Ressortarchiv: Lokalsport

Thalmanns Turbulenzen im Trainingslager

Thalmanns Turbulenzen im Trainingslager

Morsum - Von Ulf Von Der Eltz. Sie war seit fast fünf Jahren endlich mal wieder verletzungsfrei und fit über den Winter gekommen – hatte sich für die anstehende Saison richtig viel vorgenommen. Also machte sich Triathletin Maren Thalmann Anfang März auf den Weg ins Trainingslager auf Lanzarote. „Die Insel war absolut corona-frei. Weit und breit nichts zu spüren von einer Pandemie“, erläutert die Morsumerin. Während der ersten neun Tage habe sie nur per Telefon gehört, wie sich die Lage in Deutschland darstellte: „Das konnte ich gar nicht nachvollziehen, weil wir ja sehr gut und ohne Einschränkung trainierten.“
Thalmanns Turbulenzen im Trainingslager
Handballer Max Nosowadtko muss Afrika-Abenteuer absagen

Handballer Max Nosowadtko muss Afrika-Abenteuer absagen

Scheeßel - Es sollte das womöglich größte Abenteuer seines Lebens werden, doch die Corona-Pandemie hat Max Nowosadtko einen Strich durch die Rechnung gemacht. Eigentlich hatte der Oberliga-Handballer des TuS Rotenburg den Plan, einen Englisch-Sprachkurs in Cambridge zu machen und anschließend für einige Zeit im südafrikanischen Namibia auf einer Jagdfarm zu leben und arbeiten – „um mal ein bisschen mehr von der Welt zu sehen“, wie er angekündigt hatte. „Aber das klappt jetzt alles nicht mehr so, wie ich mir das vorgestellt habe“, muss der 21-Jährige gestehen.
Handballer Max Nosowadtko muss Afrika-Abenteuer absagen
Handballer beraten am 8. April

Handballer beraten am 8. April

Syke – Wie geht es weiter? Und geht es überhaupt weiter mit der aktuellen Saison? Brennende Fragen, die sich momentan nicht nur die Fußballer in der Region stellen (wir berichteten), sondern alle Sportler. Auch die Handballer. Die Präsidiumsmitglieder des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) wollen in Kürze versuchen, genau darauf Antworten oder zumindest erst mal Lösungsansätze zu finden. Am 8. April wird es deshalb, wie Präsident Stefan Hüdepohl in einer Verbandsmitteilung ankündigte, eine Online-Konferenz zum Thema Coronakrise und zum weiteren Vorgehen im HVN geben.
Handballer beraten am 8. April
Künftiger Trainer der SG Diepholz sagt: „Mir fehlt der Fußball ohne Ende“

Künftiger Trainer der SG Diepholz sagt: „Mir fehlt der Fußball ohne Ende“

Lembruch/Diepholz - Mal eben rausfahren und ein Bild von einem neuen Trainer machen? Das ist in Zeiten der Corona-Pandemie nicht so einfach. Da hilft es natürlich enorm, wenn die Protagonisten mitspielen. „Klar, kein Problem“, sagt Jörg Winkelmann.
Künftiger Trainer der SG Diepholz sagt: „Mir fehlt der Fußball ohne Ende“
Stolze spricht sich für die Oberliga aus

Stolze spricht sich für die Oberliga aus

Achim – Auch wenn die Nachricht keine Jubelstürme oder knallende Sektkorken bei der BG BiBa ausgelöst hat, war es dennoch eine positive Mitteilung, die der Verein vom Basketball Bezirksfachverband Lüneburg erhalten hat.
Stolze spricht sich für die Oberliga aus
Brinkums Jörg Bender empfiehlt: „Die Saison auf Null stellen“

Brinkums Jörg Bender empfiehlt: „Die Saison auf Null stellen“

Wie in Niedersachsen wird auch beim Bremer Fußball-Verband momentan heiß diskutiert und abgewogen, ob die Saison in den Ligen (aktuelle Zwangspause bis mindestens 19. April) angesichts der Corona-Pandemie fortgesetzt werden kann – und falls Ja: Wann genau? Oder ob ein Abbruch die bessere Variante ist. Auf der Homepage des BFV heißt es, dass „eine finale Entscheidung hierzu derzeit noch nicht getroffen werden kann“. Und: „Eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs wird mit einer Vorankündigung von mindestens 14 Tagen erfolgen.“ In Ligen, wo dies möglich ist, könnte die Saison bis zu den Sommerferien verlängert werden. Auch Wochenspieltage seien möglich.
Brinkums Jörg Bender empfiehlt: „Die Saison auf Null stellen“
Kein leichter Job für die Spielausschüsse: Verlängerung oder Abbruch?

Kein leichter Job für die Spielausschüsse: Verlängerung oder Abbruch?

