25-Jähriger geht mit SG Hoya auch in sein 22. Jahr – und wohl weiter in der Bezirksliga

Mrowczynski: Der treue Top-Torschütze

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Lars Mrowczynski sehnt den endgültigen Klassenverbleib mit Hoya herbei. Schließlich will er weiter im Bezirk spielen.

Kreis-Diepholz - Von Cord Krüger. HoyaKreis-Diepholz - Von Cord Krüger. Irgendwann wunderte sich Lars Mrowczynski über sich selbst – als der Offensivmann der SG Hoya nämlich gegen den SV Scharrel mit einer Einzelaktion zu einem seiner insgesamt fünf Tore des Sonntags traf. „Da habe ich den Torwart ausgespielt. Das passiert mir sonst nie“, gestand Mrowczynski – und lachte. Dieses technische Defizit erstaunt bei einem, der die Sportgemeinschaft in der abgelaufenen Serie mit 27 Treffern in 28 Spielen zur Meisterschaft im Kreis Nienburg geballert hatte und jetzt gegen den Bezirksliga-14. sein Konto auf 18 Tore erhöhte. Nebenbei legte der 25-Jährige noch zwei Mal für Mario Hollunder und ein Mal für Payman Alcheikh auf – ein Wahnsinns-Spiel von Mrowczynski, dem seine persönliche Bilanz erst nach dem Abpfiff klar wurde: „Bei den Vorlagen konnte ich noch mitzählen, bei den Toren nicht…“

Schade nur, dass er mit seiner Mannschaft anschließend nicht endlich den sicheren Klassenerhalt feiern konnte – mit den traditionell treuen Fans und Sponsor Erich Dumschat, „der nach Siegen immer was in die Mannschaftskasse legt“, schildert Mrowczynski. Doch nur noch ein Punkt, und sein Team müsste nicht mal mehr den Relegationsplatz fürchten. Auf dem steht derzeit der TSV Bassum – Hoyas nächster Gegner. „Da erwartet uns ein heißer Tanz, denn die Bassumer werden noch mal alles reinwerfen“, ahnt Mrowczynski, „aber am Ende sollten wir doch in der Liga bleiben.“

Und zwar mit ihm: „Das nächste Jahr spiele ich auf jeden Fall noch für Hoya“, verspricht der Top-Torschütze. Es wäre dann seine 22. Saison im orange-blauen Dress, denn schon als Vierjähriger trat er 1994 für die SG gegen den Ball. „Dazwischen gab es mal eine Saison in irgendeiner Jugendspielgemeinschaft, aber sonst war ich immer in reinen SG-Mannschaften.“

Inzwischen kickt Lars Mrowczynski dort, wo er sich am wohlsten fühlt: im Sturm. „Am Anfang dieser Saison war ich noch auf der rechten Seite unterwegs, aber in der Mitte gefällt es mir ganz gut.“ Von dort holt er sich auch mal die Bälle aus dem Mittelfeld oder hilft in der Abwehr aus, „wenn die Puste reicht“. Doch damit hat er kein Problem. „Ausbaufähig wäre eher meine Schussstärke – aus 25 Metern brauche ich jedenfalls nicht draufzuhalten“, grinst der Groß- und Außenhandelskaufmann.

Wichtiger ist ihm allerdings, dass er gesund bleibt. Außer einem Syndesmoseband-Anriss vor ein paar Jahren in der Bezirksliga hatte ich ja noch keine Verletzungen. Es wäre schön, wenn es so weitergeht.“ Vielleicht liegt es auch an seinen zusätzlichen Einheiten: „Wenn wir mal nicht genug Leute beim Training sind, mache ich trotzdem etwas für mich – oder wir spielen Tennis. Unter anderem schlägt er dann gegen Kapitän Nadolski und Spielertrainer Wojtek Pilarski auf – „wenn der sich endlich mal nicht die falsche Schulter auskugelt…“

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