1:0 gegen Saudi-Arabien

Suárez führt Uruguay ins Achtelfinale

Torschütze Luis Suarez (l-r) und seine Mitspieler Matias Vecino und Jose Maria Gimenez bejubeln den Treffer zum 1:0. Foto: A. Medichini/AP
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Torschütze Luis Suarez (l-r) und seine Mitspieler Matias Vecino und Jose Maria Gimenez bejubeln den Treffer zum 1:0. Foto: A. Medichini/AP
Uruguays Luis Suarez (M) bei einem Schuss aufs Tor. Foto: Li Ming/xinhua
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Uruguays Luis Suarez (M) bei einem Schuss aufs Tor. Foto: Li Ming/xinhua
Saudi-Arabiens Hattan Bahbir (l) und Uruguays Matias Vecino kämpfen um den Ball. Foto: Darko Vojinovic/AP
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Saudi-Arabiens Hattan Bahbir (l) und Uruguays Matias Vecino kämpfen um den Ball. Foto: Darko Vojinovic/AP
Saudi-Arabiens Mohammed Al-Buraik (l) versucht vor Uruguays Cristian Rodriguez an den Ball zu kommen. Foto: Darko Vojinovic/AP
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Saudi-Arabiens Mohammed Al-Buraik (l) versucht vor Uruguays Cristian Rodriguez an den Ball zu kommen. Foto: Darko Vojinovic/AP
Ein Uruguay-Fan hält vor Spielbeginn ein Schal mit der Aufschrift "Uruguay" in die Höhe. Foto: Andrew Medichini/AP
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Ein Uruguay-Fan hält vor Spielbeginn ein Schal mit der Aufschrift "Uruguay" in die Höhe. Foto: Andrew Medichini/AP

Uruguay und Russland haben als erste Teams den Sprung ins WM-Achtelfinale geschafft. Die Südamerikaner bezwangen Saudi-Arabien mit 1:0.

Rostow am Don (dpa) - Doppelter Jubel zum Jubiläum: Luis Suárez hat Uruguay in seinem 100. Länderspiel vorzeitig ins WM-Achtelfinale geschossen und auch Gastgeber Russland glücklich gemacht.

Mit seinem 52. Treffer für die Himmelblauen in der 22. Minute besiegelte der Topstürmer vom FC Barcelona in Rostow am Don das mühevolle 1:0 (1:0) gegen Saudi-Arabien, durch das die Südamerikaner und die Sbornaja mit jeweils sechs Punkten schon vor dem direkten Duell um den Gruppensieg am nächsten Montag in der K.o.-Runde stehen. Im Überschwang der Gefühle deutete Suárez beim Torjubel vor 42.678 Zuschauern gestenreich an, dass er demnächst zum dritten Mal Vater wird.

"Das war prima. Wir wollten gewinnen und weiterkommen, mehr nicht. Unser Ziel ist es möglich weit zu kommen. Wir tun alles dafür, dass es gelingt", sagte der Siegtorschütze in der ARD. Saudi-Arabiens Trainer Juan Antonio Pizzi war zufrieden mit dem Auftritt seines Teams. "Wir waren eigentlich auf Augenhöhe. Nach dem schlechten Auftaktspiel haben wir uns ein bisschen besser präsentiert", befand der Coach.

Uruguays Trainer Oscar Tabarez wechselte nach dem 1:0-Auftaktsieg gegen Ägypten auf zwei Positionen und beorderte auf den Außenpositionen Carlos Sanchez und Cristian Rodriguez in die Startelf. Damit sollten die beiden gefährlichen Stürmer Suárez und Edinson Cavani unterstützt und mit Vorlagen versorgt werden.

Allerdings entwickelte der zweimalige Weltmeister gegen den Außenseiter, der mit einer 0:5-Niederlage gegen Russland ins Turnier gestartet ist, bei Temperaturen von mehr als 30 Grad nur wenig Dynamik und tat sich wie beim ersten Spiel recht schwer. Jubilar Suárez nutzte dann aber seine zweite Chance im Spiel und traf nach einem Eckball zum 1:0 für den Favoriten. Für den Offensivspieler des FC Barcelona war es der 52. Treffer im Nationalteam, zudem ist der 31-Jährige der erste Spieler seines Landes, der bei drei Weltmeisterschaften getroffen hat.

Die Asiaten zeigten mit einer auf vier Positionen veränderten Mannschaft eine bessere Leistung als im Auftaktspiel und hatten auch Offensivaktionen. In der 26. Minute kam Hattan Bahbir zu einer guten Torgelegenheit, doch Uruguays Torhüter Fernando Muslera, der mit seinem 13. Einsatz bei einer WM-Endrunde Rekordspieler seines Landes wurde und mit dem früheren Nationaltorwart Ladislao Mazurkiewicz gleichzog, konnte den Ball abwehren.

Ansonsten behielt die von Abwehrchef Diego Godin bestens organisierte Defensive der Südamerikaner die Oberhand gegen die im Angriff doch sehr harmlose Elf von Trainer Juan Antonio Pizzi.

Einen deutlicheren Sieg vergaben am Ende zweimal Cavani und Sanchez, der mit einem Flugkopfball knapp scheiterte (62.). Aber im Kampf um den Gruppensieg müssen die Südamerikaner im letzten Spiel gegen Russland ohnehin gewinnen, da die Gastgeber das weitaus bessere Torverhältnis haben.

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