Syke - Von Gerd Töbelmann. Jetzt an Fußballspiele zu denken, passt mitten in der Coronakrise irgendwie nicht. Aber die Verantwortlichen im niedersächsischen Verband (NFV) und den darunter liegenden Bezirken und Kreisen machen sich natürlich fast rund um die Uhr Gedanken, ob und wie die Saison überhaupt noch zu retten ist.
Kein leichter Job für die Spielausschüsse: Verlängerung oder Abbruch?
Das Wunder von Schwanewede

Das Wunder von Schwanewede

Oyten - Von Kai Caspers. Der 3. Mai 2008 – er ist ganz sicher in die Annalen der Tischtennisabteilung des TV Oyten eingegangen. Daraus machte Protagonist Thomas Mrotzeck auch gar keinen Hehl und bekommt noch immer ziemlich leuchtende Augen, wenn er an die Partie beim FC Hansa Schwanewede zurückdenkt. „Das war eine irre Begegnung der anderen Art. In dieser Form hatte das so noch niemand erlebt. Einfach nur unfassbar, was da alles passiert ist“, bilanzierte der TVO-Vorsitzende nach dem letztlich erfolgreichen Aufstiegskrimi.
Das Wunder von Schwanewede
Basketball-Bundesligen ohne Abschlusstabellen

Basketball-Bundesligen ohne Abschlusstabellen

Rotenburg – Es ist offiziell: Der Deutsche Basketball-Bund (DBB) teilt mit, dass die Saison in der 1. und 2. Bundesliga vor dem 22. Spieltag und ohne Abschlusstabelle abgebrochen wurde. Es gibt nun doch keine Meister und keine Absteiger in den beiden Spielklassen. Die Aufsteiger aus der Regionalliga dürfen jedoch hoch in die zweite Liga. Für die Avides Hurricanes aus der 2. Bundesliga Nord gibt es keine Auswirkungen. Eigentlich hatte ein DBBL-Gremium nach dem Saisonabbruch über die Meister entschieden. Eintracht Braunschweig wäre in der Staffel der Hurricanes als Meister aufgestiegen. Allerdings wehrten sich die Bundesligisten Herner TC und die Eisvögel USC Freiburg gegen diesen Beschluss und setzten Rechtsmittel ein. „Warum gerade Freiburg und Herne einer einvernehmlichen Lösung nicht zugestimmt haben, ist mir schleierhaft. Auf Platz vier und fünf waren sie jenseits von Gut und Böse“, kritisiert Utz Bührmann, Vorstand Finanzen der Hurricanes.  ml
Basketball-Bundesligen ohne Abschlusstabellen
Leichtathletik-Urgestein Erwin Will erhält die Goldene Ehrennadel

Leichtathletik-Urgestein Erwin Will erhält die Goldene Ehrennadel

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Auszeichnungen und Ehrungen spielen für Erwin Will keine große Rolle. Er braucht das Rampenlicht nicht, er hält sich lieber bescheiden im Hintergrund auf. Diese Charaktereigenschaft dürfte auch Theo Maxin von ihm kennen. Der Vorsitzende des Kreisleichtathletikverbandes (KLV) hatte im Vorfeld des Verbandstages daher bewusst nichts gesagt. Will fuhr als Abteilungsleiter und Leichtathletiktrainer des TuS Rotenburg nichts ahnend nach Zeven, um bei der Veranstaltung wie immer dabei zu sein. Doch dieses Mal war er kein Gast wie jeder andere. Der 72-Jährige stand quasi auf der Tagesordnung – Will erhielt für seine jahrelangen Verdienste die Goldene Ehrennadel des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes (NLV) überreicht.
Leichtathletik-Urgestein Erwin Will erhält die Goldene Ehrennadel
Reitturniere: „Männerschwund“ hält weiter an

Reitturniere: „Männerschwund“ hält weiter an

Verden/Warendorf – Der Abwärtstrend im deutschen Turniersport hält an. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 3 567 Reitturniere, auf denen 66 281 Prüfungen und Abteilungen angeboten sowie rund 1,34 Millionen Starts gezählt wurden. Das teilte die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mit. Bundesweit betrachtet ist die Zahl der Turniere weitgehend stabil. Insgesamt wurden 3 567 Turniere (2018 waren es 3 575) angeboten, das entspricht einem Minus von 0,22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Reitturniere: „Männerschwund“ hält weiter an
Ein Herz, das für Basketball schlägt

Ein Herz, das für Basketball schlägt

Scheeßel - Von Vincent Wuttke. Zeit ist aktuell genug da, um die neue Heimat kennenzulernen. „Es ist eine sehr schöne Stadt, nicht zu groß aber auch nicht zu klein.“ Die Sporthallen sind auch im thüringischen Jena alle verschlossen und das Training für Mannschaften – egal welcher Sportart – nahezu unmöglich. Dabei wollte Mahir Solo eigentlich gerade jetzt voll in seiner neuen Heimat durchstarten. Seit Dezember ist der ehemalige Coach der Basketballerinnen der Avides Hurricanes beim Thüringer Landesverband (TBV) engagiert.
Ein Herz, das für Basketball schlägt
Verdener halten sich fit – mit Dreßlers App

Verdener halten sich fit – mit Dreßlers App

Verden - Von Ulf Von Der Eltz. Die Idee hatte Andreas Dreßler eigentlich schon am Saison-Beginn gehabt, als er zu seinem Amt angetreten war. „Ich habe Frank Neubarth auch mal vage angesprochen. Er wusste aber nicht, dass ich darauf hinarbeite“, erläuterte Andreas Dreßler, Co-Trainer des Fußball-Landesligisten FC Verden 04, am Sonntag auf Nachfrage dieser Zeitung. Gemeint ist eine Trainings-App, die der 61-Jährige der Mannschaft vorgestellt hat und die schon in dieser Woche genutzt werden soll.
Verdener halten sich fit – mit Dreßlers App
Gräpler verlängert in Brinkum: „Es ist der beste Schritt für mich“ – auch Degenhardt gibt seine Zusage

Gräpler verlängert in Brinkum: „Es ist der beste Schritt für mich“ – auch Degenhardt gibt seine Zusage

