Zweiter Spieltag

Aue mit zweitem Sieg - Nullnummer beim KSC

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Torjäger Jakub Sylvestr hat Erzgebirge Aue bei Tropenhitze in die Spitzengruppe der zweiten Liga zurückgeköpft

Aue - Torjäger Jakub Sylvestr hat Erzgebirge Aue bei Tropenhitze in die Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga geköpft. Für die Auer ist dies der zweite Sieg im zweiten Spiel.

„Sylvestr-Stimmung“ in Aue, Nullnummer in Karlsruhe: Während der FC Erzgebirge dank Jakub Sylvestr mit dem 1: 0 (0:0) gegen den SV Sandhausen am zweiten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga seinen zweiten Saisonsieg feierte, musste sich Aufsteiger KSC mit einem 0:0 gegen den FC St. Pauli begnügen. Aue steht nach dem dritten Saisontreffer seines Torjägers in der Spitzengruppe, der KSC und St. Pauli belegen punkt- und torgleich Rang vier.

Sandhausen, das nur wegen des Zwangsabstiegs des MSV Duisburg nicht in die 3. Liga abgestiegen war, wartet nach dem torlosen Remis beim VfR Aalen weiter auf das erste Saisontor.

Auf dem Rasen des Erzgebirgsstadions herrschten um die 40 Grad, was sich eindeutig negativ auf die Qualität des Spiels auswirkte. Verständlicherweise fehlte den Aktionen das Tempo. Die Profis hatten mit den Temperaturen sichtlich zu kämpfen, mehr noch als die 8200 Zuschauer auf den Tribünen.

„Wir hatten in der ersten Halbzeit einige ordentliche Aktionen, danach ging nicht mehr viel. Wie so oft in der zweiten Liga hat dann eine Standardsituation entschieden“, sagte Aues Trainer Falko Götz, der bei Sky von „brutalen Verhältnissen“ sprach.

Wegen der enormen Hitze war die Partie fast zwangsläufig nur in der Anfangsphase interessant. Nach nur knapp einer Minute unterlief SV-Mittelfeldspieler Marvin Knoll beinahe ein Eigentor, Frank Löning auf der Gegenseite (2.) sowie die Auer Zlatko Janjic (5.) und Solomon Okoronkwo (7.) verfehlten nur knapp die Führung.

Der Treffer für Aue (83.) nach einem Freistoß von Dorian Diring fiel wie aus heiterem Himmel. Bitter für Sandhausen: Der eingewechselte Ranisav Jovanovic (80.) hatte kurz vor dem 0:1 sogar die Gästeführung auf dem Fuß.

Karlsruhe war vor 17.667 Zuschauern im Wildparkstadion in der ersten Hälfte die aktivere Mannschaft und hätte spätestens in der 35. Minute in Führung gehen müssen. Doch nach einer scharfen Hereingabe von Philipp Klingmann jagte Dennis Mast das Leder freistehend aus fünf Meter weit am Tor vorbei.

Auch nach dem Wechsel hatte der KSC mehr vom Spiel und die deutlich besseren Chancen. Allerdings fehlte oft die Präzision im Abschluss, zudem war Paulis Schlussmann Philipp Tschauner wie beim Distanzschuss von Gaetan Krebs (59.) auf dem Posten.

SID

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