Transferverbot

Barca-Präsident wittert Verschwörung

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Josep Maria Bartomeu

Barcelona - Der FC Barcelona wittert nach der vom Fußball-Weltverband FIFA verhängten Transfersperre eine Verschwörung.

„Wir sind der größte Verein der Welt, und vielleicht gefällt das jemandem nicht“, sagte Präsident Josep Maria Bartomeu am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. Sein Klub registriere schon seit einiger Zeit, dass „jemand versucht, Barca zu schaden. Wir untersuchen das genau.“

Laut Bartomeu war eine anonyme Anzeige Anfang Februar der Auslöser für die Ermittlungen der FIFA. Der Weltverband hatte gegen den spanischen Meister wegen Verstößen gegen die Transferbestimmungen bei minderjährigen Spielern eine Transferverbot für zwei Perioden verhängt. Bartomeu nannte die Strafe „unverhältnismäßig und sieht seinen Klub als `Opfer einer großen Ungerechtigkeit“. Bartomeu betonte, dass im Nachwuchszentrum der Katalanen kein Kind ohne Einwilligung seiner Eltern spiele: „Hier hat alles seine Ordnung.“

Die Planungen für die kommende Saison bleiben laut des Barca-Präsidenten vorerst unverändert, sagte der Barca-Chef. Noch immer ist offen, ob der mögliche Transfer des Torhüters Marc-Andre ter Stegen von Borussia Mönchengladbach betroffen ist. Auf SID-Anfrage hieß es vonseiten der FIFA: „Grundsätzlich gilt der Transferbann für jeden Spieler in den beiden kommenden Transferperioden (Sommer 2014 und Winter 2015). Da aber die Entscheidung des FIFA-Disziplinarkomitees noch nicht final getroffen und bindend aufgrund des Einspruchs ist, bitten wir um Verständnis, dass wir nicht jeden Einzelfall kommentieren können.“

Ter Stegens Berater Gerd vom Bruch hatte am Mittwochabend bei Sport Bild online gesagt: „Stand jetzt ist - wenn ich die Mitteilung der FIFA richtig interpretiert habe - ein Transfer von Marc-Andre im Sommer zu Barcelona ausgeschlossen.“

SID

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