Hohn und Spott für Ronaldo

WM-Ticker: Hummels und Boateng im Krankenhaus

+
Jerome Boateng (l.) und Mats Hummels.

München - Noch immer stehen wir unter dem Eindruck des famosen WM-Auftakts der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal. Aber auch heute ist schon wieder einiges passiert - hier alle Infos im Live-Ticker. 

Teil 2 des WM-Tickers vom Dienstag finden Sie hier.

16.30 Uhr: Mats Hummels und Jerome Boateng mussten am Dienstag zur einer Kernspin-Untersuchung (MRT) in eine Klinik ins 60 Kilometer entfernte Eunapolis geflogen werden. Eine genaue Diagnose stand zunächst noch aus. Der Dortmunder Hummels (25) hatte sich beim glanzvollen 4:0 gegen Portugal zum WM-Auftakt am rechten Oberschenkel verletzt und musste in der 73. Minute ausgewechselt werden. Boateng (25) vom FC Bayern war in der ersten Hälfte auf die rechte Hand gefallen und hatte sich dabei am Daumen verletzt. Der Münchner spielte allerdings durch. Ob beide im zweiten Gruppenspiel am Samstag in Fortaleza gegen Ghana einsatzfähig sind, ist noch offen.

Im Fall Hummels hatte sich Bundestrainer Joachim Löw direkt nach dem Portugal-Spiel noch einigermaßen zuversichtlich gezeigt. Beim Training am Dienstag im Mannschaftsquartier Campo Bahia nahmen außer Hummels und Boateng alle 21 weiteren Spieler teil.

15.55 Uhr: Morgen treffen ja die Niederlande und Australien aufeinander. Eigentlich ja eine klare Sache, meint man. Die "Aussies" machen sich vor den scheinbar übermächtigen Oranjes aber nicht ins Hemd. "Robben und van Persie haben auch jeder nur zwei Arme und zwei Beine", stellte Verteidiger Jason Davidson ganz nüchtern fest. Wo er recht hat, hat er recht.

Für Ronaldo kam es knüppeldick

15.45 Uhr: Apropos Ronaldo: Für den kam es wirklich knüppeldick: Erst die Pleite, und nach dem Spiel auch noch der Hohn und der Spott von tausenden Facebook-Usern. Eine Auswahl gibt es hier.

15.42 Uhr: Für Cristiano Ronaldo lief's ja nun wirklich nicht besonders gut gestern Abend. Seinen absoluten Tiefpunkt hatte CR7 aber in der 85. Minute. Was dort passierte, lesen Sie hier.

15.33 Uhr: Die deutliche Niederlage der portugiesischen Nationalmannschaft gegen die deutsche Elf hat für einen wahren Sturm bei Twitter gesorgt. Rund 8,9 Millionen Kommentare wurden weltweit während des Spiels abgesetzt. Allein der Kopfstoß des Portugiesen Pepe gegen Thomas Müller löste 261.000 Tweets pro Minute aus.

Sängerin Rihanna, mit fast 36 Millionen Followern eine der am meisten gelesene Kommentatorinnen auf Twitter, erregte Aufsehen, als sie Weltfußballer Cristiano Ronaldo "mein Baby" nannte. Der Kosename wurde fast 30.000 Mal wiederholt (Retweet), konnte aber die 0:4-Niederlage der Portugiesen auch nicht verhindern.

Damit war das Spiel Deutschland gegen Portugal das bislang am zweithäufigsten auf Twitter kommentierte Match. Übertroffen wurde es nur vom Eröffnungsspiel Brasilien gegen Kroatien, das mit rund 12,2 Millionen Tweets bedacht wurde.

Sabotage bei den Urus?

15.02 Uhr: Sabotage bei Uruguays Torhüter Fernando Muslera? 

Eine Invasion von Termiten im Hotelzimmer von Uruguays Nationaltorwart Fernando Muslera könnte ein besonders gemeiner Sabotageakt gewesen sein. Dies vermutet die brasilianische Polizei laut einem Bericht der Zeitung „Tribuna de Ceará“ vom Montag. Sicherheitsbeamte und Hotelpersonal hatten die Zimmer des Hotels Marina Park am Spielort Fortaleza mehrmals überprüft, es sei ausgeschlossen, dass die Beamten die Termiten nicht bemerkt hatten, hieß es demnach aus Polizeikreisen.

