"Besser als 2010"

Sarpei freut sich über Leistung der Afrikaner

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Hans Sarpei.

Mainz - Ghanas früherer Nationalspieler Hans Sarpei hat sich positiv über Abschneiden der afrikanischen Teams bei der Fußball-WM in Brasilien geäußert.

 „Ich glaube, die Mannschaften sind jetzt besser als 2010. Damals war nur Ghana durchgekommen“, sagte der ehemalige Bundesligaprofi im ZDF-Frühstücksfernsehen: „Es sollten mehr Teams aus Afrika dabei sein, wir haben uns entwickelt. Die Elfenbeinküste hatte Pech mit dem Elfmeter in der letzten Minute. Vielleicht schafft es Ghana ja auch noch.“

Sarpei kennt die Probleme der Afrikaner aus eigener Erfahrung: „Ich glaube nicht, dass sie schlechter vorbereitet sind. Wie man die Afrikaner kennt, haben sie immer andere Probleme. Intern ist das immer schwierig.“

Insgesamt fünf Mannschaften aus Afrika hatten sich für die WM-Endrunde in Brasilien qualifiziert. Kamerun mit dem deutschen Trainer Volker Finke und die Elfenbeinküste sind nach der Vorrunde ausgeschieden. Nigeria hat sich trotz der 2:3-Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Argentinien als Zweiter für das Achtelfinale qualifiziert. Am Donnerstag konnten der deutsche Gruppengegner Ghana und Algerien ebenfalls noch den Einzug in die Runde der letzten 16 schaffen.

Sarpei, der 2010 mit den Black Stars unglücklich im Viertelfinale gegen den späteren WM-Vierten Uruguay gescheitert war, drückt seinen Landsleuten jedenfalls die Daumen. „Als Erstes muss Ghana sein Gruppenspiel mit zwei oder drei Toren Unterschied gewinnen. Dann muss man abwarten, wie das Spiel Deutschland gegen die USA ausgeht. Am besten wäre es, wenn Deutschland gewinnt und Ghana auch weiterkommt“, meinte der 37-Jährige.

mm

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