WM-Vorbereitungsspiel in Russland

Länderspiel: Nigeria schlägt Argentinien - Agüero ohnmächtig

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Schockmoment für Sergio Agüero im Länderspiel mit Argentinien gegen Nigeria.

WM-Finalist Argentinien hat erneut ohne Superstar Lionel Messi geschwächelt. Für einen Schockmoment im Testspiel gegen Nigeria sorgte ein prominenter Sturmkollege.

Krasnodar - Die argentinische Nationalmannschaft hat ohne ihren Superstar Lionel Messi einen Dämpfer in Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Russland erhalten. Gegen WM-Teilnehmer Nigeria mit dem deutschen Trainer Gernot Rohr unterlag die „Albiceleste“ nach klarer Führung mit 2:4 (2:1). 

Im Krasnodar-Stadion, welches trotz moderner Technik und einer Zuschauerkapazität von 35.000 Plätzen nicht zu den WM-Stadien 2018 gehört, erzielten Ever Banega (27.) und Sergio Aguero (36.) die Tore für den Vizeweltmeister. Kelechi Iheanacho (44.), Alex Iwobi (52., 73.) und Brian Idowu (54.) drehten das Spiel zugunsten der Afrikaner. Agüero musste in der Halbzeit ausgewechselt werden, nachdem er in der Kabine in Ohnmacht gefallen war. Bereits vor einigen Wochen erlebte der argentinische Angreifer einen bitteren Zwischenfall, als er an einem freien Tag in den Niederlanden bei einem Auto-Crash verletzt wurde

Nigeria mit Trainer Rohr dreht 0:2-Rückstand, Agüero im Krankenhaus

Laut der russischen Sporttageszeitung Sport Express wurde der Stürmerstar von Manchester City vorsichtshalber für einige medizinische Tests ins Krankenhaus gebracht. Messi, der sein Land mit drei Toren im entscheidenden Quali-Spiel zur WM geschossen hatte, wurde geschont und ist bereits zurück im Training beim FC Barcelona. In Reihen der „Super Eagles“ stand der Mainzer Leon Balogun in der Anfangsformation, er wurde in der 61. Minute ausgewechselt. Stuttgarts Emiliano Insua kam bei Argentinien ab der 80. Minute zum Einsatz.

Vor dem Duell mit Nigeria absolvierte Argentinien ebenfalls in Russland bereits ein Spiel gegen den WM-Gastgeber: Die Aufregung um den südamerikanischen Superstar vor dem Match gegen die russische „Sbornaja“ war riesig. 

Im Rahmen der Partie verkündete der nigerianische Fußball-Verband NFF die Einigung in der Diskussion um die fälligen Spielerprämien für die WM-Qualifikation. Bei der WM 2014 in Brasilien hatte es im Lager der afrikanischen Auswahl heftige Dissonanzen über die Prämienzahlungen gegeben. Diese gipfelten in einem Trainingsstreik der Spieler.

SID

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