Hotelmanagerin Claudia Brandao hingegen meinte, es müsse sich um einen Einzelfall handeln. „Wahrscheinlich hat jemand Essensreste auf dem Bett gelassen.“ Muslera hatte vor dem WM-Spiel der „Celeste“ am Samstag gegen Costa Rica unliebsame Bekanntschaft mit der Horde Insekten in seinem Bett gemacht und ein Foto der Tiere auf Twitter gepostet. Uruguay verlor 1:3 gegen Costa Rica.

14.39 Uhr: ARD-Moderator Matthias Opdenhövel ist gestern nach dem Deutschland-Spiel ein kleiner Lapsus unterlaufen: Er lästerte über den Weltverband Fifa - und das bei eingeschaltenen Mikrofonen. Als Opdenhövel die Information erhielt, dass Thomas Müller vom Weltverband als "Spieler des Spiels" ausgezeichnet wurde, war seine Reaktion wohl nicht für die Öffentlichkeit bestimmt: "Ist das offiziell, ‘Man of the Match’? Ja, du weißt ja nie bei den schwindeligen Fifa-Flöten", lästerte der Rheinländer, der auch in seinen Moderationen für seine spitze Zunge bekannt ist.

13.50 Uhr: Belgiens Ex-Nationaltorhüter Jean-Marie Pfaff hofft auf einen ähnlich starken Auftritt der Roten Teufel in ihrem WM-Auftaktspiel am Dienstag in Belo Horizonte gegen Algerien wie es Deutschland am Montag gegen Portugal vorexerziert hatte. "Ich bin sehr optimistisch und erwarte, das Belgien so spielt wie Deutschland. Mutig nach vorne und von sich selbst überzeugt. Wir haben die Qualität in der Mannschaft, um weit zu kommen, denn alle Positionen sind gut und doppelt besetzt", sagte der ehemalige Schlussmann von Bayern München am Dienstag dem SID.

13.14 Uhr: Nach der historischen 1:5-Schlappe gegen die Niederlande hat Spaniens Trainer Vicente del Bosque für die WM-Partie an diesem Mittwoch gegen Chile mögliche Umstellungen angekündigt. „Es könnte zwei oder drei Veränderungen geben“, sagte der 63-Jährige am Montag (Ortszeit) im Interview des TV-Senders Cuatro. „Dies bedeutet aber nicht, dass wir jemanden brandmarken. Niemand sollte wegen der Veränderungen alarmiert sein. Alle genießen unsere Zuneigung“, betonte er.

Matthäus ausgezeichnet

13.01 Uhr: Kanzler-Selfie nach dem Sieg, Genesungswünsche an Michael Schuhmacher und ein besonderer Gruß an die Frau in der Heimat - das haben die DFB-Stars im Netz nach dem Auftaktsieg geschrieben!

12.39 Uhr: Lothar Matthäus (53), ehemaliger Nationalspieler und Trainer, ist nun ganz offiziell Weltrekordhalter. 25 Spiele bestritt der Weltmeister von 1990 bei fünf verschiedenen WM-Endrunden, dafür erhielt er eine Guinness World Records-Urkunde für die meisten absolvierten WM-Partien. „So eine Auszeichnung ist wie damals der WM-Titel, bei dem ich als Kapitän den Pokal heben durfte - eine ganz besondere Anerkennung, auf die ich sehr stolz bin“, sagte Matthäus.

