Mit 14,55 Metern Dreisprung-Silber bei Hochschultitelkämpfen geholt / Im Weitsprung Schallmauer von sieben Metern geknackt

Asendorfs Louis Knüpling springt in neue Dimensionen

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Die Zusammenarbeit von Louis Knüpling (rechts) mit Landestrainer Frank Knüpling trägt bereits reichlich Früchte.

Asendorf - Mit Riesensätzen ist Louis Knüpling in eine neue Leistungsklasse gesprungen. Seiner neuen Bestleistung im Dreisprung von 14,55 Metern, die ihm den Vizetitel bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften einbrachten, ließ der Leichtathlet vom TSV Asendorf nun den ersten Sieben-Meter-Sprung im Weitsprung folgen. Was ist als nächstes geplant?

Irgendwie hat Louis Knüpling schon die 15-Meter-Marke im Kopf. Die soll zwar nicht gleich beim seinem nächsten Dreisprung-Wettkampf bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Wesel fallen, aber wenn es dieses Jahr noch gelingt, wärs schon eine feine Sache. Für Wesel hat der 20-jährige seine Chancen ausgelotet: „Das Niveau in der U23 ist hoch. Ich hoffe auf eine neue Bestleistung im oberen 14er-Bereich. Das müsste dann für den Endkampf reichen.“

Für Louis Knüpling hat die Zusammenarbeit mit Landestrainer Frank Reinhardt am Sportleistungszentrum in Hannover in dieser Saison bereits reichlich Früchte getragen. Bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Kassel steigerte sich der 20-Jährige bei kühler Witterung um rund 30 Zentimeter auf den neuen Kreisrekord von 14,55 Meter, bei nur zwei gültigen Versuchen. Den vielen Fehlversuchen liegen allerdings längst keine Anlaufprobleme mehr zugrunde. „Den Anlauf habe ich jetzt gut im Griff. Tatsächlich habe ich aber im Wettkampf immer deutlich mehr Tempo drauf als beim Einspringen“, erklärt Knüpling.

Beim Sparkassenmeeting in Hannover, das zwei Tage nach den Hochschulmeisterschaften stattfand, dürften die ungültigen Versuche im Weitsprung allerdings auch durch den Rückenwind verursacht worden sein. Der blies dann leider auch bei Knüplings Satz von 7,01 Metern mit 3,0 m/sec zu stark für eine Rekordanerkennung. Auch sein zweitbester Sprung von 6,83 Metern, erzielt bei regulärem Wind, waren neue Bestleistung. Regulär waren auch seine 11,41 Sekunden über 100 Meter.

Für Louis Knüpling ist die Leichtathletik nur eins seiner zeitintensiven Hobbys. Denn mindesten ebenso engagiert ist der Student (4. Semester Geographie) in Sachen Musik unterwegs. „Wir haben 2006 eine Schülerband gegründet, die hat sich vor zwei Jahren wieder zusammengefunden“, berichtet Knüpling. Er selbst sitzt am Schlagzeug, wenn „Retrovil“ auftritt. Häufig findet man die Band, die gerne ältere Stücke aus den 70er-Jahren spielt, auf Stadtfesten. Wenn Retrovil im Juli beim Altstadtfest in Sulingen spielt, ist der Schlagzeuger sicher schon wieder um etliche sportliche Erfolge reicher.

Erfolgreich waren in Hannover auch Paul Kurka (TSV Asendorf) und Nils Rudow ( FTSV Jahn Brinkum). Paul Kurka steigerte sich mit den 700 Gramm-Speer im Wettbewerb der älteren U 18-Konkurrenz als Dritter auf 48,44 Meter und erzielte im Weitsprung mit 5,42 Meter eine neue Bestleistung. Rudow fehlten im Speerwurf der U 18 mit guten 50,66 Metern nur wenige Zentimeter zum Sieg. Weniger glücklich verlief der Start von Sven Schröder bei den Hochschulmeisterschaften in Kassel. Die gerade auskurierte Adduktorenverletzung brach wieder auf. Bei nur zwei Würfen und einer Weite von 56,90 Metern wurde Schröder im Speerwurf Achter.el

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