Jede Position doppelt besetzt / Hanke und Fischer haben sich verletzt / Bassum startet mit Derby

19er-Kader: Mundt hat endlich die Qual der Wahl

Mit frischem Blut hat der TSV Bassum seinen Landesliga-Kader aufgefrischt (stehend v. l.:) Jana Jantzen, Nadine Sander, Jaqueline Hanke, Neu-Trainer Steffen Mundt, Martina Heider, Kristina Strauß sowie sitzend v. l.: Birthe Wohlers und Saskia Labbus.

Bassum - Der Minikader des TSV Bassum ist Geschichte. Konnte der Handball-Landesligist in den vergangenen Jahren häufig auf nur sehr wenige Auswechselspielerinnen zurückgreifen, steht Trainer Steffen Mundt in dieser Saison vor einem echten Luxusproblem: Gleich 19 Damen hat er in seinem Kader.

Für die Talente Verena Prior, Birthe Wohlers, Janin Mohrmann und Saskia Labbus besitzt allerdings die A-Jugend noch Priorität. Ebenfalls auf der Kaderliste steht Sabrina Kinzel. „Nach ihrer schweren Knieverletzung ist sie zwar noch Rekonvaleszentin, aber sie möchte unbedingt bald wieder auf dem Feld stehen“, weiß Mundt. Ähnlich ergeht’s auch der ehemaligen A-Juniorin Jana Helms. Sie spielte aufgrund einer Knieverletzung eineinhalb Jahre kein Handball, hat sich aber wieder gut herangekämpft.

In der Vorbereitung, in der die Bassumerinnen unter anderem sogar ein Turnier in Husum absolvierten, dezimierte sich der Kader übrigens von alleine: Neuzugang Jaqueline Hanke riss sich das Sprungband und fiel vier Wochen aus. Routinier Katja Fischer musste aufgrund eines Risses im Außenband und Abnutzungserscheinungen im Gelenk ebenfalls mehrere Wochen pausieren.

Jetzt sind aber alle wieder fit und fiebern dem Saisonstart am Sonntag (16 Uhr) entgegen, wenn der Aufsteiger TuS Sulingen zu Gast ist. „Das wird nicht leicht“, warnt der TSV-Coach. Viel erwartet er zu Saisonbeginn noch nicht von seiner Mannschaft. „Wir haben jede Position doppelt besetzt. Auch die gesunde Mischung mit den jungen und erfahrenen Spielerinnen gefällt mir. Dennoch ist lediglich der Klassenerhalt unser Ziel. Schließlich haben wir sieben Neuzugänge, dazu unsere vier A-Juniorinnen. Da ist es logisch, dass das Zusammenspiel, das Timing, die Laufwege noch nicht stimmen. In den nächsten Wochen wird es darauf ankommen, wie schnell die Spielerinnen auf dem Feld ein Team werden“, erklärt Mundt. „Außerhalb der Halle funktioniert das Zusammenspiel schon bestens“, sagt er und schmunzelt. · an

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