Video

12.23 Uhr: Die Halbzeitpause beim WM-Spiel dient nicht nur den laufstarken Akteuren auf dem Platz zur Erholung. Auch der Fußball-Fan vor dem heimischen Fernseher oder in der Kneipe nutzt die kurze Auszeit - meist geht er dann auf die Toilette, die nach einigen Getränken nötig ist. „Abertausende Zuschauer lassen dann den Wasserabsatz in die Höhe und Schmutzwasser in die Tiefe schnellen“, analysierten jedenfalls die Berliner Wasserbetriebe. Zu den Deutschland-Spielen und den K.o.-Runden bei der WM stellen sie nun gar die grafische Darstellung des Wasserverbrauchs als „WM-Spülanalyse“ ins Internet. So lag der Verbrauch in Berlin am Montagabend während der ersten Halbzeit des Spiels Deutschland-Portugal bei etwa 5000 Litern pro Sekunde (17 500 Kubikmeter/Stunde). Mit Ende der ersten 45 Minuten schoss die Kurve auf 10 000 Liter pro Sekunde (35 000 Kubikmeter/Stunde), um bis zum Anpfiff der zweiten Halbzeit schnell wieder auf den vorigen Wert zu sinken. Nach Spielende ließen sich viele Zuschauer etwas mehr Zeit. Der erhöhte Wasserverbrauch hielt noch etwas länger an - vermutlich dem Bier nach dem Spiel geschuldet.

12.15 Uhr: Brasiliens Nationalcoach Luiz Felipe Scolari hat dem portugiesischen Team nach der 0:4-Niederlage gegen Deutschland Mut zugesprochen. Das sei kein Todesurteil, meinte der 65-Jährige, der von 2003 bis 2008 Portugal trainiert hatte. „Ich möchte meine portugiesischen Freunde daran erinnern, dass wir bei der Europameisterschaft 2004 auch das erste Spiel verloren hatten“, sagte Scolari am Montag (Ortszeit) in Fortaleza. Dennoch sei Portugal bis ins Finale gekommen. Das Endspiel verlor die Auswahl dann aber gegen Auftaktgegner Griechenland. „Die Chance, weiterzukommen, ist sehr groß, und Portugal hat auch die Mannschaft, um das zu schaffen“, befand Felipão.

Ziege: "Höwedes ist nur eine 1-D-Lösung"

11.52 Uhr: Für Felix Magath gehört die deutsche Nationalelf nach dem glanzvollen 4:0-Sieg zum WM-Auftakt über Portugal zu den heißesten Titelanwärtern. „Deutschland hat sich damit wieder in die Favoritenrolle geschossen, gefolgt von Holland und Brasilien. Selbst Spanien würde ich nicht aufgeben. Und seit Messi auch Argentinien nicht“, schrieb der langjährige Bundesliga-Coach in seiner Kolumne für die Ostseezeitung. Die DFB-Elf habe ohne Mittelstürmer gespielt, was aber mit Özil, Kroos, Götze und Müller „wunderbar funktioniert“ habe. Dennoch sei das deutsche Team „noch in der Sortierungsphase. Ob diese Variante auch gegen die Topteams funktioniert, muss sich erst zeigen“, betonte der 60-Jährige.

11.41 Uhr: Es ist schon jetzt das legendärste Foto vom Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft: das Selfie von Lukas Podolski mit Kanzlerin Angela Merkel. Seit das Bild am Montagabend um kurz nach halb neun gepostet wurde, hatten es am Dienstagmittag bereits 12,6 Millionen Menschen auf Facebook gesehen. Zudem brachte es der Schnappschuss auf über 1,4 Millionen Interaktionen und mehr als 420.000 Likes. Darüber hinaus wurde das Foto rund 8500-mal kommentiert und knapp 27.000-mal geteilt - in weniger als 15 Stunden.

code

11.24 Uhr: Das taktische Experiment von Löw gestern gegen Portugal, seine Abwehrkette mit vier gelernten Innenverteidigern zu bestücken, ist voll aufgegangen. Doch Christian Ziege, der die Position des Linksverteidigers jahrelang selbst in der Nationalmannschaft ausfüllte, kann sich nicht so recht mit Löws Besetzung auf den Außenbahnen anfreunden. "Das ist Teppichflickerei. Benedikt Höwedes ist eine 1-D-Lösung links, und Jerome Boateng ist rechts auch keine echte Ideallösung", mäkelt der Europameister von 1996 im Interview mit dem "Münchner Merkur".

