2:4-Heimniederlage gegen ESC Geestemünde / Arambasic: „Da hat uns auch die Klasse gefehlt“

Brinkums Personalnot zu groß

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Adrian Felis (Mitte) rutschte kurzfristig in die Brinkumer Startelf, weil sich Dimitri Khoroshun beim Warmmachen verletzt hatte.

Brinkum - Von Gerd Töbelmann. Am Dienstag spielte der Brinkumer SV beim Benefizspiel für die Familie Ruscher gegen den SV Werder Bremen II noch vor 700 Zuschauern – gestern wollten gerade einmal 50 Besucher den Bremen-Ligisten gegen Aufsteiger ESC Geestemünde sehen. Vielleicht auch gut so, denn das Team von Trainer Kristian Arambasic leistete sich einen 2:4 (1:2)-Ausrutscher.

Aber die Niederlage hatte nachvollziehbare Gründe, musste der BSV doch auf eine ganze Reihe von Stammkräften verzichten. Keeper Mathis Peters war beruflich unabkömmlich, swas auch für den starken „Sechser“ Artur Degtjarenko galt. Zudem weilte Kapitän Jannik Bender im Kurzurlaub in München. Und beim Warmmachen signalisierte Dimitri Khoroshun, dass ein Einsatz keinen Sinn machen würde. Und der für Peters im Tor eingesetzte Niklas frank, war auch nmicht gerade auf der Höhe seiner Schaffenskraft, kehrte er doch erst avor einer Woche von einem halbjährigen Studienaufenthalt aus Kanada zurück und absolvierte danach am Freitag nur eine Trainingseinheit. „Die Leute haben uns schon gefehlt. In einigen Szenen hatten wir eifach nicht die Klasse, um uns richtig wehren zu können. Das waren viel zu viele individuelle Fehler“, meinte Arambasic nach der Partie.

Dabei ging es gut los, denn schon in der dritten Minute traf Marcel Dörgeloh die Latte. Die Bremerhavener indes verließen sich ganz auf ihre Konter. Und dies sollte sich auszahlen, denn in der 15. Minute brachte Eduard Kimmel die Gäste nach einem Schnellangriff mit 1:0 in Führung. Kollege Nikolai Galvas erhöhte per Kopfball sogar auf 2:0, wobei Frank nicht sehr gut aussah. Hoffnung schöpften die Brinkumer in der 32. Minute durch das 1:2 von Dörgeloh, der aus elf Metern getroffen hatte.

Nach dem Wechsel schienen die Gastgeber das Match noch drehen zu können. Zunächst glich Marcel Brendel per verwandeltem Elfmeter (Lars Tyca war gelegt worden) zum 2:2 (58.) aus, und danach schien das 3:2 eine Frage der Zeit zu sein.

Doch richtig gefährlich wurde es nur auf der anderen Seite. In der 70. und 72. Minute konnte Frank gegen Kimmel und Tim Grundmann noch einen Rückstand verhindern. Doch in der 76. Minute war er machtlos, als Kimmel zum 3:2 zugeschlagen hatte. Endgültig zum Matchwinner avancierte der ESC-Angreifer, als er nach zunächst von Frank abgewehrtem Schuss per Abstauber zum 4:2 sein drittes Tor erzielte.

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