Bundesligist geht 0:3 in Ochsenhausen unter

Das Werder-Wunder meilenweit verfehlt

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Auch Werders Constantin Cioti konnte gestern in Ochsenhausen nicht gewinnen.

Bremen - Auch „Werder-Wunder“ gibt es offensichtlich nicht auf Bestellung: Mit 0:3 zog Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen beim TTF Liebherr Ochsenhausen den Kürzeren und verspielte so seine letzte Chance auf die Playoffs. Oder vielmehr, die Bremer hätten die letzte Möglichkeit in den Sand gesetzt, falls Saarbrücken gegen Hagen gepatzt hätte. Taten die Saarländer aber ohnehin nicht, sondern schnappten sich durch ein ungefährdetes 3:0 das letzte Playoff-Ticket.

Deshalb hielt sich auch bei SVW-Coach Cristian Tamas die Enttäuschung spürbar in Grenzen: „Wir waren ja ständig über die Spielstände in Saarbrücken unterrichtet. Da ist es schon schwer, sich noch zu motivieren. Eigentlich war das heute eher ein Platzierungsspiel um den fünften Rang. Den die Hanseaten am Ende deutlich verpassten. Eigentlich hatte es lediglich Bremens Nummer eins Bastian Steger auf dem Schläger, für etwas Spannung zu sorgen. Gegen Liam Pitchford lag Steger nach der befürchteten Auftaktniederlage von Constantin Cioti gegen Hugo Calderrano beim Stand von 8:8 im Entscheidungssatz noch aussichtsreich im Rennen, als ihm zum denkbar ungünstigsten Augenblick ein Aufschlagfehler unterlief. Sichtlich angeschlagen verlor Werders Spitzenspieler anschließend erst die Konzentration – und dann mit 8:11 das Match. Bereits mehr als die halbe Miete für Ochsenhausen. Zumal nun der für Adrian Crisan aufgebotene Hunor Szöcs ausgerechnet gegen Kirill Skachkov an den Tisch musste. Denn: Obwohl sich der Russe ab der kommenden Saison das grün-weiße Trikot überstreifen wird, kannte er keine Gnade und fertigte Szöcs zum 3:0-Endstand ab. „Da haben wir wohl einen richtig Guten verpflichtet“, rang sich Tamas ein gequältes Lächeln ab, um danach die Spielzeit endgültig abzuhaken: „In dieser Serie war komplett der Wurm drin. Unsere nominelle Nummer zwei Adrian Crisan war die gesamte Saison über hinweg verletzt. Das kann kein Bundesliga-Team verkraften. Es ist zwar schade, dass wir deshalb die Playoffs verpasst haben, aber in der nächsten Spielzeit greifen wir wieder voll an. Ab sofort beginnt die Vorbereitung.“

Stenogramm: Calderano - Cioti 11:9, 4:11, 11:2, 11:8; Pitchford - Steger 11:6, 2:11, 7:11, 11:6, 11:8; Skachkov - Szöcs 11:5, 11:9, 11:8.

drö

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