11.11 Uhr: Unruhige Nacht für die Mannschaft aus Honduras: Vor dem Hotel der Fußballer in Porto Feliz sind mehrere Schüsse gefallen. Bewaffnete hatten in der Nacht zu Montag (Ortszeit) in der etwa 60 Kilometer entfernten Stadt Sorocaba einen Geldautomaten gestohlen und lieferten sich um 2 Uhr morgens vor dem Hotel Transamérica eine Schießerei mit der Polizei. Obwohl die Schüsse ersten Ermittlungen zufolge nichts mit der Mannschaft zu tun hatten, gab sich der Sicherheitschef des Teams besorgt: „Natürlich waren wir beunruhigt“, sagte Saúl Bueso Mazariegos. „Das muss aufgeklärt werden.“ Der Vorfall sei der FIFA gemeldet worden. Honduras fordert nun eine Verstärkung der Sicherheitsvorkehrungen. Das honduranische Team war erst wenige Stunden zuvor von dem Spiel gegen Frankreich in Porto Alegre zurückgekehrt.

Popel-Affäre um Jogi Löw

10.46 Uhr: Hoppla, das ist ja nicht gerade appetitlich: Nach dem 4:0-Sieg gratuliert Bundestrainer Löw Portugals geschlagenem SuperstarCristiano Ronaldo per Handschlag. So weit, so gut. Nur nicht gerade die feine englische Art, sich davor in der Nase zu popeln - die ganze Geschichte und das Video zu der Aktion gibt's hier!
10.09 Uhr: Argentiniens Fußball-Ikone Diego Maradona ist nach dem 4:0-Sieg der Deutschen schwer beeindruckt. Das deutsche Team habe die Elf um Cristiano Ronaldo regelrecht plattgemacht, befand der 53-Jährige am Montag (Ortszeit) im venezolanischen TV-Sender „Telesur“, für den er die WM kommentiert: „Deutschland hat die Perfektion gestreift.“ Imponierend sei auch die physische Überlegenheit gewesen. „Deutschland macht angesichts der körperlichen Stärke Angst“, meinte Maradona. Dagegen habe Portugal „sehr klein ausgesehen“. „Ohne jeglichen Riss“, habe das Team von Joachim Löw gespielt. „Auch beim Laufen sind sie sehr, sehr intelligent.“ Voll des Lobes war die frühere Nummer „10“ der Argentinier auch für den dreifachen Torschützen Thomas Müller: „Er hat keine Muskeln, aber heute hat er ganz stark gespielt", sagte der Weltmeister von 1896, der den Münchner als „El Flaco“, den Dürren, bezeichnete.

Deutschland-Spiel beschert ARD Traumquote

9.44 Uhr: Auf der Pressekonferenz nach dem Sieg über Portugal stellte sich Bundestrainer Joachim Löw den Fragen der Journalisten. Er lobte besonders die Leistung von Thomas Müller und warnt vor dem nächsten Gegner Ghana.

9.19 Uhr: Mit seinem ersten WM-Treffer bei seinem ersten WM-Einsatz hat sich Mats Hummels einen Kindheitstraum erfüllt. Selbst seine Oberschenkelverletzung konnte seine Stimmung nicht trüben!

8.56 Uhr: Der Traumeinstand der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien hat der ARD die erwartete Top-Quote beschert. 26,36 Millionen Zuschauer verfolgten am Montag ab 18.00 Uhr das 4:0 (3:0) der DFB-Elf gegen Portugal. Dies entsprach einem Marktanteil von 81,8 Prozent und war mit Abstand der bisherige Bestwert beim Turnier am Zuckerhut.

8.16 Uhr: Eine, wenn nicht DIE entscheidende Szene des Spiels gestern war die Rote Karte gegen Portugals Pepe. Aus deutscher Sicht völlig berechtigt, klar. Mit internationaler "Brille" könnte man auch das Zu-Boden-Gehen Müllers im Zweikampf zuvor hinterfragen, doch unzweifelhaft ist: Pepes einfühlsames Herabbeugen zu Deutschlands Dreifach-Torschützen war unnötig wie ein Kropf, es gab eine Bewegung seines Kopfes in Richtung des Müllerschen Hauptes und so blieb Schiedsrichter Milorad Mazic keine andere Wahl, als den portugiesischen Innenverteidiger vom Platz zu schicken.

Pepe ist in der Fußballwelt als Heißsporn bekannt und fiel schon häufiger durch seine brutalen Aktionen auf dem Fußballfeld auf. Bei Youtube hat sich User Ahmed Abdul Razek bereits vor zwei Jahren die Mühe gemacht und die "eindrucksvollsten" Szenen aus dem Fußballleben des 31-Jährigen in einem Video zusammengestellt unter dem Titel: "Pepe: The moment of psycho".