Eigentlich wollte Nicolai Gräpler seinen Coach Mike Gabel persönlich sprechen, doch das Treffen fand wegen der Coronakrise nicht statt. Also griff der 25-Jährige zum Telefon und übermittelte auf diesem Weg die frohe Botschaft: Er bleibt ein weiteres Jahr beim Fußball-Bremen-Ligisten Brinkumer SV. „Wir freuen uns total darüber. Er ist mittlerweile ein großer Leistungsträger und so langsam auch ein Gesicht des Vereins. Er soll und will sich hier noch weiterentwickeln“, sagt Gabel über den Offensivmann, der in der Jugend beim TuS Sudweyhe spielte und in Kirchweyhe wohnt.
Gräpler verlängert in Brinkum: „Es ist der beste Schritt für mich“ – auch Degenhardt gibt seine Zusage
Kampfansage nach Schockstarre

Kampfansage nach Schockstarre

Göttingen - Von Gerd Töbelmann. Fast vier Jahre lang hatte Neele Eckhardt nur ein sportliches Ziel: Die Teilnahme an den Olympischen Spielen im Juli/August in Tokio. Am Dienstag kam dann die Hiobsbotschaft, die sie vielleicht aufgrund der Coronakrise erwartet hatte, aber dennoch in ein tiefes Loch fallen ließ: IOC-Präsident Thomas Bach verkündete nach Bitte von Japans Regierungschef Shinzo Abe die Verschiebung um ein Jahr (genauer Termin noch unklar). „Das war ein Schock für mich, von dem ich mich noch immer nicht ganz erholt habe“, erklärt die 27-jährige Dreispringerin, die bis 2013 für den TSV Asendorf startete und dann zur LG Göttingen wechselte.
Kampfansage nach Schockstarre
Gabels Ja-Wort ist „nur noch Formsache“

Gabels Ja-Wort ist „nur noch Formsache“

Brinkum – Nein, Langeweile plagt Mike Gabel aktuell überhaupt nicht. Obwohl die Corona-Pandemie auch den Spiel- und Trainingsbetrieb beim Fußball-Bremen-Ligisten Brinkumer SV unmöglich macht, hat der 38-Jährige reichlich um die Ohren. Zwar nicht mit Fußball, dafür mit Paragrafen und Co. Der BSV-Coach steht vor einem Jobwechsel in die Immobilienbranche, heuert demnächst beim Unternehmen Kensington in Bremen an – und absolviert momentan einen Online-Makler-Kurs, um perfekt auf die neue Aufgabe und die neuen Herausforderungen vorbereitet zu sein.
Gabels Ja-Wort ist „nur noch Formsache“
Arbeit mit den Pferden geht weiter

Arbeit mit den Pferden geht weiter

Kreis Diepholz - Von Sonja Rohlfing. Normal läuft derzeit nichts im Sport – das gilt auch für Reiter, Fahrer und Voltigierer. Der sportliche Regelbetrieb auf den Reitanlagen ist eingestellt. Dennoch müssen die Pferde angemessen versorgt werden und ausreichend Bewegung erhalten. Das ist eine Herausforderung. Je nach Schwerpunkt des Vereins oder Betriebs sind die Probleme unterschiedlich gelagert.
Arbeit mit den Pferden geht weiter
Volkmann: „Es ist das Ziel, Trainer zu werden“

Volkmann: „Es ist das Ziel, Trainer zu werden“

Okel – Rico Volkmann ist offen für alles: Spielertrainer, Teil eines Duos oder alleiniger Chefcoach. Für den derzeitigen Spielertrainer des Bezirksligisten TSV Okel ist lediglich eines klar: Ohne Fußball geht es nicht, und „es ist auf jeden Fall das Ziel, Trainer zu werden“. Am liebsten im Herrenbereich. „Im Jugendbereich sehe ich mich jetzt eher noch nicht“, meint der 28-Jährige: „Vielleicht in ein paar Jahren, wenn man selbst eine Familie hat. Aber erst einmal würde ich gerne bei den Herren bleiben.“
Volkmann: „Es ist das Ziel, Trainer zu werden“
Christian Lemke träumt von einer großen Karriere

Christian Lemke träumt von einer großen Karriere

Dörverden - Von Ulf Von Der Eltz. Der Einstieg in den Motorsport lief wie bei fast allen: Mit fünf Jahren fuhr Christian Lemke seinen ersten Kart-Slalom. „Ein Kindergartenfreund hatte mich mit an die Strecke genommen, mein Interesse war sofort geweckt“, erinnert sich der Martfelder. In diesem März legte der 19-Jährige mit seinem Dörverdener Ralley-Team ein verheißungsvolles Debüt in den Rallye-Cup der Region Nord beim Deutschen Motorsportbund (DMSB) hin. Dass damit aber noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein soll, verdeutlicht Lemke: „Natürlich träume ich von einer großen Karriere, möchte mich in Deutschland präsentieren und erfolgreich sein. Denn Rallye ist meine Leidenschaft. Wenn es auch schwierig sein wird, davon leben zu können. Das schaffen die wenigsten.“
Christian Lemke träumt von einer großen Karriere
KSB-Chef Skatulla macht Sportvereinen Mut

