Bremen lässt sich sein Upgrate einiges kosten

In Kategorie I bald mit Keisse?

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Vielleicht gibt der Belgier Iljo Keisse demnächst auch wieder in Bremen Interviews.

Bremen - In dieser Saison spielen die Bremer Sixdays in der obersten Etage aller Sechstagerennen mit. Der Weltverband UCI beförderte das Rennen in der Hansestadt in die Kategorie I.

Um dieses Upgrate zu bekommen, mussten die Bremer Macher einige Veränderungen vornehmen. Die wichtigste beschreibt der sportliche Leiter Erik Weispfennig so: „Wir müssen Rennen in vier Altersklassen anbieten.“ Konsequenz für das aktuelle Ereignis: Nach den Profis, dem U23-Nachwuchs und den Frauen bieten die Bremer nun auch erstmals einen Wettbewerb für die U19-Fahrer an. „Das ist natürlich nicht ohne, denn die Jungs müssen auch untergebracht werden“, sagt Weispfennig.

Okay, dem Nachwuchs eine Chance, aber was versprechen sich die Bremer denn nun wirklich von ihren Anstrengungen und der höheren Einstufung? Die Antwort ist einfach: ein künftig attraktiveres Starterfeld bei den Profis.

Dazu muss man wissen: Ab 2016 fallen die Bahn-Weltcups ersatzlos weg. Also auch die Möglichkeit für Spitzenfahrer, sich Punkte für die Weltrangliste zu sichern. Anhand dieser Rangliste vergeben die einzelnen Länder zum Beispiel auch die Startplätze für die WM. Also muss Ersatz her, um Punkte zu sammeln. Und die werden dann auch verstärkt bei den Sixdays der Kategorie I verteilt.

„Daher müssen die guten Fahrer wieder verstärkt Sechstagerennen fahren, um die nötigen Punkte zu sammeln“, meinte der Bremer Hallenchef Peter Rengel, der erst kürzlich zum Vizepräsidenten der Organisation der Sixdays-Veranstalter gewählt wurde.

Weispfennig macht die Bremer Hoffnungen an einem Beispiel klar: „Die Belgier haben ihre Punkte bisher oft bei Weltcups gesammelt. Wenn die demnächst wegfallen, haben wir bessere Chancen, zum Beispiel einen Iljo Keisse oder Kenny de Ketele wieder hier begrüßen zu können.“

töb

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