Meistertrainer Mauz aus dem Häuschen

14:8 – TuS Sudweyhe im Finale souverän

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Fährt mit den Frauen und der A-Jugend zu den deutschen Korbballmeisterschaften: Sudweyhes Erfolgstrainer Alexander Mauz. ·

Stuhr - In der Altersklasse 18/19 war der TuS Sudweyhe gleich mit zwei Mannschaften bei den Korbball-Landesmeisterschaften vertreten. Und beide starteten in der Gruppe mit Siegen.

Die TuS-Reserve verlor das zweite Vorrundenspiel gegen den TSV Ingeln-Oesselse mit 8:10 und traf damit in der Zwischenrunde auf die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst, die sich in der Vorrunde mit zwei Niederlagen schwer getan hatte. Jetzt kam der Bezirksdritte richtig in Schwung: In einem wahren Krimi unterlag das Team von Wiebke Sydow der TuS-Reserve mit 6:7 nach Verlängerung (4:4), schrammte knapp am Halbfinale vorbei und spielte stattdessen um Platz fünf.

So kam es im Halbfinale zum Aufeinandertreffen der beiden Sudweyher Teams. „Das war eine eindeutige Sache, vielleicht auch, weil unsere Zweite doch sehr viel Respekt hatte und etwas verhalten spielte“, meinte Meistercoach Alexander Mauz. Trainerin Julia Hoffmann wusste, dass es schwer werden würde. „Unsere Würfe kamen nicht präzise genug für die starke Luisa Schlemm am Korb“, musste sie erkennen. Nach der Pause resignierte ihr Team zusehends, hielt sich aber trotz der 1:12-Niederlage die Tür zu Bronze offen.

Alexander Mauz hingegen musste sein Team aufs Finale einstimmen. „Das ist dann schon ein besonderer Druck, wenn du vorher weißt, dass du dir jetzt die DM-Qualifikation greifen kannst“, erklärte er. Doch seine Mannschaft machte ihre Sache gegen den SV Brake souverän und siegte am Ende sicher mit 14:8.

„Der Jubel war riesig – drei Sudweyher Mannschaften bei der Deutschen, das ist einfach unfassbar“, jubelte Mauz. Das Sahnehäubchen: Im Spiel um Platz drei setzte sich TuS Sudweyhe II noch mit 7:6 gegen NTV 09 Hannover durch und holte damit auch noch einen Podestplatz. Die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst besiegte den TSV Ingeln-Oesselse im Spiel um Platz fünf mit 5:2 nach Verlängerung und belegte am Ende als Nachrücker Platz fünf. Trainerin Wiebke Sydow war nicht unzufrieden: „Den Sonnabend vergessen wir mal wieder, aber am Sonntag haben wir uns mit zwei ganz engen Spielen wirklich rehabilitiert“, analysierte sie. · she

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