Strutz unterstützt Niersbach: "Sollten vorsichtig sein"

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Harald Strutz hat sich in der Debatte um die Zukunft von Wolfgang Niersbach hinter den Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes gestellt. Foto: Fredrik von Erichsen

Mainz (dpa) - DFB-Präsidiumsmitglied Harald Strutz hat sich in der Debatte um die Zukunft von Wolfgang Niersbach hinter den Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes gestellt.

"Ich glaube, dass Wolfgang Niersbach der Mann ist, der dem deutschen Fußball so viel durch sein Netzwerk bringt. Wir sollten vorsichtig sein, so gegen diesen Mann zu schießen", sagte der Vizepräsident des Ligaverbands und Chef von FSV Mainz 05 beim Pay-TV-Sender Sky.

Niersbach hatte die Bundesliga-Partie zwischen Mainz und dem VfL Wolfsburg (2:0) auf der Tribüne neben Strutz verfolgt. "Wolfgang Niersbach liebt ja auch den Fußball. Es gibt keinen Grund, dass er sich versteckt", sagte Strutz.

Niersbach steht in der Affäre um die WM 2006 vor der außerordentlichen Präsidiumssitzung und dem Treffen mit den Chefs der Amateurverbände unter Druck. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung gegen Niersbach, seinen Vorgänger Theo Zwanziger und den früheren DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt.

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