KSB-Chef Skatulla macht Sportvereinen Mut

Landkreis – Dem Kreissportbund (KSB) im Landkreis Oldenburg gehören 158 Vereine an. Fast alle ihrer insgesamt rund 47 000 Mitglieder können aufgrund der Coronapandemie derzeit keinen Sport treiben. Die Unsicherheit ist groß. „Alle machen sich Sorgen, was passiert und wie lange das anhält“, sagt Jörg Skatulla. Antworten hat auch der KSB-Vorsitzende nicht parat. Stattdessen bemühen sich der 51-Jährige, seine Vorstandskollegen und die Mitarbeiter der KSB-Geschäftsstelle, die Vereine so gut es eben geht zu informieren und ihnen in dieser schweren Zeit Mut zuzusprechen. Der Sandkruger verbringt „mehrere Stunden täglich“ damit, sich „für die Vereine schlau zu machen“.
KSB-Chef Skatulla macht Sportvereinen Mut
Ein Fünkchen Hoffnung glimmt noch

Ein Fünkchen Hoffnung glimmt noch

Etelsen - Von Kai Caspers. Die Sonne lacht seit Tagen mit voller Kraft vom Himmel. Sehr zur Freude der Sportplätze, die sich aktuell alle in einem sehr guten Zustand befinden. Das hat auch Nils Goerdel zur Kenntnis genommen. „Wir hätten endlich mal wieder spielen können. Zumal wir in der Vorbereitung hart gearbeitet haben und nun die Früchte unserer Arbeit ernten wollten“, erklärte der Trainer des Fußball-Bezirksligisten TSV Etelsen. Aber daraus wird nichts, da das Coronavirus allen Beteiligten einen dicken Strich durch die Rechnung macht, da der Spielbetrieb noch mindestens bis zum 19. April ausgesetzt ist.
Ein Fünkchen Hoffnung glimmt noch
Grimm scheitert erst im Halbfinale

Grimm scheitert erst im Halbfinale

Thedinghausen – Erfolgreicher Auftritt für Stefan Grimm, Spitzenspieler der TG Thedinghausen, bei den Nordostdeutschen Tennismeisterschaften in Celle. In der Altersklasse M50 wurde er auf Grund seiner guten Leistungsklasse (LK 7) direkt ins Hauptfeld eingestuft. Nachdem Grimm das erste Spiel kampflos gewonnen hatte, traf er in der zweiten Runde auf Alexander Witte vom TV Bremen Süd, der mit LK 5 und Platz 50 der deutschen Rangliste als klarer Favorit galt. Aber Grimm präsentierte sich in hervorragender Form und gewann deutlich mit 7:5, 6:2. Im Viertelfinale gegen Tibor Schneider (TC Bissendorf) erwischte der Thedinghauser keinen guten Start – 1:6. Allerdings wusste sich Grimm zu steigern und behauptete sich nach dem folgenden 6:3 noch mit 10:7 im Match-Tiebreak. Doch im Halbfinale gegen Titelverteidiger und Turnierfavorit Andre Kropp (TC Rheine) musste er sich dem späteren Sieger 4:6, 0:6 geschlagen geben, da er den vorangegangenen Spielen Tribut zollen musste. „Es waren sehr interessante und zugleich erfolgreiche Tage für mich. Unter anderem habe ich Spieler sehen können, die vor einiger Zeit noch auf Platz 300 der ATP-Weltrangliste standen“, zog Stefan Grimm dennoch ein positives Fazit.
Grimm scheitert erst im Halbfinale
Walze statt gelber Filzball

Walze statt gelber Filzball

Eversen - Von Vincent Wuttke. Ahmad Hamijou hat großes Glück, sagt er selbst. „Gott sei Dank habe ich noch ein zweites Standbein“, so der neue Tennistrainer des VfL Visselhövede. Eigentlich ist der Eversener als Coach aktiv und verdient damit sein Geld. Doch die Tennishallen der Vereine sind aktuell ebenso gesperrt wie die Außenanlagen. Für einen Selbstständigen – wie es alle hauptamtlichen Tenniscoaches sind – ist die Corona-Krise also auch eine Existenzfrage.
Walze statt gelber Filzball
Die Bundesliga bleibt im Blickfeld

Die Bundesliga bleibt im Blickfeld

Bremen/Barenburg - Von Felix Schlickmann. Plötzlich bricht sie in Tränen aus. Dabei wollte ihr Vater seinem kleinen Mädchen doch nur etwas Gutes tun, sie mit seinem Herzenssport vertraut machen. Doch sie hat keinen Spaß am Schießen. Weil sie keinen Erfolg hat. Und das frustriert sie so sehr, dass sie eigentlich direkt wieder aufhören will. Doch dann packt sie der Ehrgeiz. Sie fuchst sich hinein, wird von Mal zu Mal besser. Und siehe da, fünf Jahre später wird sie plötzlich entdeckt, weitere zwei Jahre darauf schießt sie in der 2. Bundesliga. Aus einem schwierigen Start ist für Kira Simon etwas Wunderbares entstanden.
Die Bundesliga bleibt im Blickfeld

16 Zusagen, aber noch kein Neuer beim TuS Sulingen

Sulingen – Die Planungen für die kommende Saison sind aktuell alles andere als einfach. Wegen der Corona-Pandemie ruht der sportliche Spielbetrieb – und keiner weiß genau, wie die aktuelle Serie weitergeht. Und ob überhaupt. Das ist natürlich auch in der Landesliga so. Manuel Meyer, der ab Sommer mit Thorolf Meyer das Cheftrainer-Amt beim TuS Sulingen von Walter Brinkmann übernehmen wird, kann momentan – Stichwort: verschärftes Kontaktverbot – keine persönlichen Gespräche mit potenziellen Neuzugängen führen. „Aber dafür glühen unsere Telefone“, sagt der 37-Jährige. Das Problem: Die Kandidaten sind bisher nicht allzu entschlussfreudig. „Die meisten wollen noch etwas abwarten, wie sich die ganze Situation entwickelt“, sagt Meyer, der in mehreren Fällen erst im April mit Antworten rechnet.
16 Zusagen, aber noch kein Neuer beim TuS Sulingen
Michaela Tenti: „Änderungen gefühlt alle sechs Stunden“

