Hanseaten verlieren gegen Frankfurt

Bremer SV zieht sich achtbar aus der Affäre

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Eintracht Spieler Stefan Aigner (rechts hinten) erzielt gegen Torwart Christian Ahlers-Ceglarek (l.) und Maciej Kwiatkowski (r.) vom Bremer SV das Tor zum 0:2.

Bremen - Mit einem verdienten Arbeitssieg ist Eintracht Frankfurt in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Bundesliga-Profis setzten sich am Samstag souverän mit 3:0 (1:0) bei den Fußball-Amateuren des Bremer SV durch und bescherten ihrem zurückgekehrten Trainer Armin Veh ein gelungenes Pflichtspiel-Comeback.

Der neue Stürmer Luc Castaignos (30. Minute), Stefan Aigner (52.) und Luca Waldschmidt (71.) erzielten die Tore für die Hessen, die ihr Programm pflichtbewusst und konzentriert abspulten.

Die fünftklassigen Amateure aus der Bremen-Liga zogen sich vor rund 4500 Zuschauern trotz der Niederlage achtbar aus der Affäre. „Wir wollen das Spiel genießen, möchten Frankfurt aber auch gerne ärgern“, hatte Stürmer Florent Azizi vor der Partie erklärt. Das gelang dem Team von BSV-Trainer Klaus Gelsdorf in den ersten 15 Minuten ziemlich gut, als gefährliche Konter für Gefahr vor dem Tor von Eintracht-Keeper Heinz Lindner sorgten.

Die Frankfurter Abwehr wirkte nicht immer sattelfest und hatte einige Mühe, um einen Rückstand zu verhindern. Nach einer Viertelstunde erhöhten die Hessen die Schlagzahl und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. Im Sturm klappte das Zusammenspiel zwischen dem Niederländer Castaignos und Haris Seferovic schon recht gut. Beide wechselten häufig die Seiten und bereiteten der vielbeinigen Bremer Abwehr jede Menge Arbeit.

Nach einem Abseitstor von Seferovic (27.) entsprang die Führung zur Freude von Veh einem gelungenen Zusammenspiel von zwei Neuzugängen. Der Ex-Leverkusener Stefan Reinartz bediente mit einem klugen Pass den frei stehenden Castaignos, der mit einem trockenen Schuss seine Torjäger-Qualitäten unterstrich. Der Plan der Bremer Amateure, die auf der Anlage des FC Oberneuland möglichst lange ohne Gegentor bleiben wollten, war damit hinfällig.

Nach der Halbzeit machte sich bei schwülen Temperaturen der Kräfteverschluss beim BSV bemerkbar. Die Frankfurter vergaben leichtfertig weitere Gelegenheiten oder scheiterten am guten Bremer Schlussmann Christian Ahlers-Ceglarek. Spätestens der zweite Treffer von Aigner aus abseitsverdächtiger Position beseitigte die letzten Zweifel am Frankfurter Weiterkommen.

dpa

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