Zweitliga-Zusammenfassung

Union, Paderborn und Lautern jubeln

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Freude bei dem Torschützen zum 2:0 Simon Terodde (l), Roberto Puncec und Marc Pfertzel vom 1. FC Union Berlin.

Berlin - Union Berlin bleibt an Zweitliga-Tabellenführer Greuther Fürth dran und schließt dank eines Sieges gegen Sandhausen vorerst nach Punkten auf. Auch beim 1. FC Kaiserslautern darf gejubelt werden.

Union Berlin hat in der 2. Fußball-Bundesliga vorgelegt und nach Punkten zum Tabellenführer SpVgg Greuther Fürth aufgeschlossen. Die Köpenicker feierten am Freitagabend mit dem 3:0 (1:0) gegen den SV Sandhausen bereits ihren sechsten Sieg und untermauerten den beeindruckenden Start in die neue Saison. Der 1. FC Kaiserslautern bestätigte dank eines ungefährdeten 3:0 (2:0)-Erfolgs bei Arminia Bielefeld seinen Aufwärtstrend nach der Anstellung von Trainer-Hoffnungsträger Kosta Runjaic. Die Pfälzer schoben sich vorübergehend auf Rang vier vor und verdrängten damit auch den FC St. Pauli, der dem SC Paderborn überraschend mit 1:2 (0:0) unterlag.

Die Berliner Schnellstarter erarbeiteten sich auch gegen Sandhausen eine erstaunliche Überlegenheit. Der Langzeit-Berliner Torsten Mattuschka (25. Minute) sorgte an seinem 33. Geburtstag für die schnelle Führung. Eine Kombination über Simon Terodde und Benjamin Köhler schloss der Mittelfeldprofi mit einem Schlenzer neben den rechten Pfosten ab. Unmittelbar nach der Pause präsentierte sich Mattuschka dann als perfekter Vorbereiter: Nach seiner gescheiten Hereingabe von links entschied Terodde (47.) schon das Spiel, später besorgte Sören Brandy (66.) noch das dritte Berliner Tor und gab den endgültigen Startschuss für die abendliche Siegerparty.