Michaela Tenti: „Änderungen gefühlt alle sechs Stunden“

Kreis Diepholz - Von Sonja Rohlfing. Das Turnier des RV Wagenfeld zum 100-jährigen Vereinsjubiläum in diesem Jahr sollte ein besonderes sein. Sollte. Inzwischen steht fest: 2020 werden keine Hindernisse und kein Dressurviereck auf dem Turniergelände an der Reithalle aufgebaut und auch kein Jubiläum gefeiert. Der Vorstand mit Michaela Tenti an der Spitze hat die Reißleine für die Veranstaltung vom 30. April bis 2. Mai gezogen.
Michaela Tenti: „Änderungen gefühlt alle sechs Stunden“
Stichling im Dauereinsatz

Stichling im Dauereinsatz

Rotenburg/Kopenhagen - Von Mareike Ludwig. Wann Laura Stichling das nächste Mal ihre Familie treffen kann, ist noch völlig ungewiss. Die Grenzen zwischen Dänemark und Deutschland sind wegen des Coronavirus seit Mitte März geschlossen. Der geplante Urlaub in der Heimat fiel für die gebürtige Rotenburgerin gezwungenermaßen aus. Stattdessen verbrachte die ehemalige Handballerin des Regionsoberligisten TuS Rotenburg II die freien Tage in ihrer Wohnung in Kopenhagen. Die Auszeit war auch nötig, denn seit Montag ist die 24-Jährige als Krankenschwester wieder gefordert. Mehr denn je. „Wir alle erleben eine noch nie da gewesenen Situation.“
Stichling im Dauereinsatz
„Es gibt wichtigere Dinge als Fußball“

„Es gibt wichtigere Dinge als Fußball“

Wildeshausen – Das Wiedersehen mit der Familie verzögerte sich. Als Marcel Bragula am vergangenen Freitag nach seinem viermonatigen Bundeswehreinsatz in Afghanistan wieder deutschen Boden betrat, wartete niemand auf ihn. Wegen der Coronapandemie hatte der Oberstabsfeldwebel seine Frau Manuela, Tochter Carolin und Sohn Ben-Erik gebeten, ihn nicht vom Luftwaffenstützpunkt in Köln-Wahn abzuholen. Stattdessen ließ sich der Trainer des Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen mit einem Dienstwagen heimbringen –  quasi von einem Krisengebiet ins nächste.
„Es gibt wichtigere Dinge als Fußball“
„Verbandsliga schon die richtige Klasse“

„Verbandsliga schon die richtige Klasse“

Oyten - Von Björn Lakemann. Der Erfolg des TV Oyten, der beachtliche zwei Spielzeiten in der Bundesliga der A-Jugend unterwegs war, basierte auf mehreren Gesichtspunkten. Das betont Trainer Thomas Cordes nachdrücklich. Doch der Ottersberger, zurzeit Übungsleiter der Auswahl des Handballverbandes Niedersachsen (HVN) im Jahrgang 2005, hatte einen wesentlichen Anteil. Vom zweiten Jahr in der C-Jugend schaffte es der 35-Jährige, das Team bis zum größten Erfolg mit der Qualifikation für die Bundesliga zu führen. Im Interview mit dieser Zeitung spricht Cordes über seine neuen Ziele und gibt einen Ausblick auf die nächsten Jahre.
„Verbandsliga schon die richtige Klasse“
Rosalie von Landsberg-Velen: DM-Verlegung beste Maßnahme

Rosalie von Landsberg-Velen: DM-Verlegung beste Maßnahme

Warendorf – Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus werden auch die Deutschen Meisterschaften der Dressur- und Springreiter verschoben. Statt im Mai soll das Turnier im sauerländischen Balve nun von 17. bis 20. September stattfinden. „Nun geht es um die Solidarität mit all unseren Mitmenschen. Wir müssen uns an Regeln halten, wir müssen unseren Beitrag leisten. Der Verzicht ist die beste Maßnahme“, sagte Turnierchefin Rosalie von Landsberg-Velen. „Damit wir die Krise nun mit ganzer Kraft gemeinsam bewältigen können und um die schönste Nebensache der Welt wieder mit Freude zu genießen, verschieben wir das Traditionsturnier Longines Balve Optimum.“ Auch aus Sicht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) ist die Terminverlegung aufgrund der derzeit unsicheren Lage rund um das Coronavirus der richtige Weg.
Rosalie von Landsberg-Velen: DM-Verlegung beste Maßnahme
Wende in Okel: Schröder macht doch weiter

Wende in Okel: Schröder macht doch weiter

Okel – Das hatte sich nun wahrlich nicht angebahnt: Lutz Schröder wird auch in der kommenden Saison auf der Trainerbank des TSV Okel sitzen, die Fußballer weiterhin gemeinsam mit Spielertrainer Rico Volkmann betreuen. Eigentlich hatte sich Schröder bereits im Herbst dazu entschieden, sein Amt beim Bezirksligisten zum Ende der Spielzeit niederzulegen.
Wende in Okel: Schröder macht doch weiter
Christian Lemke träumt von großer Karriere