Neues von Sprecherin des "Wort am Sonntag"

7.52 Uhr: Viele Fußball-Fans trauten ihren Ohren und Augen nicht, als sie am Wochenende in der Nacht von Samstag auf Sonntag während der Halbzeitpause des Spiels England - Italien das "Wort zum Sonntag" verfolgten. Pastoralreferentin Verena Maria Kitz sprach im Auftrag des NDR zum Thema "Seitenwechsel". Was folgte, waren Hohn und Spott in den sozialen Netzwerken. Nun hat sich Frau Kitz noch einmal zu ihrem Beitrag geäußert, in dem sie eigentlich für mehr Gerechtigkeit auf der Welt plädieren wollte. "Ich freue mich drüber, dass über sechs Millionen Menschen dieses Wort gesehen und die Botschaft vom Seitenwechsel gehört haben. Schade, dass der Einstieg bei vielen nicht ankam", erklärte sie gegenüber "Focus Online". Ihre Botschaft laute: "Auch wenn wir feiern und Fußball schauen, dürfen wir die Menschen in Brasilien nicht vergessen, in den Favelas und auf den Kaffeeplantagen!"

7.23 Uhr: Sängerin Rihanna (26) hat während des 4:0-Sieges der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal fleißig getwittert. „Ich hasse es, Spiele wie diese zu gucken. Zwei meiner Favoriten“, schrieb die Musikerin aus Barbados vor der WM-Partie in Brasilien. Später stellte sie fest: „Deutschland ist so verdammt stark heute.“ Nach der Partie leitete die fußballbegeisterte Rihanna die Fotomontage einer Fan-Seite weiter. Dort ist sie Arm in Arm mit Bundestrainer Joachim Löw und den Nationalspielern Lukas Podolski und Miroslav Klose zu sehen. Bastian Schweinsteiger posiert im Wachsfigurenkabinett neben Rihannas Ebenbild.

6.52 Uhr: Griechenlands Verteidiger Sokratis von Borussia Dortmund hat sich über die Kritik nach dem 0:3 im WM-Auftaktspiel gegen Kolumbien beschwert. „Die griechischen Fans sollten wissen, dass wir unsere Fehler als erstes erkennen. Es ist nicht richtig, dass in diesem Land immer alles sofort platt gemacht wird, gerade, wenn wir noch am Anfang einer wichtigen Sache stehen“, schrieb der 26-Jährige am Montagabend (Ortszeit) auf Facebook.

6.39 Uhr: Die deutsche Mannschaft ist wieder im Campo Bahia. Das 4:0 gegen Portugal löst in der Heimat Euphorie aus, war aber nur der erste Schritt zum angestrebten Titel. Torheld Müller warnt: "Wir brauchen nicht so zu tun, als wenn wir hier als Übermannschaft gestartet sind."

US-Vize-Präsident kommt zu spät

6.29 Uhr: Der italienische Nationaltorhüter Gianluigi Buffon hat nach seiner Knöchelverletzung erstmals wieder auf dem Platz trainiert. Der 36-Jährige absolvierte am Montagnachmittag (Ortszeit) in Mangaratiba ebenso ein leichtes Programm auf dem Platz wie der zuvor ebenfalls verletzte Verteidiger Mattia De Sciglio. Bei beiden Spielern ist jedoch weiter unklar, ob sie im zweiten Spiel der Azzurri am Freitag gegen Costa Rica dabei sein können.

6.27 Uhr: Brasiliens Regierung ist zufrieden mit dem WM-Start. „Offensichtlich hat es einige Unannehmlichkeiten hier und dort gegeben. Im Allgemeinen ist die Bilanz der ersten Tage (aber) sehr positiv“, sagte Tourismusminister Vinícius Lages am Montag in Rio de Janeiro. Er rechne damit, dass rund 600.000 ausländische Touristen während der WM in Brasilien sein würden. Dazu kämen rund drei Millionen brasilianische WM-Touristen. Allerdings lägen noch keine exakten Daten vor.

