10:0-Auftakt nach der Winterpause / Fünf Mal Brendel / Heijenga im Tor / Positive Nachricht von Burdenski

Brinkum demütigt OSC Bremerhaven

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Während Ersatz-Keeper Jürgen Heijenga

Brinkum - Von Gerd Töbelmann. Einen Traumstart nach der Winterpause erwischte gestern Fußball-Bremen-Ligist Brinkumer SV. Im Nachholspiel gegen den OSC Bremerhaven gab es gestern einen 10:0 (4:0)-Heimerfolg gegen in der Deckung blamabel schwache Seestädter.

Marcel Brendel

Dabei machte sich Brinkums Trainer Kristian Arambasic vor der Partie noch leichte sorgen, denn Mathis Peters musste ersetzt werden. Der BSV-Stammkeeper hatte sich zwei Tage zuvor beim Futsal an der Hand verletzt und muss nun drei bis vier Wochen pausieren. Da alle Ersatz-Optionen nicht griffen, stellte sich der sonstige Innenverteidiger Jürgen Heijenga zwischen die Pfosten. Beim Futsal hatte sich noch Arambasic ins Tor gestellt, „aber draußen muss ich das mit 38 nicht mehr haben“, sagte der Coach.

Und Heijenga war keine schlechte Wahl. 28. Minute: Der 28-Jährige musste bei einer Ecke eingreifen und pflückte den Ball locker runter. 41. Minute: Heijenga machte sich ganz lang, lenkte einen Shalaj-Freistoß zur Ecke und meinte danach mit einem Schmunzeln: „Mathis wird es schwer haben, bald wieder ins Tor zu kommen.“

Schwer hatten es gestern auch die Bremerhavener, die nur verbal mit Brinkum auf Augenhöhe waren. „Wir haben aber auch wirklich gut kombiniert und uns für die drei guten Vorbereitungsspiele belohnt. Das sah alles sehr gut aus“, war Arambasic begeistert vom Auftritt seiner Mannschaft, die nun am kommenden Samstag in Hamburg als Bremer Meister an der Norddeutschen Meisterschaft im Futsal teilnimmt. Deswegen wurde das eigentlich geplante Nachholspiel beim TSV Grolland verlegt und soll nun vermutlich am Dienstag, den 9. Februar, stattfinden.

Brinkums Sorgen, ohne gelernten Keeper in Gefahr zu kommen, verflüchtigten sich sehr schnell, denn schon nach 17 Minuten stand es 3:0. In der zehnten Minute nahm Marcel Brendel aus 18 Metern auf dem Kunstrasenplatz Maß und traf mit links ins rechte untere Eck zum 1:0. Fünf Minuten später war Torjäger Marcel Dörgeloh an der Reihe und staubte nach Pfostenschuss von Kapitän Jannik Bender zum 2:0 ab. Die Bremerhavener hatten das noch gar nicht verdaut – da stand es schon 3:0, denn der als „Sechser“ bärenstarke Artur Degtjarenko hatte aus 14 Metern getroffen. Beim 4:0 (38.) war dann wieder Brendel an der Reihe, als der 27-Jährige diesmal mit dem rechten Fuß ins linke untere Eck getroffen hatte. Bremerhaven konnte froh sein, dass es bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr weit war.

Aber auch nach der Pause ging die Brinkumer „Bestrafung“ weiter. „Schön, dass wir nicht nachgelassen haben“, freute sich Arambasic. Besonders Marcel Brendel sprühte nur so vor Spielfreude und ließ noch seine Treffer drei (47.), vier (78.) und fünf (84.) folgen. Eine noch bessere Quote legte Christopher Taylor hin, der drei Treffer (74./81./82.) erzielte, als Einwechselspieler (kam für Marcel Dörgeloh) dafür aber nur 25 Minuten benötigte.

Den schönen Brinkumer Tag rundete letztlich noch eine Aussage von Dieter Burdenski ab, der bestätigte, „dass es in Brinkum etatmäßig in ähnlicher Konstellation weitergehen wird“. Details werden zeitnah besprochen. Dann wird auch entschieden, ob Arambasic auf der Kommandobrücke bleibt.

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