Vor Spiel gegen DFB-Elf

Ronaldo: "Bin nicht bei 110 Prozent"

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Weltfußballer Cristiano Ronaldo ist nach eigenen Worten fit für den WM-Start gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft.

Salvador da Bahia - Weltfußballer Cristiano Ronaldo ist nach eigenen Worten fit für den WM-Start gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft.

„Ich möchte bei 110 Prozent sein, aber ich bin bei 100 Prozent“, sagte Portugals Superstar vor dem ersten Spiel der Gruppe H am Montag (18.00 Uhr MESZ/ARD) gegen den dreimaligen Welt- und Europameister in Salvador: „Ich denke, das ist genug, um meiner Mannschaft zu helfen.“

Der 29-Jährige plagt sich seit Ende März mit Knieproblemen herum, nach dem ersten Training in Brasilien hatte er einen dicken Eisbeutel benötigt. „Ich habe jetzt ein paar Tage trainiert und fühle mich gut“, sagte der Torjäger von Real Madrid nach dem Abschlusstraining in Salvador: „Es gibt keinen Tag, an dem ich keine Schmerzen habe, das ist die Bürde meiner Arbeit. Ich bin bereit und will eine großartige WM spielen.“

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Gleich zu Beginn will Ronaldo seinen persönlichen Deutschland-Fluch bannen. Seit 2006 verlor er mit Portugal dreimal bei großen Turnieren gegen die DFB-Elf - zuletzt vor zwei Jahren bei der EM 0:1 in der Vorrunde. „Die historische Serie der Deutschen ist sehr gut“, gab er zu, fügte aber mit Blick auf seinen Klub an: „Real hat auch nach langer Zeit gegen Bayern München gewonnen. Ich hoffe, dieses ist das Jahr, in dem auch Portugal endlich gegen Deutschland gewinnt.“ In der Champions League hatte er mit Madrid nacheinander die Top Drei der Bundesliga, Schalke, Dortmund und Bayern, ausgeschaltet und dabei in sechs Spielen sieben Tore erzielt.

Seine Bedeutung für das portugiesische Team spielte er herunter. „Ein Spieler ist keine Mannschaft“, sagte Ronaldo, „ich bin hier, um zu helfen. Ich kann in dem einen oder anderen Spiel den Unterschied ausmachen, aber ich kann nicht das ganze Team auf meinen Schultern tragen.“ Er sei auch nicht der Chef der Mannschaft, „ich bin nur zu Hause der Boss, nur zu Hause“, betonte er grinsend.

SID

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