24:25-Aus im Pokal gegen Hatten-Sandkrug / „Spiel in erster Hälfte verloren“

Barnstorfs Aufholjagd zu spät

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Seine fünf Tore reichten der HSG Barnstorf/Diepholz nicht: Ulf Grädtke (beim Wurf) schied gestern in der zweiten Runde aus dem HVN/BHV-Pokal aus.

Barnstorf - Früher als gedacht mussten die Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz gestern die Heimreise aus Wilhelmshaven antreten. Denn am Schauplatz ihrer Zweitrunden-Gruppe im HVN/BHV-Pokal verloren sie ihr erstes Spiel gegen Oberliga-Kontrahent TSG Hatten-Sandkrug in den zwei mal 25 Minuten mit 24:25 (10:16), so dass es für die Mannschaft von Trainer Dag Rieken nicht mehr zum Finale um den Drittrunden-Einzug kam. Das gewann die TSG später mit 27:21 gegen den Wilhelmshavener HV II. „Natürlich wollten wir heute weiterkommen, aber wir haben die Partie schon in der ersten Hälfte verloren“, bilanzierte Rieken.

Zunächst lief für die HSG noch alles nach Plan – doch nach acht Minuten riss der Faden. So lag Riekens Team in Minute 15 mit 5:9 hinten und ging mit einem 10:16 in die Kabine. „In der Deckung waren wir nicht konsequent genug, und im Angriff haben wir die Bälle nicht so präzise durch die Reihen gespielt, wie wir uns das vorgenommen hatten“, urteilte der Trainer.

Nach dem Wechsel lief es besser, und „diese zweite Hälfte haben wir ja auch gewonnen“, unterstrich Rieken. Mit drei Toren in Folge verkürzten Ulf Grädtke & Co. auf 13:17, kämpften sich später von 18:22 auf 21:22 heran (40.) und sorgten so für eine spannende Schlussphase. Allerdings attestierte der HSG-Coach der TSG „mehr Biss und mehr Willen“. Drei Minuten vor Schluss lagen die Sandkruger mit 25:23 vorn, die HSG verkürzte auf 24:25 und hatte danach noch immer die Chance, das Spiel zu drehen. Doch der vorher sichere Tobias Meyer verwarf einen Siebenmeter, und anschließend scheiterten Laurynas Palevicius und Matthias Andreßen mit je einem Gegenstoß. Trotzdem machte Rieken den jüngeren Akteuren wie Andreßen im rechten Rückraum und Rechtsaußen Kevin Heemann keinen Vorwurf: „Ich wollte heute diejenigen länger einsetzen, die sonst nicht so zu Spielanteilen kommen – und die haben ihre Sache gut gemacht.“ Daher hatte der Übungsleiter an der zweiten Hälfte auch wenig auszusetzen. „Aber nach dem Sechs-Tore-Rückstand zur Pause war es für uns natürlich schwer.“

Jetzt kann sich der Oberliga-Zweite auf die Punktspiele konzentrieren – da steht als nächste Herausforderung am Freitagabend in eigener Halle das Top-Duell gegen Spitzenreiter Schwanewede/Neuenkirchen an. Und falls die Sehnsucht nach K.o.-Wettbewerben zu groß werden sollte, könnte Barnstorf/Diepholz als Dritter des Final Four der Vorsaison ja noch im neu geschaffenen DHB-Amateurpokal antreten. Wie genau sich die Verbandsverantwortlichen diesen Cup aber vorstellen, wissen sie bei der HSG noch nicht. „Es muss alles im Rahmen des wirtschaftlich Vertretbaren sein“, meinte Rieken. Eine Reise ins tiefste Süddeutschland mit einer womöglich sicheren Niederlage komme nicht in Betracht.

ck

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