Elfer-Fest in Berlin

Union bleibt dran - 1860 patzt

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Die Mannschaft von Union jubelt nach dem Ausgleich zum 1:1.

Berlin - Union Berlin hat sich mit dem zweiten Sieg in Folge endgültig im Rennen um Platz drei zurückgemeldet. Einen Dämpfer musste der TSV 1860 hinnehmen.

Union Berlin drehte am 19. Spieltag der 2. Bundesliga die Partie gegen Arminia Bielefeld nach einem frühen Rückstand und hat nach dem 4:2 (3:1)-Sieg ebenso 31 Punkte auf dem Konto wie der drittplatzierte Karlsruher SC.

1860 München erlitt dagegen im Aufstiegsrennen einen weiteren Rückschlag. Fünf Tage nach der Niederlage gegen den FC St. Pauli kam die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel beim FSV Frankfurt trotz Überzahl nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus und hat drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Die seit vier Spielen sieglosen Hessen verließen durch den Punktgewinn die Abstiegsränge.

Für die Berliner trafen Mario Eggimann (18.), Patrick Kohlmann (26.), Adam Nemec (42.) und Torsten Mattuschka (49., Foulelfmeter), Fabian Klos (1.) und Tim Jerat (51., Foulelfmeter) für Bielefeld.

In Frankfurt brachte Mathew Leckie die Gastgeber in Führung (21. ), Moritz Stoppelkamp glich aus (38./Handelfmeter). Vor dem Elfmeter hatte FSV-Akteur Manuel Konrad Gelb-Rot gesehen (37.). Die erneute FSV-Führung durch Zafer Yelen (70.) beantwortete Stoppelkamp mit seinem zweiten Treffer (90.).

Die 20.314 Zuschauer hatten im Stadion an der alten Försterei kaum Platz genommen, da jubelten schon die Bielefelder. „Maskenmann“ Klos köpfte nach 26,5 Sekunden zum 0:1 ein und erzielte damit das zweitschnellste Tor der Saison.

Union kam dank einer Standardsituation zurück ins Spiel. Eggimann, der beim Gegentreffer keine gute Figur gemacht hatte, köpfte nach einer Ecke von Mattuschka zum 1:1 ein.

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Die Führung der Gastgeber bereitete Adam Nemec im Strafraum der Bielefelder geschickt vor. An Kohlmanns Schuss war Schlussmann Patrick Platins zwar noch dran, verhindern konnte er den Rückstand aber nicht. Nemec selbst war dann nach einer weiteren Mattuschka-Ecke mit dem Kopf zur Stelle.

Die zweite Hälfte begann mit einem Elfmeter-Festival. Zunächst erhöhte Mattuschka vom Punkt auf 4:1, ehe Jerat nur zwei Minuten später auf der Gegenseite einen Strafstoß verwandelte.

SID

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