Erstmals 18 Damen in Bremen dabei

„Klassentreffen“ der drei Siegerinnen

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Auch Daniela Gass, die Siegerin aus dem Jahre 2012, geht morgen wieder an den Start.

Bremen - Während sich die Politik darum streitet, wann und wie die Frauenquote eingeführt werden soll, ist das bei den 51. Bremer Sixdays schon längst umgesetzt. Hier wurde die Quote für die Frauen-Rennen gleich um 50 Prozent erhöht. Statt zwölf Radamazonen wie in den vergangenen Jahren starten diesmal in den drei Rennblöcken morgen und am Sonntag gleich 18 junge Damen.

Das wurde zum einen durch die Genehmigung der UIV möglich. Zum anderen aber auch wegen der Hochstufung des Bremer Rennens zur Kategorie I. „Wir haben Frauenrennen nun schon zum vierten Mal im Programm und es wird vom Publikum sehr gut angenommen. Wir geben ihnen mit dem Rennen in Bremen eine weitere Möglichkeit, ihr Können vor großem Publikum zu zeigen. Und es geht ja für alle auch um etwas“, sagt der sportliche Leiter Erik Weispfennig.

In der Tat: Es geht in diesem Jahr erstmals um wichtige Punkte für die Teilnahme an Weltcup-Rennen. Kein Wunder, dass sich die Damen darum rissen, einen der begehrten Startplätze für den Wettbewerb in Bremen zu bekommen. Über 25 Meldungen lagen dem sportlichen Leiter vor, der sich entscheiden musste, wen er dabei haben wollte und wen nicht.

Erik Weispfennig hat sich für ein sehr gemischtes, aber ausgewogenes Feld entschieden. Neben den drei Siegerinnen der vergangenen drei Jahre – Julie Leth aus Dänemark (2014), Kelly Markus aus den Niederlanden (2013) und Daniela Gass aus Deutschland (2012) – hat er noch international starke und erfahrene Fahrerinnen wie Alzbeta Pavlenkova aus Slovenien, Kornia Huizar aus den USA, Hannah Walker aus Großbritannien oder Martina Ruzickova aus Tschechien verpflichtet. Dazu kommt eine ganze Reihe deutscher hoffnungsvoller Nachwuchsfahrerinnen aus den verschiedenen Kadern des Bundes Deutscher Radfahrer.

Um das Programm der Damen über die Runden zu bringen, werden sie in drei Blöcken ihre Wettkämpfe austragen. Los geht es morgen Vormittag (Kidsday). Dann wird auch am Abend gefahren. Die letzten Wettbewerbe steigen am Sonntag. Gegen 17.00 Uhr steht die Siegerin fest.

töb

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