Werder morgen gegen La Romangne

Wiedersehen mit Adrian Crisan

+
Topfit in den Pflichtspiel-Doppelpack: Werders Bastian Steger hat laut SVW-Coach Cristian Tamas „gut trainiert“.

Bremen - Das Tischtennis-Wochenende des SV Werder Bremen ähnelt ein bisschen einem Ehemaligentreffen: Am morgigen Freitag gastiert im Viertelfinal-Rückspiel des ETTU-Cups gegen den französischen Vertreter Stella Sport La Romagne um 19 Uhr in Person von Adrian Crisan ein Mitglied der Meistermannschaft von 2013 in der Hansestadt, und zwei Tage später kehrt im Bundesliga-Match gegen Post SV Mühlhausen (Beginn: 15 Uhr) in Lars Hielscher ein weiterer Ex-Werderaner an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Wobei das Bremer Hauptaugenmerk bei diesem Doppelpack wohl eindeutig auf dem Duell gegen die Franzosen liegen dürfte. Schließlich stehen die Hanseaten nach dem 3:2-Hinspielcoup dicht vor dem ersten europäischen Halbfinale ihrer Vereinsgeschichte. Doch trotz der scheinbar günstigen Ausgangslage warnt SVW-Coach Cristian Tamas davor, das Hinspielergebnis überzubewerten: „Wahrscheinlich werden wir noch einmal gewinnen müssen. Eine 2:3-Niederlage reicht uns ja definitiv nur bei elf gewonnenen Sätzen. Ich gehe also von einer komplett offenen Partie aus.“

In der ausgerechnet Tamas-Kumpel Crisan eine ganz wichtige Rolle zukommen könnte. Schon in Frankreich hatte es der Rumäne beim Stand von 2:2 auf dem Schläger, seinen Herzensclub entscheidend zu treffen, scheiterte aber trotz vier Matchbällen noch an Kirill Skachkov. Doch bereits morgen könnte Crisan den Spieß umdrehen – und im schlimmsten Fall seinen langjährigen Arbeitgeber aus dem Wettbewerb kegeln. Laut Tamas das Worst-Case-Szenario schlechthin: „Es ist für beide Seiten unangenehm. Adrian hängt noch an Bremen und ist mit mir auch sehr gut befreundet. Leider muss die Freundschaft für dieses Match ruhen.“

Der Werder-Trainer konzentriert sich also ganz auf den Job – und traut seinen Schützlingen das Halbfinale durchaus zu: „Mit Hilfe des tollen Bremer Publikums können wir Romagne packen. Ich baue auf unsere Fans, die müssen uns nach

vorne peitschen. Das ist unser größter Vorteil.“ Weiterer Pluspunkt für die Grün-Weißen: Bastian Steger, Constantin Cioti und Kirill Skachkov sind allesamt topfit und haben laut Tamas „gut trainiert“.

Besser wäre es, da bereits am Sonntag das nächste Schicksalsspiel auf den SVW wartet. Nur ein Sieg gegen den Tabellenachten aus Mühlhausen hält die Minichance auf die Playoffs am Leben. Von einem Pflichtsieg mag Tamas allerdings nicht sprechen: „Mühlhausen hat zuletzt überraschend Fulda mit 3:2 geschlagen und Lars Hielscher gegen Ruwen Filus den entscheidenden Punkt geholt. Er ist wieder in einer richtig guten Verfassung.“

Keine Frage, dieses „Ehemaligentreffen“ könnte es aus Bremer Sicht in sich haben.

drö

Manchester-Attentäter war wahrscheinlich in Syrien

Manchester-Attentäter war wahrscheinlich in Syrien

Abend der Talente an der Realschule Verden 

Abend der Talente an der Realschule Verden 

In diesen 10 Berufen arbeiten die glücklichsten Menschen

In diesen 10 Berufen arbeiten die glücklichsten Menschen

Poledance sorgt für durchtrainierte Figur

Poledance sorgt für durchtrainierte Figur

Kommentare