Christian Lemke träumt von großer Karriere

Dörverden - Von Ulf Von Der Eltz. Der Einstieg in den Motorsport lief wie bei fast allen: Mit fünf Jahren fuhr Christian Lemke seinen ersten Kart-Slalom. „Ein Kindergartenfreund hatte mich mit an die Strecke genommen, mein Interesse war sofort geweckt“, erinnert sich der Martfelder. In diesem März legte der 19-Jährige mit seinem Dörverdener Ralley-Team ein verheißungsvolles Debüt in den Rallye-Cup der Region Nord beim Deutschen Motorsportbund (DMSB) hin. Dass damit aber noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein soll, verdeutlicht Lemke: „Natürlich träume ich von einer großen Karriere, möchte mich in Deutschland präsentieren und erfolgreich sein. Denn Rallye ist meine Leidenschaft. Wenn es auch schwierig sein wird, davon leben zu können. Das schaffen die wenigsten.“
Christian Lemke träumt von großer Karriere
Leyens zieht Schlussstrich

Leyens zieht Schlussstrich

Rotenburg - Von Lea Oetjen. „Es ist der Mannschaft gegenüber nur fair, jetzt den Schlussstrich zu ziehen“, sagt Jörg Leyens. Damit kommentiert er seinen Entschluss, mit sofortiger Wirkung sein Traineramt beim TuS Rotenburg niederzulegen. Sechs Wochen nachdem der 61-Jährige die abstiegsbedrohten Oberliga-Handballer übernommen hatte, ist für ihn – mitten in der Saison – an der Wümme schon wieder Schluss.
Leyens zieht Schlussstrich
TNB verschiebt Tennis-Saison

TNB verschiebt Tennis-Saison

Rotenburg – Beschlossene Sache: Der Tennisverband Niedersachsen-Bremen (TNB) reagiert auf die Corona-Krise und verschiebt den Start der Punktspiel-Saison aller Altersklassen und der Jugend auf das erste Wochenende im Juni. Damit müssen die Herren des TC Grün-Weiß Rotenburg gut fünf Wochen länger warten, bis er seine erste Saison in der Nordliga, der vierthöchsten Spielklasse, startet. Eigentlich hätte das Team von Coach Zlatan Burina erstmals am 10. Mai beim Harvestehuder TC aufgeschlagen.
TNB verschiebt Tennis-Saison
Der pfiffige Leo Heckmann

Der pfiffige Leo Heckmann

Asendorf - Von Matthias Borchardt. Das kommt sicherlich nicht ganz so oft vor: Leo Heckmann ist Fußball- und Handball-Schiedsrichter und geht außerdem noch für die Landesklassen-Handballer der HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf auf Torejagd. „Handball kann ich besser spielen als Fußball, aber ich liebe beide Sportarten“, sagt der 22-Jährige. Aufgrund des Coronavirus ist er aktuell bei seinem Sport zum Zuschauen verdammt. Auf der faulen Haut liegt der Auszubildende zum Verwaltungsfachangestellten (drittes Lehrjahr) bei der Freien Hansestadt Bremen allerdings nicht: „Ich gehe alle zwei Tage laufen und absolviere nach einem Online-Programm Fitness-Übungen vor dem Rechner.“
Der pfiffige Leo Heckmann
Meyer und Harms verstärken TV Neuenkirchen

Meyer und Harms verstärken TV Neuenkirchen

Neuenkirchen – Thomas Weiner und Philip Kaluza setzen beim Fußball-Kreisligisten TV Neuenkirchen ihre Arbeit als Trainer beziehungsweise als Co-Trainer fort, beide haben beim Tabellenachten verlängert. Außerdem gibt’s zwei weitere Neuzugänge: Der 22-jährige Mario Meyer, der vom Bezirksligisten TuS Sulingen II kommt, kann in der Offensive eine echte Waffe werden. Und der 21-jährige Nico Harms, der aktuell ebenfalls noch das Trikot beim letztjährigen Vizemeister TuS Sulingen II trägt, soll in der Abwehr für Stabilität sorgen. Beide sind als Leistungsträger eingeplant.
Meyer und Harms verstärken TV Neuenkirchen
Sulinger Clubs heben eine Jugendfußball-Spielgemeinschaft aus der Taufe

Sulinger Clubs heben eine Jugendfußball-Spielgemeinschaft aus der Taufe

Sulingen – Der Ball ruht statt zu rollen. Da bleibt Zeit, um an die Zukunft zu denken. Und ab Sommer wird sich einiges verändern im Sulinger Fußball. Der FC Sulingen und der TuS Sulingen haben eine Jugendfußball-Spielgemeinschaft (JSG) gegründet, die zur Saison 2020/2021 in Kraft treten wird. „Es war endlich Zeit für gewisse Veränderungen“, sagt Jugendleiter Dominic Brock in einer Mitteilung der TuS-Pressestelle: „Gerade, was den Jugendbereich anbelangt.“ Andreas Lüdeke, Jugendleiter beim FC, pflichtet ihm bei. Es gehe um das Wohl aller fußballbegeisterter Kinder in Sulingen und umzu. Zwar solle es auch weiterhin eine „gesunde Rivalität“ zwischen den Sulinger Clubs geben, aber die Zeit der Grabenkämpfe sei beendet. „Ich kann mir heute ruhigen Gewissens in meiner FC-Jacke ein Spiel beim TuS anschauen, genauso wie Dominic in seiner TuS-Jacke zum FC-Platz kommen kann. Da fliegen keine Molotow-Cocktails“, erzählt Lüdeke mit einem Lachen.
Sulinger Clubs heben eine Jugendfußball-Spielgemeinschaft aus der Taufe
Bendix Schröder macht das Beste aus der tennisfreien Zeit

