Von Sieg nur leicht versöhnt

"Totales Fiasko": Spanische Presse wird deutlich

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Spaniens Juan Mata (l.) und Fernando Torres.

Köln - Spaniens Sportpresse hat sich nach dem Erfolg der Seleccion im letzten WM-Gruppenspiel gegen Australier leicht versöhnt gezeigt, aber auch Kritik geübt.

Das bedeutungslose 3:0 (1:0) der ausgeschiedenen Spanier sei „ein Erfolg der Würde“ gewesen, schrieb die AS, ein „würdevolles Ende“ sah die Marca: „Der Sieg ist eine kleine und symbolische Trophäe für den verwöhnten Großwildjäger der letzten Jahre.“

Allerdings hagelte es auch deutliche Kritik am Abschneiden. „Es gibt keinen Grund zum Lächeln vor dem frühzeitigen vorgezogenen Urlaub“, hieß es in der Marca. Das Blatt Sport aus Barcelona schreibt: „Der brasilianische Albtraum ist vorbei, der Sieg kann den Misserfolg nicht überschminken. Spanien verabschiedet sich von der WM traurig und verärgert in der Gewissheit, dass man nicht auf der Höhe war.“

El Mundo Deportivo stellte klar: „Der Sieg täuscht nicht über das totale Fiasko hinweg. Spanien war keine Einheit, das ist die große Sünde bei dieser WM.“

sid

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