Köpke: DFB-Abschied „Blödsinn“

Zuspruch für unglücklichen ter Stegen

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Marc André ter Stegen erlebte gegen die USA keinen glücklichen Tag im Tor.

Washington - Der unglücklich agierende Torhüter ter Stegen bekommt sogar Trost von Klinsmann. Zwölf Gegentore in drei Länderspielen sind eine Hypothek. Doch deshalb wird der Gladbacher nicht fallen gelassen.

Fünf Gegentreffer gegen die Schweiz, drei gegen Argentinien, nun vier gegen die USA und dazu das unglückliche Eigentor - die Nationalmannschafts-Karriere von Marc André ter Stegen ist bisher alles andere als eine Erfolgsstory. „Da fühlt man einfach nur mit dem Kerl. Da wünschst du dem Torwart nur: Jetzt vergiss es so schnell wie möglich“, spendete nach dem jüngsten unglücklichen Auftritt des jungen deutschen Keepers beim 3:4 gegen die USA selbst der amerikanische Chefcoach Jürgen Klinsmann Trost.

Als ter Stegen einen harmlosen Rückpass von Benedikt Höwedes ins eigene Tor gestolpert hatte, wäre der Gladbacher wohl am liebsten im Rasen versunken. Die amerikanischen Fans verhöhnten danach den deutschen Schlussmann. „Es war keine richtig gefährliche Situation. Der Ball ist ihm durchgerutscht“, sagte Bundestorwartcoach Andreas Köpke zu der Situation.

Gerade das Mitspielen erwarten die Trainer: „Normalerweise ist er ein Torhüter, der gerade von hinten heraus sehr gut und sicher agiert, der ein guter Fußballer ist. Das sieht man auch im Training“, sagte Bundestrainer Joachim Löw: „Er hat den Fehler gemacht, klar. Das war etwas schade für ihn und natürlich auch für uns. Auf der anderen Seite hat er noch ein paar gute Bälle gehalten.“

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Dass ter Stegen mit dem unglücklichen Auftritt im Robert F. Kennedy Memorial Stadium von Washington seine Chance im Nationalteam womöglich nun verspielt haben könnte, wies die Sportliche Leitung deutlich zurück. „Blödsinn“, antwortet Köpke auf eine entsprechende Nachfrage: „Wir werden so einen jungen Torwart, der so ein Potenzial hat, nicht fallen lassen.“ Löw ergänzte: „Daraus muss er lernen, das ist das Los des jungen Torwarts. Augen zu und durch.“

Die insgesamt zwölf Gegentore in drei Länderspielen sind im Kampf um Platz drei im deutschen Tor hinter Manuel Neuer und René Adler allerdings erst einmal eine Hypothek. Ter Stegen ging in Washington aber nicht durch die Hintertür, sondern stellte sich den Fragen: „So was sollte nicht passieren“, betonte der 21-Jährige, wollte aber keinen weiteren Zuspruch: „Mir braucht keiner auf die Schulter oder den Hinterkopf zu klopfen. Ich weiß, was passiert ist.“

dpa

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