6.25 Uhr: Das fünftschnellste Tor der WM-Geschichte fiel zu früh für US-Vizepräsident Joe Biden. Der Stellvertreter von Barack Obama, der den 2:1-Auftaktsieg der von Jürgen Klinsmann trainierten Amerikaner in Natal vor Ort verfolgte, war verspätet im Stadion angekommen und hatte dadurch das 1:0 durch Clint Dempsey nach nur 30 Sekunden verpasst. Das berichtete die Nachrichten-Webseite G1.

Capello erklärt sein Twitter-Verbot

6.11 Uhr: Die WM in Brasilien steuert auf einen Torrekord zu. In den 14 Partien der ersten fünf Spieltage fielen 44 Treffer. Sollte der bisherige Schnitt von 3,14 Toren pro Spiel über sämtliche 64 WM-Partien gehalten werden, käme man am Ende auf 201 Treffer. Der bisherige Rekord liegt bei 171 Toren (ohne Elfmeterschießen) und wurde beim Endrunden-Turnier 1998 in Frankreich aufgestellt. Schon jetzt sind mit 44 Treffern in Brasilien so viele Tore gefallen wie seit der WM vor 56 Jahren in Schweden nicht. Zum Vergleich: 2010 in Südafrika waren es zum gleichen Zeitpunkt 23 (Schnitt: 1,64), vor acht Jahren in Deutschland immerhin 31 Treffer (Schnitt 2,21).

video

6.05 Uhr: Russlands Trainer Fabio Capello hat das Verbot von Social-Media-Aktivitäten für seine Spieler mit möglichen Missverständnissen erklärt. „Tweets können Probleme verursachen, wenn sie nicht eindeutig geschrieben werden. Daher habe ich meine Spieler gebeten, darauf zu verzichten“, sagte der Italiener. Neben dem Kurznachrichtendienst Twitter sind auch weitere Netzwerke wie Facebook oder Instagram davon betroffen.

6.04 Uhr: Eine vermeintliche „Stinkefinger-Geste“ von Portugals Raul Meireles beim 0:4-Debakel gegen Deutschland sorgte für einen Sturm der Entrüstung, war aber wohl nur eine taktische Anweisung.

6.00 Uhr: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Live-Ticker zu Tag Nummer sieben bei der Fußball-WM 2014. Es ist der Tag nach dem ersten Deutschland-Spiel - was war das für ein Fußballfest gestern: Schlaaaaand!! Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Partie. Gestern Abend spielten außerdem noch Iran gegen Nigeria 0:0, in der Nacht siegten die USA in der "deutschen Gruppe" mit 2:1 gegen Ghana.

Was gestern rund um die Weltmeisterschaft passierte, können Sie hier in unserem WM-Ticker vom Montag nachlesen.

Pressestimmen: "Müller 3 - Portugal 0"

Pressestimmen: "Verloren, Playboy"

Und hier noch ein Blick auf die heutigen Partien:

18.00 Uhr: Belgien - Algerien (Gruppe H)

21.00 Uhr: Brasilien - Mexiko (Gruppe A)

24.00 Uhr: Russland - Südkorea (Gruppe H)

dh/dpa/sid/wi/lin

Mehr zum Thema:

Alexander Zverev nun gegen Nadal - Djokovic ausgeschieden

Alexander Zverev nun gegen Nadal - Djokovic ausgeschieden

Die deutschen Promis bei der Berliner Fashion Week - Bilder

Die deutschen Promis bei der Berliner Fashion Week - Bilder

Grippewelle 2017: Die aktuelle Lage in Deutschland

Grippewelle 2017: Die aktuelle Lage in Deutschland

Werder-Training am Donnerstag

Werder-Training am Donnerstag

Meistgelesene Artikel

Hoeneß berichtet erschütternde Details aus seiner Knast-Zeit

Hoeneß berichtet erschütternde Details aus seiner Knast-Zeit

Draxler nach Verletzungspause vor Comeback bei PSG

Draxler nach Verletzungspause vor Comeback bei PSG

FC Bayern holt Süle und Rudy von 1899 Hoffenheim

FC Bayern holt Süle und Rudy von 1899 Hoffenheim

Juve patzt - Verfolger kommen näher

Juve patzt - Verfolger kommen näher

Kommentare