die 1848er nicht um, verspricht Voß: „Wir wussten unsere Situation als Aufsteiger schon vorher ganz gut einzuschätzen.“

ck

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