2:1-Erfolg gegen Freiburg

VfB Stuttgart löst das Ticket nach Berlin

+
Der Stuttgarter Arthur Boka freut sich über seinen Treffer zum 1:0.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart fährt nach Berlin und darf vom Pokalsieg gegen Bayern München träumen. Der Erfolg im Halbfinale gegen den SC Freiburg war hart erkämpft.

Die Schwaben stehen nach einem schwer erkämpften 2:1 (2:1) im Halbfinale gegen den SC Freiburg am 1. Juni zum sechsten Mal in ihrer Vereinsgeschichte im Endspiel um den DFB-Pokal und haben damit auch ein zweites Ticket bereits in der Tasche. Weil die Münchner als deutscher Meister für die Champions League qualifiziert sind, dürfen die Stuttgarter als zweiter Pokalfinalist automatisch erneut an der Europa League teilnehmen.

Bundestrainer Joachim Löw erlebte als Augenzeuge in der mit 59. 000 Zuschauern nicht ausverkauften Arena das erwartet intensive Spiel mit großer Leidenschaft auf beiden Seiten. Der VfB ging durch Arthur Boka früh in Führung (10.), Jan Rosenthal erzielte fast postwendend den Ausgleich (14.). Danach nutzte der starke Martin Harnik (28.) ein zwischenzeitliches leichtes Chaos im Strafraum der Freiburger - nicht die einzige entscheidende Szene, in der die Stuttgarter etwas präsenter und entschlossener waren. In der spannenden Schlussphase verteidigte der VfB mit großem Einsatz und ein bisschen Glück die Führung erfolgreich.

Stuttgart hatte zuletzt 2007 im Endspiel um den DFB-Pokal gestanden, eine Woche nach dem Gewinn der Meisterschaft aber gegen den 1. FC Nürnberg verloren (2:3 n.V.). 1954, 1958 und zuletzt 1997 gegen Energie Cottbus gewannen die Schwaben den Pokal. Eine der zwei Niederlagen im Endspiel erlitt der VfB im Jahre 1986 - gegen den FC Bayern (2:5). Die Münchner hatten ihr Halbfinale am Dienstagabend deutlich mit 6:1 gegen den VfL Wolfsburg gewonnen. Freiburg hatte erstmals im Halbfinale des DFB-Pokals gestanden.

An alle Fußballer: Diese Jubel müsst Ihr beherrschen!

An alle Fußballer: Diese Jubel müsst Ihr beherrschen!

An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Der Muskelprotz: Die Muskeln sollte nur spielen lassen, wer auch welche besitzt, wie Mario Balotelli. Wer statt Waschbrett- einen Waschbärbauch unter dem Trikot versteckt, sollte ihn dort auch belassen. Sonst lacht der Gegner noch über Ihr Tor. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Gruß nach oben: Danke Gott, dass ich so ein toller Kicker sein darf! Der gläubige Fußballer bedankt sich nicht nur beim Assistgeber, sondern auch ganz oben für den Torerfolg. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Psssssssssssssst: Gerade gnadenlos ausgepfiffen worden? Ein Törchen zum richtigen Zeitpunkt ist immer die passende Antwort. Und schon schweigt die grölende Meute. Was für eine Genugtuung ... © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Der Hobbypilot: Der Traum vom Fliegen ist auch unter Fußballern verbreitet. Für alle Hobbypiloten, die vor Glück am liebsten abheben würden, empfiehlt er sich. Bitte darauf achten, dass kein Spieler die Tragflächen streift. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Eckfahnenmikro: Die meisten Fußballer sollten das Singen lieber bleiben lassen, hat die Vergangenheit gezeigt. Wer den Fans trotzdem ein Ständchen trällern will, ist an der Eckfahne genau richtig. Die ist nämlich mit keinem Lautsprecher verbunden. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Eckfahnengitarre: Die Eckfahne ist generell der Treffpunkt aller musikalischen Fußballer. Sie lässt sich auch als Gitarre missbrauchen, wie die ehemalige Mainzer Boygroup beweist. Mit nur einer Saite lässt sich's gar nicht so falsch klampfen. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Herz: Sie schreiben ungern Briefe, kaufen eh immer die falschen Blumen, wollen Ihre Liebe aber trotzdem unter Beweis stellen? Dann ist der Herzjubel genau das Richtige für Sie! Je mehr Fotografen und TV-Kameras anwesend sind, desto besser. Spart auch das Porto. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Hörgerät: Warum seid ihr so leise? Wenn die eigenen Fans mehr mit der eigenen Stadionwurst beschäftigt sind als Ihnen zu huldigen, könnte das genau die richtige Reaktion sein. Klappt auch, wenn die gegnerischen Fans Sie zuvor mit Pfiffen bedacht haben (siehe Pssssssssst) © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Salto: Flickflack und Salto machen jedes noch so billige Abstaubertor nachträglich zum Highlight! Wenn Sie nicht wissen, was ein Flickflack ist, lassen Sie es besser bleiben. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Jubelsprung: Wer über das Mutter-Kind-Turnen nie herausgekommen und beweglich wie eine Bahnschranke ist, dem ist der Jubelsprung zu empfehlen. Einfach Anlauf nehmen und im Sprung einen imaginären Kinnhaken rauslassen. Bääääm! © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Kreissäge: Ähnlich körperschonend wie der Jubelsprung. Wahlweise mit einer für Grobmotoriker oder zwei Händen für ambitionierte Hobbyheimwerker. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Knierutscher: Ein Klassiker - schlecht für die Knie, schlecht für den Platzwart, gut für die Laune! Je nasser der Rasen ist, desto weiter werden Sie rutschen. Wichtig: Nicht bei Knieproblemen, extremer Dürre und auf Kunstrasen machen. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Treuebeweis: Ein Kuss aufs Vereinsemblem zur rechten Zeit zeigt, wie loyal Sie zu ihrem Arbeitgeber stehen. Bitte nicht mehr als drei unterschiedliche Logos pro Jahr küssen. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Küss den Ring: Der Liebesbeweis für die Ehefrau. Bitte nicht machen, wenn Sie am Abend zuvor fremdgegangen sind. © Getty
Daumenlutscher: Wer nicht nur die Spielerfrau, sondern auch den Nachwuchs grüßen will, macht am besten den Schnullerjubel siehe Jefferson Farfan. Zwei Daumen empfehlen sich bei Zwillingen. Bei Drillingen muss auch noch der große Zeh herhalten. Schwierig. © dpa
Samba: Tanze Samba mit mir, Samba, Samba die ganze Nacht! Dieser Jubel ist vor allem Spielern wie Dante zu empfehlen, die nicht zur Kategorie Körperklaus zählen. Wer den Frauen schon beim Discofox auf die Zehen tritt, sollte es lieber lassen ... © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Ohrschrauber: Dieser Jubel ist eigentlich Luca Toni vorbehalten und der beste Beweis dafür, dass Sie ruhig kreativ sein dürfen und Ihren eigenen Jubel entwickeln sollten. Mindestens zehn Saisontore sollten Sie aber schon schießen, damit sich Ihr eigener Jubel sich bei den Fans einprägt. © Getty

