Bayern-Star bricht sein Schweigen

Schweinsteiger: "Es geht hier nicht um mich"

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Bastian Schweinsteiger hat auf der Pressekonferenz des DFB-Teams sein Schweigen während der WM gebrochen.

Santo Andre - Lange hat sich Bastian Schweinsteiger bei der WM in Brasilien bedeckt gehalten. Vor dem Halbfinale hat er auf einer Pressekonferenz sein Schweigen gebrochen.

Die Augen von Bastian Schweinsteiger leuchteten. Brasilien! Das Giganten-Duell der WM zieht aber nicht nur den erfahrenen Mittelfeld-Chef in seinen Bann, nein: Alle Spieler und Trainer der deutschen Nationalmannschaft sind vor dem Halbfinale gegen die Selecao gleichermaßen elektrisiert und im „Gelbfieber“. Und die historische Tat gegen Frankreich im Viertelfinale? Nur noch eine Randnotiz.

„Das Spiel hat einen sehr hohen Stellenwert. Gegen den Gastgeber zu spielen, ist eine große Ehre und Herausforderung. Solche Spiele saugt man auf. Da macht das Fußballspielen noch mehr Spaß“, sagte Schweinsteiger am Sonntag mit einem breiten Grinsen. Und nur, damit keine Missverständnisse aufkommen: „Wir wollen natürlich gewinnen, das ist klar“, sagte der 106-malige Nationalspieler vor dem Spiel am Dienstag (22.00 Uhr MESZ/ZDF) in Belo Horizonte mit Bestimmtheit an.

Dass Schweinsteiger beim ersten WM-Spiel gegen Portugal nicht berücksichtigt wurde, stellt für ihn kein Problem dar: "Ich habe komplette die Meinung vom Trainer geteilt, er hat da immer richtig entschieden. Die Spiele hier sind sehr kraftraubend. Von daher war es für mich ideal." Und fügte im Hinblick auf einen möglichen WM-Titel an: "Es geht ja hier nicht um mich oder eine Person, sondern darum, dass wir Weltmeister werden. Das Kollektiv steht im Vordergrund."

Um für das erst zweite WM-Duell gegen die Selecao nach dem 0:2 im Finale 2002 gerüstet zu sein, hat Löw sogar den üblichen Fahrplan über den Haufen geworfen. Statt am Sonntag fliegt das DFB-Team nun erst am Montag nach Belo Horizonte, um mehr Zeit zur Regeneration zu haben. Im Campo Bahia war am Wochenende Ruhe das oberste Gebot. Es gab sogar Alkoholverbot.

Für  Schweinsteiger ist eine Fortsetzung seiner internationalen Karriere bis zur nächsten Weltmeisterschaft 2018 in Russland durchaus möglich. „Ich bin 29 und in einem guten Alter. Ich kann mir sicherlich noch eine WM vorstellen, wenn alles so funktioniert, wie es sein sollte“, sagte der deutsche Mittelfeldchef am Sonntag in Santo Andre.

Schweinsteiger bestreitet am Dienstag (22.00 Uhr MESZ/ZDF) im WM-Halbfinale in Belo Horizonte gegen Brasilien sein 107. Länderspiel (23 Tore). Für den Profi von Bayern München ist die WM in Brasilien bereits sein sechstes Turnier in der DFB-Auswahl. Bei der EURO 2004 in Portugal war Schweinsteiger das erste Mal dabei gewesen.

bix/sid

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