Vom Stadion zur Arena: So hießen Fußballtempel früher

Vom Stadion zur Arena: So hießen Fußballtempel früher

Die BayArena in Leverkusen, die Heimstätte von Bayer 04, hat knapp über 30.000 Sitzplätze. Bis zum Jahr 1998 hieß das Stadion aber noch ... © dpa
Urlich-Haberland-Stadion. Benannt wurde es nach dem ehemaligen Vorstands-Vorsitzenden der Bayer AG. © dpa
Die AllianzArena in München. Hier spielen der deutsche Rekordmeister  FC Bayern und der TSV 1860 München vor bis zu 69.000 Zuschauern. Die Arena ist ein Neubau, zuvor kickten die Bayernspieler ... © dpa
... im Olympiastadion. Dort feierten die Bayern bislang ihre größten Erfolge, auch für die Nationalmannschaft ein gutes Pflaster: Deutschland wurde in München 1974 Weltmeister. 1860 München indes spielte vor den Auftritten in der Allianz Arena im ... © Getty
... Stadion an der Grünwalder Straße. Viele Löwenfans würden dort auch heute gerne wieder die Heimspiele ihrer Mannschaft sehen, statt im Wohnzimmer des verhassten Lokalrivalen. © Getty
Die Veltins-Arena in Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 bestreitet heute seine Heimspiele in einem der modernsten Stadien der Welt. Zuvor aber kickten die Königsblauen ... © dpa
... im weiten Oval des Gelsenkirchener Parkstadions. Das gibt es heute noch, die Veltins-Arena ist im Norden neu gebaut worden. © dpa
Borussia Dortmund spielt nach wie vor vor rund 80.000 Zuschauern. Seit dem 1. Dezember 2005 heißt die Heimstätte der Gelb-Schwarzen Signal-Iduna-Park. Vorher trug das Stadion den Namen ... © dpa
... Westfalenstadion. Auch mit neuem Namen: Die Arena in Dortmund ist das größte reine Fußballstadion Deutschlands. Es gilt zudem als Wahrzeichen der Stadt. © dpa
Die Imtech Arena ist das Stadion des Hamburger SV. Nach dem Neubau trug es zunächst den Namen AOL-Arena, dann hieß sie HSH Nordbank Arena. Doch die ursprüngliche Spielstätte der Hanseaten, wo sie ihre größten Erfolge feierten, trug den Namen ... © dpa
... Volksparkstadion. Hier hat Uwe Seeler noch gekickt. © Getty
Das ist die Commerzbank Arena in Frankfurt, dort trägt Eintracht Frankfurt ihre Heimspiele aus. Zuvor nannte sich die Arena noch ... © dpa
... Waldstadion. Nach dem Umbau finden dort noch rund 51.500 Fans Platz. © dpa
Hier in der Volkswagen-Arena feierte der VfL Wolfsburg 2009 die Deutsche Meisterschaft. Zuvor trugen die Wölfe ihre Heimspiele aber im ... © dpa
... VfL-Stadion am Elsterweg aus. © Wikipedia Commons
Das Bild zeigt die Mercedes-Benz Arena, wie sie nach dem Umbau aussehen soll. Der VfB Stuttgart trug zuvor seine Heimspiele im ... © dpa
... Gottlieb-Daimler-Stadion aus. Das hieß bis 1993 noch Neckarstadion. © Getty
Das Stadion im Borussia-Park ist der Spielort von Borussia Mönchengladbach. Das Stadion wurde am 30. Juli 2004 feierlich eröffnet. Zuvor absolvierten die Fohlen ihre Heimspiele im ... © dpa
... Stadion am Bökelberg. Dort feierte der VfL Borussia Mönchengladbach seine größten Erfolge. © Wikipedia Commons
Der 1. FC Köln spielt im RheinEnergieStadion. Sein Vorläufer war das 1923 an gleicher Stelle erbaute ... © Getty
... Müngersdorfer Stadion, welches 1975 neu errichtet wurde. © Getty
Das Rewirpowerstadion ist die Wettkampfstätte des VfL Bochum. Das Stadion liegt an der Castroper Straße, wo der VfL und seine Vorgängervereine bereits seit 1911 Fußball spielen. Der VfL Bochum verfügt damit über eine der traditionsreichsten Wettkampfstätten im deutschen Profifußball. Allerdings hieß das Stadion zuvor ... © dpa
... Ruhrstadion. © Getty
Das Badenova-Stadion in Freiburg. Mittlerweile heißt das Wohnzimmer der Breisgauer schon wieder anders. Nämlich Mage Solar-Stadion. Hier trägt der SC seine Heimspiele aus. Die Badener kickten früher im ... © dpa
... Dreisamstadion. © Getty
Die HDI-Arena ist ein Fußballstadion im Stadtteil Calenberger Neustadt in Hannover und Wettkampfstätte des Bundesligisten Hannover 96. Von 2002 bis 2013 trug der Fußballtempel den Namen AWD-Arena. Das ursprüngliche Stadion hieß ... © dpa
... Niedersachsenstadion. Das wurde 1954 fertiggestellt und fasste einst bis zu 86.000 Zuschauer. © dpa
Der 1. FC Nürnberg trägt seine Heimspiele neuerdings im Grundig-Stadion aus. Zuvor hieß die Arena ... © Getty
... Frankenstadion. Am 14. März 2006 wurde es umbenannt. Vormals trug es den Namen Städtisches Stadion. © Getty
Das Millerntor-Stadion ist der Austragungsort der Heimspiele des FC St. Pauli. Vor 1998 trug es den Namen ... © Getty
... Wilhelm-Koch-Stadion. Den Namen verdankte es dem ehemaligen Präsidenten des Vereins. © Getty
Die SGL-Arena ist die neue Heimat des FC Augsburg. Die Arena wurde am 26. Juli 2009 eröffnet. Zuvor spielte der FCA im ... © Getty
... Rosenaustadion. Das ist übrigens mit einem Fassungsvermögen von 31.300 Zuschauern noch vor der SGL-Arena das größte Stadion Augsburgs. © Getty
Die SchücoArena in Bielefeld. Hier kicken die Spieler von Arminia. Zuvor nannte sich die Sportstätte ... © Getty
... Bielefelder Alm oder Alm oder Alm-Stadion. Im Grundbuch steht allerdings: Stadion an der Melanchthonstraße. Der Verein trat die Namensrechte 2004 an die Firma Schüco ab. © Getty
Die Esprit-Arena in Düsseldorf. Hier spielt die Fortuna. Bis 2009 hieß das Stadion allerdings LTU-Arena. Der Neubau wurde an der Stelle des Vorgängers errichtet, und der hieß ... © Getty
... Rheinstadion. Dort trugen ab 1995 auch die Sportler der American-Football-Mannschaft Rhein Fire ihre Heimspiele aus. © Getty
Die Schauinsland-Reisen-Arena ist ein Fußballstadion in Duisburg. Sie ist die Heimat des Traditionsvereines MSV Duisburg. Der spielte aber vorher im ... © Wikipedia Commons
... Wedaustadion. Das wurde 1921 gebaut und war mit einem Fassungsvermögen von 40.000 Zuschauern nach dem Berliner Grunewaldstadion erst die zweite Großsportstätte in Deutschland. Das Wedaustadion wurde 2003 abgerissen. Am selben Ort entstand die MSV-Arena. © Getty
Die Benteler-Arena in Paderborn ist die Heimat des SC Paderborn. Bis Juni 2009 hieß die Spielstätte Paragon Arena, danach Energieteam Arena. Davor wiederum trug der SC seine Heimspiele im ... © Getty
... Hermann-Löns-Stadion aus. Bis Ende der Saison 2007/08 kickte der SCP dort, dann zogen die in den Neubau um. © Getty
Die DKB-Arena ist das Fußballstadion des FC Hansa Rostock. Das Stadion trug bis 2007 allerdings den Namen ... © dpa
... Ostseestadion. © Getty
Das Frankfurter Volksbank Stadion dient unter anderem dem FSV Frankfurt als Heimat. Zuvor kickten die Hessen im ... © dpa
... im Stadion am Bornheimer Hang. © Getty
Aus dem Leipziger Zentralstadion ... © Getty
... wurde 2010 die Red Bull Arena © Getty
Dynamo Dresden spielt seit 2010 im Glücksgas-Stadion. Zuvor hingegen... © getty
...waren die Sachsen im Rudolf-Harbig-Stadion beheimatet. © getty
Das Stadion am Bruchweg war der Ort der größten Erfolge des 1. FSV Mainz 05. Zwei Aufstiege wurden hier gefeiert. Doch mit der Saison 2011/12... © getty
...ziehen die Jungs um Coach Thomas Tuchel in die neugebaute Coface-Arena um. © getty
Früher spielte die TSG Hoffenheim im Dietmar-Hopp-Stadion. Dort verbrachten sie mehrere Jahre in unterklassigen Ligen. Heute hingegen... © getty
...nennt sich das Team aus Sinsheim "1899 Hoffenheim" und kickt erstklassig in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena. © dpa
In den letzten Jahren kickte der FC Ingolstadt 04 im Tuja-Stadion. Dort gewannen sie z.B. die Relegation 2010. Jetzt spielen sie... © dpa
...im neu errichteten Audi-Sportpark. © dpa

