Strittige Szene im Pokal-Finale

Torlinientechnik: Rauball bereit zu neuer Debatte

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Reinhard Rauball

München - Ein nicht gegebenes Tor beim DFB-Pokal-Finale hat das Thema Torlinientechnik wieder auf den Plan gerufen. Ligapräsident Rauball ist für eine Wiederaufnahme der Debatte.

Nach der strittigen Szene um das nicht gegebene Tor von Mats Hummels beim DFB-Pokal-Finale sollte laut Ligapräsident Reinhard Rauball das Votum der 36 Proficlubs gegen die Einführung der Torlinientechnik noch einmal überdacht werden. „Wenn Borussia Dortmunds Vorstandschef Joachim Watzke oder ein Vertreter eines anderen Klubs die Torlinientechnik erneut vorschlagen, werde ich das befürworten“, sagte der BVB-Präsident der Süddeutschen Zeitung (Montag). Dies sei auch „sofort“ denkbar und möglich.

Die Debatte über die Torlinientechnik war nach der 0:2-Niederlage der Dortmunder im Pokal-Finale gegen den FC Bayern neu entbrannt. In der 64. Minute war ein vermeintliches Tor des Dortmunders Hummels von Schiedsrichter Florian Meyer (Burgdorf) nicht gegeben worden, obwohl der Ball scheinbar die Linie überquert hatte.

Erst am 24. März dieses Jahres hatten die 36 Erst- und Zweitligisten die Einführung der Torlinientechnik mehrheitlich abgelehnt. Nur neun der 18 Erstligisten und drei der 18 Zweitligisten waren für die Einführung einer technischen Entscheidungshilfe für die Schiedsrichter. Abgelehnt wurde die Einführung auch, weil viele Klubs die Kosten für den Einbau der Technik scheuen.

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dpa

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