1848er Schützen geben Aufstieg aus der Hand, doch der Traum lebt: Relegation

Ärger weicht dem Stolz

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Peter Benne gewann zwar sein Duell, aber am Ende verlor der SV Bassum von 1848 und muss nun in die Relegation.

Bassum - Trübsal statt Triumph. Relegation statt Meisterschaft. Die Luftpistolenschützen des SV Bassum von 1848 gaben den direkten Aufstieg in die 1. Bundesliga aus der Hand, da sie am letzten Spieltag der 2. Bundesliga mit 2:3 dem SV Groß- und Kleinkaliber in Hannover unterlagen. „Die Stimmung ist schon wieder etwas besser“, berichtete gestern 1848-Schütze Dennis Rother: „Doch direkt nach dem Wettkampf waren wir schon sehr betrübt.“

Vor allem mit seiner eigenen Leistung – 367:371 gegen Frederik Larsen – haderte Rother: „Ich habe einen super Start hingelegt, doch dann bin ich leider komplett eingebrochen.“ Woran es lag, dass plötzlich nichts mehr zusammenging, das wusste der 1848er auch gestern noch nicht so wirklich. „Erklären kann ich es mir nicht, aber vielleicht war es der Kopf, der mir zu viel dazwischen gefunkt hat“, mutmaßte Rother.

Trotz seines Einbruchs durften die Bassumer gegen den SV Groß- und Kleinkaliber noch auf etwas Zählbares hoffen. Zwar verlor auch Sebastian Wollenhaupt sein Duell gegen Dieter Müller (356:370), doch der für den verhinderten Stefan Pabstmann eingesprungene Emanuel Müller (358:354) siegte genauso wie Peter Benne (374:367), der die Tagesbestleistung hinlegte.

Die Partie hing nun am seidenen Faden, Bassums Martin Mohnke und sein Konkurrent Roj Miroslaw schenkten sich nichts – doch letztlich musste sich Mohnke mit 370:371 geschlagen geben. „Das Stechen war noch greifbar nah für uns“, berichtete Rother: „Doch dann hat Martin Mohnke leider ‚nur‘ die Neun getroffen.“ Die 2:3-Pleite war besiegelt – ausgerechnet im letzten Wettkampf die erste Saisonniederlage, durch diese der SV Wathlingen in der Tabelle die Bassumer überholte und nun aufsteigt. „Gratulation an Wathlingen“, zeigte sich Rother fair: „Sie haben sich durchgekämpft.“

Doch der Ärger über den verpassten Direktaufstieg verflog schnell angesichts einer starken Saison. „Wir sind Zweiter“, erinnerte Rother: „Das ist eine grandiose Steigerung, schließlich sind wir im vergangenen Jahr Sechster geworden und mussten sogar teilweise um den Klassenerhalt zittern.“

Und die Krönung könnte aufgeschoben, aber nicht aufgehoben sein. Am 1. Februar bekommen die 1848er in der Relegation die nächste Chance. „Wir werden jetzt das Training in den kommenden zwei Wochen noch einmal intensivieren“, kündigte Rother an: „Und dann in Bestbesetzung zur Relegation nach Hannover fahren.“

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