Vorerst trennt die Hauptstädter damit nur noch die etwas schlechtere Tordifferenz von den punktgleichen Fürthern (20 Zähler), die am Montag bei Fortuna Düsseldorf ran müssen. „Wir haben uns eingeschworen und gesagt: Wir wollen unbedingt 20 Punkte nach dem zehnten Spieltag haben. Umso schöner, dass das geklappt hat“, kommentierte Geburtstagskind Mattuschka.

Nur drei Zähler vom Spitzenduo entfernt ist Kaiserslautern - nach dem Trainerwechsel läuft es unter Runjaic auch sportlich wieder bestens in der Pfalz. Olivier Occean (9.) und Mohamadou Idrissou (45.) münzten den spielerisch reifen Auftritt in Bielefeld in Tore um. Nach der Pause verpassten es die Gäste gleich mehrfach, noch nachzulegen; Karim Matmour (46.) und Occean (59.) zielten zu ungenau.

Erst Idrissou (79.) per Foulelfmeter ließ das 3:0 folgen und veredelte die bisherigen Siege unter dem neuen Coach. Die anstehende Länderspielpause kommt da fast etwas ungelegen. Zumindest Runjaic sieht es positiv: „Die paar Tage werden uns gut tun, die Jungs haben sich einen kleinen Urlaub verdient: Sie bekommen drei Tage frei.“

Am Hamburger Millerntor bewahrte auch der zwischenzeitliche Ausgleich von Christopher Nöthe St. Pauli nicht vor der dritten Saisonniederlage. Der frühere Paulianer Mahir Saglik (49.) und Johannes Wurtz (78.) sorgten für den ostwestfälischen Überraschungserfolg beim Hamburger Stadtteilclub. Nöthes Tor (66.) ließ die Anhänger der Kiezkicker nur ganz kurz jubeln.

dpa

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