Aufgrund des besseren Satzverhältnisses La Romagne im ETTU-Cup ausgeschaltet

Werder zittert sich ins Halbfinale

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Werders Kirill Skachkov holte am Freitag im Europapokal und gestern in der Bundesliga jeweils einen Punkt.

Bremen - Riesenjubel bei Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Obwohl die Hanseaten im Viertelfinal-Rückspiel des ETTU-Cups gegen den französischen Vertreter Stella Sport Romagne mit 2:3 unterlagen zogen sie nach dem 3:2-Hinspielcoup dank des besseren Satzverhältnisses erstmals in ein europäisches Halbfinale ein. Gestern kam in der Bundesliga noch ein glattes 3:0 gegen Mühlhausen hinzu.

ETTU-Cup, SV Werder - Stella Sport La Romagne 2:3: „Es war die erwartet enge Kiste. Jetzt sind wir allle einfach nur super glücklich, es geschafft zu haben“, stand Bremens Teammanager Sascha Greber nach einer wahren Nervenschlacht die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Kein Wunder, dass Greber ein Stein von der Seele plumpste. Denn: Ungünstiger hätte der Start aus Sicht der Hausherren nicht verlaufen können. Da SVW-Spitzenspieler Bastian Steger völlig überraschend mit 2:3 am jungen Franzosen Brice Ollivier scheiterte, stand Werder frühzeitig mit dem Rücken zur Wand. „Aber dann hat Kirill Skachkov eine überragende Leistung abgeliefert und uns durch den sensationellen Viersatztriumph über Chen Tian Yun im Spiel gehalten“, lobte Greber Bremens Neuzugang über den grünen Klee. Durchaus zu Recht, da im Vorfeld wohl niemand auch nur einen Pfifferling auf den Russen gesetzt hätte. So aber nahm Constantin Cioti den Rückenwind dankend ins Duell gegen seinen guten Kumpel Adrian Crisan mit und verdarb dem langjährigen Werderaner durch einen verdienten Viersatzerfolg die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. „Costas Sieg war enorm wichtig. Wir hatten darauf spekuliert, dass Romagne Adrian an Position drei aufbieten würde und deshalb extra so aufgestellt. Zum Glück ist unser Schachzug aufgegangen“, atmete Greber auf.

Gewonnen war trotz der 2:1-Führung jedoch noch nichts. Zumal Chen im Spitzeneinzel einen vom Nationalmannschafts-Lehrgang sichtlich müden Steger in vier Sätzen zum 2:2-Gleichstand in die Knie zwang. Genau wie im Hinspiel musste also das Schlusseinzel entscheiden, so dass sämtliche Beteiligten bereits die Rechenschieber hervorkramten. Da Werder in Romagne mit 11:10-Sätzen vorne gelegen hatte und vor dem Duell zwischen Skachkov und Ollivier bei 9:8-Sätzen stand stand, war die Ausgangslage klar: Eine 0:3-Pleite des Russen würde die Grün-Weißen aus dem Wettbewerb kegeln, und bei einem 1:3 müssten die Bälle ausgezählt werden – jedes andere Ergebnis würde Bremen reichen. Einzige Frage: Würde die Nerven von Skachkov halten? Sie taten es. Den ersten Satz erzwang er mit 11:9, ließ sich auch durch das 8:11 im zweiten Durchgang nicht aus der Fassung bringen und beseitigte durch das folgende 11:6 endgültig alle Restzweifel am Bremer Weiterkommen. Dass Ollivier anschließend noch in fünf Sätzen triumphierte, spielte laut Greber nun keine Rolle mehr: „Hauptsache wir stehen im Halbfinale. Das ist einer der größten Erfolge unserer Vereinsgeschichte.“

Bundesliga, SV Werder - Post SV Mühlhausen 3:0: Zwei Tage nach dem schönen Erfolg im ETTU-Cup ließ Werder gestern in der Bundesliga nichts anbrennen. „Alle drei Spieler haben gepunktet. Das ist schön und gibt uns Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben“, erklärte Trainer Cristian Tamas nach der Partie, in der sich Bastian Steger, Kirill Skachkov und Hunor Szöcs relativ klar durchsetzten.

Doch dann kam die schlechte Nachricht: Düsseldorf gewann 3:0 in Saarbrücken und hielt Werder als Fünften damit im Kampf um die vier Playoff-Plätze auf Distanz.

drö/töb

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