Die Gäste, in der Bundesliga Tabellenfünfter, hätten zu Beginn der zweiten Halbzeit noch deutlicher in Rückstand geraten können - der gute Christian Gentner aber schoss neben das Tor (50.), Vedad Ibisevic wurde von Freiburgs Torhüter Oliver Baumann gestoppt (54. ). Danach drängte Freiburg auf den Ausgleich. Dem Sportclub fehlte bei seinen Offensivbemühungen aber oft der letzte, entscheidende Pass oder die Entschlossenheit beim Abschluss. Zudem rettete VfB-Torhüter Sven Ulreich glänzend bei einem Schuss von Max Kruse (71.).

Der VfB hatte trotz zwei Tagen weniger Vorbereitungszeit schon wesentlich entschlossener und zielstrebiger begonnen und schon nach fünf Minuten in Führung gehen können. Harnik scheiterte nach einem langen Pass von Cristian Molinaro aber an Torhüter Baumann. Nur fünf Minuten später aber zeigte der enorme Druck, den der VfB zunächst aufbaute, auch Wirkung: Boka verwandelte nach glänzender Vorarbeit von Ibrahima Traore.

Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia vertraute zu Beginn jener Formation, die er bereits am Sonntag beim 2:0 in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach auf den Platz geschickt hatte. Der VfB hatte nach dem Spiel noch ein Regenerationstraining absolviert und am Montag einen freien Tag zur Erholung eingelegt, um die kurze Ruhepause vor dem Halbfinale optimal zu nutzen. Am Ende war der VfB trotzdem erkennbar am Ende seiner Kräfte.

Bei Freiburg kehrte der zuletzt angeschlagene Rosenthal in die Anfangself zurück, ein Einsatz, der sich schnell auswirkte. Vier Minuten nach dem Rückstand lief der künftige Frankfurter bedrängt von Stuttgarts Torschütze Boka rund 30 Meter auf das VfB-Tor zu, seinen eindrucksvollen Sturmlauf schloss er mit einem präzisen Schuss ins lange Eck ab. Ansonsten fehlte Freiburg oft die Genauigkeit.

Nach dem Ausgleich kämpften beide Mannschaften verbissen um jeden Ball, spielerische Akzente kamen etwas kurz. Doch erneut war der VfB in einer entscheidenden Situation präsenter: Nach Vorarbeit von Gentner flog ein Kopfball von Harnik von der Unterkante der Latte knapp hinter die Torlinie.

Freiburg wird bereits am kommenden Sonntag erneut in Stuttgart erwartet - dann zum Spiel des 30. Spieltags der Bundesliga.

SID

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

15 Ratsmitglieder in Weyhe verabschiedet

15 Ratsmitglieder in Weyhe verabschiedet

Meistgelesene Artikel

RB Salzburg gegen Wolfsburg heute im Live-Ticker: Adeyemi trifft kurz nach Anpfiff - Nmecha kontert

RB Salzburg gegen Wolfsburg heute im Live-Ticker: Adeyemi trifft kurz nach Anpfiff - Nmecha kontert

RB Salzburg gegen Wolfsburg heute im Live-Ticker: Adeyemi trifft kurz nach Anpfiff - Nmecha kontert
HSV-Transfergerüchte: Verliert der HSV eines seiner Top-Talente?

HSV-Transfergerüchte: Verliert der HSV eines seiner Top-Talente?

HSV-Transfergerüchte: Verliert der HSV eines seiner Top-Talente?
HSV-News: Darum hält FC Bayern-Coach Nagelsmann HSV für einen „geilen Klub“

HSV-News: Darum hält FC Bayern-Coach Nagelsmann HSV für einen „geilen Klub“

HSV-News: Darum hält FC Bayern-Coach Nagelsmann HSV für einen „geilen Klub“
HSV: Aufstieg? So schätzt Rekord-Coach Funkel die Chancen ein

HSV: Aufstieg? So schätzt Rekord-Coach Funkel die Chancen ein

HSV: Aufstieg? So schätzt Rekord-Coach Funkel die Chancen ein

Kommentare