Bendix Schröder macht das Beste aus der tennisfreien Zeit

Barrien - Tennis und Schule – das sind die beiden ganz großen Konstanten im Leben von Bendix Schröder. Zehnmal in der Woche steht das 17 Jahre alte Top-Talent des Barrier TC auf dem Court – normalerweise. Doch derzeit ist eben nichts normal. Das Thema Corona betrifft jeden. Manche weniger, manche mehr – und manche extrem. So wie Bendix Schröder.
Bendix Schröder macht das Beste aus der tennisfreien Zeit
Sport- und Fitness-Apps können eine gute Alternative zum Fitnessstudio sein

Sport- und Fitness-Apps können eine gute Alternative zum Fitnessstudio sein

Bassen - Seit über einer Woche bittet uns die Regierung nun darum, die eigenen vier Wände nur noch in absolut notwendigen Fällen zu verlassen: #stayathome. Für Sportmuffel und Leseratten klingt das zumindest zunächst nicht unbedingt problematisch. Schließlich sind entspannte Lese- und Netflixstunden Tätigkeiten, die drinnen stattfinden. Für Sportbegeisterte ist die Situation jedoch schon etwas nervenaufreibender. Nicht nur, dass momentan alle Fitnessstudios und andere Sportzusammenkünfte geschlossen haben, auch jegliche Sportveranstaltungen im Fernsehen bleiben bis auf Weiteres gestrichen.
Sport- und Fitness-Apps können eine gute Alternative zum Fitnessstudio sein
Müller rechnet mit Saisonabbruch

Müller rechnet mit Saisonabbruch

Neerstedt – Das Coronavirus bestimmt momentan das Leben. Der Sport ruht derzeit komplett. Die Handballer haben ihre bislang letzten Partien am 12. März über die Bühne gebracht. Vorerst hat der Handball-Verband Niedersachsen (HVN) die Spiele auf allen Ebenen bis zum 18. April ausgesetzt. Bereits am 8. April will das HVN-Präsidium während einer Online-Konferenz über das weitere Vorgehen beraten. Mögliche Szenarien sind die Fortsetzung, die weitere Aussetzung beziehungsweise das vorzeitige Ende der Saison 2019/2020. Eine endgültige Entscheidung über das weitere Verfahren erwartet HVN-Präsident Stefan Hüdepohl aber nicht vor Mitte April.
Müller rechnet mit Saisonabbruch
Ausgebremst

Ausgebremst

Rotenburg - Von Lea Oetjen. Es sollte ihre erste komplette Saison in der Rad-Bundesliga der Frauen werden. Doch die Corona-Krise hat Marie Lagershausen total ausgebremst – noch bevor es richtig losging. Erst ein Rennen, die UCI Women‘s Tour in Dubai, konnte die gebürtige Rotenburgerin für ihren aktuellen Verein, die „Wheel Divas“ aus Berlin in dieser Saison bestreiten – „und damit bestimmt vorerst auch das letzte“, befürchtet die 21-Jährige.
Ausgebremst
Korbball: Thedinghausen darf doch auf Klassenerhalt hoffen

Korbball: Thedinghausen darf doch auf Klassenerhalt hoffen

Thedinghausen – Wie wird die Saison der Korbballerinnen gewertet? Wer steigt ab und wer auf? Nach der Absage des letzten Spieltags aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus (wir berichteten bereits) steht nun noch die Entscheidung bezüglich der Medaillenvergabe aus. Spannend bleibt es dabei vor allem im Frauenbereich: Je nachdem wie der NTB entscheidet, hat der TSV Thedinghausen noch die Chance auf einen Verbleib in der Niedersachsenliga.
Korbball: Thedinghausen darf doch auf Klassenerhalt hoffen
Cusimano ist in Sorge

Cusimano ist in Sorge

Bothel - Von Mareike Ludwig. Gianfranco Cusimano macht aktuell eine schwere Zeit durch. Der Mittelfeldmann des Fußball-Kreisligisten TuS Bothel bangt um seine Familie. Der Großteil seiner Verwandten lebt in Italien. Dort nimmt die Corona-Krise derzeit bekanntlich ganz andere Ausmaße an als in Deutschland. Daher hat die italienische Regierung im Kampf gegen das sich immer weiter ausbreitende Virus zusätzliche Schritte eingeleitet. Giuseppe Conte teilte nun mit, alle „nicht lebensnotwendigen“ Unternehmen und Fabriken zu schließen. Die Ansprache des Ministerpräsidenten dürfte auch Cusimano angespannt verfolgt haben.
Cusimano ist in Sorge
Fritz Rietkötter lässt Vorsicht walten

Fritz Rietkötter lässt Vorsicht walten

Wildeshausen – Mit strengen Ausgangsbeschränkungen versuchen Bund und Länder die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. „Individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich“, heißt es in dem Beschluss, den Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder gefasst haben. Diesen Passus nutzen offenbar viele Menschen, um zumindest für eine Weile den eigenen vier Wänden zu entfliehen. „Es ist überraschend, wen man jetzt plötzlich alles beim Joggen sieht“, sagt jedenfalls Fritz Rietkötter, der Organisator des Wildeshauser Lauftreffs (WLT) und Mitglied im „100 MarathonClub Deutschland“.
Fritz Rietkötter lässt Vorsicht walten
Alternativprogramm für Stanislav Littich

