Sixdays-Geschäftsführer Hans-Peter Schneider für die Zukunft optimistisch

„Wir haben die Abstiegsplätze verlassen“

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Sixdays-Geschäftsführer Hans-Peter Schneider sieht das Rennen auf einem guten Weg, weiß aber auch, was noch besser werden muss.

Bremen - Seit 2012 ist Hans-Peter Schneider einer von zwei Geschäftsführern der Event & Sport Nord, die das Bremer Sechstagerennen veranstaltet. Am Anfang war er froh, mit einer nahezu ausgeglichenen Bilanz über die Runden gekommen zu sein. Nachdem gestern die 51. Auflage des Rennens abgeschossen worden war, gab sich Schneider mit Blick in die Zukunft der Sixdays schon optimistischer. „Ich sage es mal mit der Fußballersprache so: Wir haben die Abstiegsränge verlassen.“

Soll im Umkehrschluss heißen: Bei Übernahme des Rennens vom ehemaligen Macher Frank Minder war die Veranstaltung offenbar kurz vor dem Kollaps. Laut Schneider trägt die Konsolidierung der Zuschauerzahl auf etwa 60000 Besucher Früchte: „Wir haben uns in allen Bereichen gesteigert und vor allem am Freitag, Samstag und Sonntag kräftig zugelegt. Auch im Sponsorenbereich ist eine Steigerung bis zu 20 Prozent erkennbar. Genaue Zahlen kann ich noch nicht nennen. Die endgültige Abrechnung benötigt noch Zeit.“

Schneider weiß aber auch, wo er noch den Hebel anzusetzen hat, um im nächsten Jahr noch mehr Besucher anzulocken: „Der Donnerstag und Freitag muss noch attraktiver werden. Wir wollen vor allem mehr Sportpublikum in die Halle I bekommen und nicht so sehr eine Steigerung bei den Partygängern. Zu diesem Zweck haben wir mehrere Werbekampagnen gestartet und unter anderem etliche Radsportvereine angeschrieben und ihnen attraktive Angebote gemacht.“

Theo Bührmann, Schneiders Geschäftsführer-Kollege, ist ebenfalls optimistisch, was die Zukunft der Sixdays angeht: „Die Veranstaltung hat sich echt positiv entwickelt, weil wir einige Dinge optimiert haben, um auch junge Leute in die Hallen zu bekommen. Am Anfang waren wir noch mit einer schwarzen Null zufrieden – mittlerweile verdienen wir mit den Sixdays Geld.“

Bleibt die spannende Frage: Wie geht es mit den Sixdays nach 2016 weiter? Nur noch die kommende Auflage ist mit dem aktuellen Veranstalter-Team gesichert. Als Vertreter der Bührmann-Gruppe, eine von drei Gesellschaftern, meinte Theo Bührmann: „Momentan gibt es keinen Grund, warum wir nicht dabei bleiben sollten. Zudem haben wir eine Option, die wir ziehen können.“

töb

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