0:4-Klatsche bei Meister Bremer SV / „Standards brechen uns das Genick“ / Im Pokal weiter

Brinkum bleibt bei Premiere nur die Statistenrolle

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Bauchlandung erster Klasse: Gleich mit 0:4 verloren Ugur Saatci (vorn) und der Brinkumer SV bei Meister Bremer SV.

Vom Bremer Panzenberg - berichtet Gerd TöbelmannBREMENSie wollten dem Meister dichter auf die Pelle rücken, doch zumindest vom Ergebnis her war der Abstand lange nicht mehr so groß. Zum Saisonauftakt in der Fußball-Bremen-Liga kassierte der Brinkumer SV gestern Abend vor 300 Zuschauern im Panzenberg-Stadion ein überdeutliches 0:4 (0:1) beim Bremer SV und schlich danach ziemlich bedröppelt vom Rasen.

„Das tut natürlich unglaublich weh. Dabei waren wir zumindest in der ersten Halbzeit spielerisch mindestens gleichwertig. Aber insgesamt haben uns drei Standards das Genick gebrochen“, bilanzierte Brinkums Trainer Dennis Offermann, der in Maximilian Wirth, Ugur Saatci, Saimir Dikollari, Mirko Duhn und Jan-Christoph Kornau gleich fünf Neuzugängen das Startelf-Vertrauen schenkte.

Offermanns Gegenpart Klaus Gelsdorf wirkte hinterher natürlich sehr entspannt: „Nur die ersten 20 Minuten mit den vielen langen Bällen unsererseits haben mir nicht gefallen. Am Ende war der Erfolg auch in der Höhe verdient. Jetzt müssen wir langsam mal in den DFB-Pokal-Modus umschalten, wenn es am 16. August gegen Braunschweig geht.“

Gestern begannen beide Mannschaften bei hochsommerlichen Temperaturen sehr verhalten. Der Respekt voreinander schien sehr groß zu sein. Die erste Chance des Spiels hatte Duhn, doch der Ex-Uphuser scheiterte an BSV-Keeper Christian Ceglarek. Danach war es ein langweiliges Spiel, was sich vornehmlich im Mittelfeld abspielte. Kein Wunder, dass eine Standardsituation zum ersten Tor führte. Bremens Simon-Joel Cakir zirkelte einen Freistoß rechts an der Mauer vorbei zum 1:0 ins Netz. Offermanns Kommentar: „Wenn er an der Mauer vorbeigeht, muss er auch am Tor vorbei gehen...“ Soll heißen: Keeper Niklas Frank hatte die Mauer nicht gerade optimal gestellt.

Brinkums neuer Sturmführer Saimir Dikollari schüttelte nur mit dem Kopf: „Der BSV war cleverer als wir. Wir haben die letzten Bälle in die Spitze nicht zwingend genug gespielt und waren etwas zu naiv.“

Kurz nach der Pause (49.) brachte ein weiterer Standard die 2:0-Vorentscheidung, als Frithjof Rathjen das Leder nach einem Freistoß per Kopfball-Bogenlampe versenkte. Der eingewechselte Sebastian Kurkiewicz machte mit seinem Freistoß zum 3:0 (72.) den Deckel drauf. Dass BSV-Tormaschine Iman Bi-Ria noch zum 4:0 (83.) traf, war nur etwas für Statistiker. Frank hatte vorher gleich mehrfach glänzend gerettet und damit eine noch höhere Brinkumer Packung verhindert. Die beste Chance zum Ehrentreffer vergab Dikollari in der 53. Minute, als er eine Wirth-Flanke aus sechs Metern nur hauchdünn verpasste.

So war die beste Nachricht aus Brinkumer Sicht gestern noch die, dass das Team kampflos die zweite Runde im Bremer Landespokal erreicht hat, da Gegner Lemwerder für den kommenden Mittwoch kein Team zusammenbekommt.

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