Alternativprogramm für Stanislav Littich

Verden – Für den Verdener Karateka Stanislav Littich, der sich erst kürzlich bei den Deutschen Meisterschaften in Hamburg in der Leistungsklasse den Titel gesichert hat, hätten in den kommenden Wochen weitere hoch interessante Wettkämpfe im In- und Ausland auf dem Plan gestanden. Doch die Corona-Krise hat alles gestoppt und sämtliche Vorhaben bis auf Weiteres ausgebremst.
Alternativprogramm für Stanislav Littich
Tennis: Start der Sommersaison erst Anfang Juni

Tennis: Start der Sommersaison erst Anfang Juni

Achim/Verden – Der Tennisverband Niedersachsen-Bremen (TNB) reagiert auf die aktuellen Maßnahmen im Rahmen der Corona-Krise und verschiebt den Start der Sommersaison auf den 6./7. Juni. Geplant war der Auftakt für die Punktspiele ursprünglich am ersten Mai-Wochenende. „Die derzeitigen Maßnahmen sorgen natürlich auch dafür, dass die Vereine nicht mehr in der Lage sind, ihre Anlagen wieder herzurichten. Im Rahmen der Frühjahresinstandsetzung werden üblicherweise die Plätze wieder spielfertig gemacht. All dies muss derzeit natürlich auch ruhen”, so Jörg Kutkowski, TNB-Vizepräsident Wettkampf-/Mannschaftssport, in einer Pressemitteilung des Verbandes von Montag.
Tennis: Start der Sommersaison erst Anfang Juni
Planungen für das 43. GWW laufen weiter

Planungen für das 43. GWW laufen weiter

Daverden – Im jetzigen Ausnahmezustand in Deutschland wegen des Coronavirus steht auch das 43. Grün-Weiße Wochenende (GWW) des TSV Daverden auf der Kippe. Vom 12. bis 14. Juni sollen Handballer auf der Sportanlage des TSV um Geld- und Sachpreise auf fünf Rasenplätzen wetteifern. „Doch auch angesichts der derzeitigen Situation laufen unsere Planungen erst mal weiter. Allerdings liegen uns derzeit noch wenig Anmeldungen vor“, klärt Dirk-Oliver Kühl, Spartenleiter des Vereins, über den aktuelle Stand auf.
Planungen für das 43. GWW laufen weiter
Muzzicato ist zurück in Bremen - wegen der Corona-Krise

Muzzicato ist zurück in Bremen - wegen der Corona-Krise

Berlin/Bremen - Es kommt schon mal vor, dass Benedetto Muzzicato nachts wach wird. Dann macht er das Licht seines meistens griffbereiten Handys an, schnappt sich Zettel und Stift – und schreibt eine taktische Idee für das nächste Training auf. Diese kleine Anekdote mag als perfektes Beispiel dafür dienen, wie fußballbesessen der 41-Jährige ist. „Meine Berateragentur und meine Frau sagen mir manchmal, dass ich mich da ein bisschen zurücknehmen muss. Das weiß ich auch, aber das muss ich eben noch lernen.“ Das Abschalten fällt ihm schwer, der ehemalige Trainer des Fußball-Regionalligisten BSV Rehden und aktuelle Coach von Viktoria Berlin (Regionalliga Nordost) kann nur schwer aus seiner Haut, denn: „Fußball ist mit das Allerwichtigste in meinem Leben. Meine Frau und ich kennen uns seit 24 Jahren – und sie weiß das seit dem ersten Tag.“
Muzzicato ist zurück in Bremen - wegen der Corona-Krise
Warm-up für Wittmershaus

Warm-up für Wittmershaus

Barrien - Dierk Wittmershaus ist 73 – den Blick auf die Welt aus Kinderaugen hat er sich bewahrt. Und so staunt Wittmershaus Bauklotze, als er mit seiner Frau Gudrun durch die futuristische Metropole Tokio flaniert. Wie auf Ameisenstraßen marschieren die Menschen durch die endlosen Häuserschluchten, an jeder Ecke blinken LED-Werbescreens, tauchen das rege Treiben dieser niemals schlafenden Stadt in die buntesten Farben. „Das ist alles unvorstellbar, es ist einmalig“, sagt ein baffer Wittmershaus.
Warm-up für Wittmershaus
Anuszewski zieht’s nach Oldenburg

Anuszewski zieht’s nach Oldenburg

Barnstorf – Er hat ein Doppelspielrecht, geht sowohl für die Verbandsliga-A-Jugend des TvdH Oldenburg als auch die Oberliga-Herren der HSG Barnstorf/Diepholz auf Torejagd: Handballer Jakub Anuszewski. Ab der Saison 2020/2021 spielt der Youngster nur noch für den TvdH Oldenburg. „Ich wollte etwas Neues probieren“, nennt der 19-Jährige einen Grund für seinen Abschied von der HSG Barnstorf/Diepholz. Da er in Oldenburg Mathematik und Physik auf Lehramt (kommt ins zweite Semester) studiert, ist ihm der Aufwand zu groß. Demnächst wird er von Cloppenburg nach Oldenburg ziehen. Anuszewski setzt Prioritäten: „Ich konzentriere mich auf die Uni, Handball kommt erst danach.“
Anuszewski zieht’s nach Oldenburg